PSYNDEX Tests Review für BIAS - Bielefelder Aphasie Screening
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13204
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of BIAS - Bielefelder Aphasie Screening. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BIAS - Bielefelder Aphasie Screening. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das BIAS intendiert, sprachliche Symptome des gesamten Störungsspektrums bei neurologischen Patienten in der Akutphase zeitökonomisch differenziert zu erfassen. Hauptziel des Testverfahrens besteht darin, das Vorliegen einer Aphasie zu überprüfen, wobei zusätzlich eine Einschätzung des Schwergrads erfolgen kann und therapierelevante Hinweise zu Störungsbereichen und -schwerpunkten abgeleitet werden können. Aufbau: Das BIAS umfasst eine Untersuchung der Spontansprache sowie jeweils drei Aufgabengruppen zu vier Leistungsbereichen. Die Überprüfung der Spontansprache erfolgt zu Beginn über ein halbstandardisiertes Interview (5-10 Minuten) und erfasst verbale und nonverbale Anteile sowie eine Einschätzung der Kommunikationsfähigkeit (sechsstufige Skala). Leistungsbereich I (Auditives Sprachverständnis; 24 Items) umfasst die Aufgabengruppen Auditives Wortverständnis mit Bildunterstützung (12 Items), Auditives Satzverständnis mit Bildunterstützung (6 Items) und Entscheidungsfragen (6 Items). Leistungsbereich II (Automatisierte Sprache; 12 Items) setzt sich aus den Aufgabengruppen Reihensprechen (2 Items), Sprichwörter ergänzen (4 Items) und Floskeln nachsprechen (6 Items) zusammen. Leistungsbereich III (Elizitierte mündliche Sprachproduktion; 15 Items) umfasst Benennen von Gegenständen (8 Items), Beschreiben von Situationsbildern (4 Items) und Wortflüssigkeitsaufgaben (3 Items), Leistungsbereich IV(Schriftsprache; 18 Items) die Aufgabenbereiche Lesesinnverständnis für konkrete Substantive mit Bildunterstützung (6 Items), Lautes Lesen (6 Items) und Schreiben nach Diktat (6 Items). Grundlagen und Konstruktion: Die akute Aphasie ist gekennzeichnet durch die geringe physische und psychische Belastbarkeit der Patienten sowie durch die hohe Veränderungsrate der gezeigten Symptomatik. Deshalb ist es für die Zielgruppe besonders relevant, kurze Instruktionen und selbsterklärende Aufgabenstellungen mit prägnanten Stimuli einzusetzen. Erkenntnisse zum Bereich Sprachproduktion werden unter anderem auf Grundlage von Basso (1987) und Tesak (2001) diskutiert. Der Bereich Sprachverständnis basiert vor allem auf Literatur von Kertesz und Poole (1974) und der Bereich Schriftsprache auf Arbeiten von Ellis und Young (1996) sowie Huber und Kollegen (1993). Aufgabengruppen zur automatisierten Sprache wurden ins Diagnostikum aufgenommen, um auch schwer betroffene Aphasiker differenziert einschätzen zu können. Die Testkonstruktion, die sich an Prinzipien der Klassischen Testtheorie orientiert, erfolgte in mehreren Schritten, wobei die beiden Testvorformen (JoBIAS1, JoBIAS2) in ersten Validierungsstudieneingesetzt und teststatistisch analysiert wurden. Auf Grundlage der durchgeführten Analysen wurde die Testendform zusammengestellt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der einzelnen Aufgabengruppen liegt zwischen .79 < Alpha < .96 und die der Leistungsbereiche zwischen .93 < Alpha < .97 (Gesamtwert: Alpha = .98). Für den JoBIAS2 (ohne Aufgabengruppen Aufforderungen, Entscheidungsfragen) konnten für chronische Aphasiker Retest-Reliabilitätskoeffizienten (Retestintervall: 7-10 Tage) zwischen .74 < rtt < .97 nachgewiesen werden. Spearman-Rangkorrelationen der Leistungsbereiche zwischen drei Messzeitpunkten einer Teilstichprobe (n = 23) der Normierungsstichprobe ergaben Werte zwischen .73 < rho < .93 für aufeinanderfolgende Messzeitpunkte und .64 < rho < .86 für den Zeitraum t1-t3. Validität: Faktorenanalysen der Daten der Normierungsstichprobe zeigten für N = 60 Aphasiker eine einfaktorielle Lösung (.72 < Lamda < .93) mit 76 % Varianzaufklärung für den ersten Messzeitpunkt an, was die faktorielle Validität in Hinblick auf einen Generalfaktor sprachlicher Leistungen kurz nach dem Schlaganfall stützt. Die innere Validität wird unter anderem durch Korrelationen (Spearman) der Gesamtwerte von BIAS und AABT (rho = .91)/AST (rho = .93) anhand einer Stichprobe von N = 12 Patienten gestützt. Thematisch ähnliche Aufgabengruppen korrelieren sowohl zwischen BIAS und AABT als auch zwischen BIAS und AST stets hochsignifikant miteinander. Die äußere Validität wird über Diskriminanzanalysen belegt, wobei über eine hochsignifikante kanonische Diskriminanzfunktion 100 % der Kontrollpersonen und 91.2 % der Aphasiker korrekt klassifiziert werden konnten. Zur prognostischen Validität werden Korrelationsangaben (N = 23; Spearman) zwischen BIAS (t1, t2, t3) und AAT (t3) gemacht, diesignifikant zwischen thematisch entsprechenden Bereichen (.57 < rho < .93) sowie zwischen unterschiedlichen Bereichen (.50 < rho < .86) ausfallen. Normen: Die Normierungsstichprobe des BIAS besteht aus N = 60 Aphasikern im Akutzustand und wurde im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld erhoben. Es werden Normwerte (PR, T-Werte) für die vier Leistungsbereiche (I - IV) für den Messzeitpunkt zwei bis drei Tage nach Erstinsult bereitgestellt. Das Jahr der Erhebung wird nicht genannt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



