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Zusammemstob und ausgleich zwischen ,,Der Alten Welt" und ,,Der Neuen Welt" in Ludwig Tiecks Der Junge Tischlermeister

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Mendeley Data2024-01-31 更新2024-06-30 收录
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http://doi.nrct.go.th/?page=resolve_doi&resolve_doi=10.14457/CU.the.2005.1874
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Die vorliegende Magisterarbeit zielt zum einen darauf, den Zusammenstoβ zwischen der alten, traditionellen Welt und den verschiedenen neuen Kräften am Beispiel von einer Groβnovelle Ludwig Tiecks zu untersuchen. Zum anderen soll die Arbeit auch darstellen, wie der Protagonist den Ausgleich zwischen den gegensätzlichen Welten findet. Die alte Welt verweist auf traditionelle Ordnungen, die bis zum Ausbruch der Französischen Revolution gültig waren. Dazu zählen z. B. die Standesordnung oder das bürgerliche Familienideal. Die neue Welt meint die neuen progressiven Kräfte, die gegen die traditionellen Ordnungen protestieren. Beispiele sind der Gedanke der Menschensrecht, die Emanzipation der Frauen und das Vorziehen des menschlichen Alltags. Aus der Untersuchung geht hervor, dass sich Konflikte in verschiedenen Aspekten reflektieren: Kunst, Wirtschaft und Ehe/Liebe. Die alte Welt erscheint in Gestalten von z. B. romantischer Kunstreligion, Zunftwesen und Festhalten an der bürgerlichen Ordnung. Die neue Welt erscheint in Form von Neigung zu Zweckmäβigkeit, Nützlichkeit und Versachlichung, die sich als Folgen von Industrialisierung und Kapitalisierung ansehen lassen. Die neue Welt meint darüber hinaus auch den Versuch, die althergebrachten Ordnungen zu untergraben. Der Protagonist kann alle Konflikte beilegen, indem er seine bürgerliche Familie für eine Zeitlang verlässt, und sich anderen abschweifenden Lebensformen aussetzt. Schlieβlich kann er sich dadurch einen Ausgleich für Konflikte schaffen. Es sind zwei Elemente vorhanden, die sich dem Protagonisten als Mittel zur Beilegung der Konflikte erweisen: Theater und freie Geselligkeit/Gesprächskultur. Diese zwei Elemente können in der Gesellschaftsstruktur im 19. Jh. als soziale Mechanismen betrachtet werden, die die sozial-politische Spannung der Zeit vermindern. Tieck stellt sie in seinem Werk dar und hebt dabei ihre Funktion des,, Konfliktausgleichs“ hervor.

本硕士论文一方面旨在以路德维希·蒂克(Ludwig Tieck)的一部长篇小说为研究案例,探析古老传统世界与各类新兴力量之间的碰撞与冲突。另一方面,本文亦将阐释主人公如何在这两个对立世界间寻求平衡。所谓旧世界,指代的是直至法国大革命爆发前仍占据主导地位的传统社会秩序,其中涵盖等级制度与资产阶级家庭理想等核心内容。新世界则意指那些反抗传统秩序的新兴进步力量,其代表性理念包括人权思想、女性解放以及对人类日常生活的重视。这类新兴力量亦可被视为工业化与资本化催生的产物,具体表现为社会对功利性、实用性与事物化的推崇。此外,新世界亦涵盖了对既有传统秩序进行颠覆的各类尝试。研究表明,此类冲突体现在多个维度:艺术、经济以及婚姻/爱情领域。旧世界的具象化身包括浪漫主义艺术宗教、行会制度以及对资产阶级秩序的固守。主人公通过暂时脱离自身的资产阶级家庭,接触各类非主流的生活方式,得以调和所有矛盾,并最终为自身寻得冲突的平衡点。其中有两种要素可作为主人公化解冲突的有效手段:戏剧艺术与自由社交/对话文化。在19世纪的社会结构中,这两种要素可被视作缓解当时社会政治张力的社会机制。蒂克在其作品中呈现了这二者,并着重凸显了它们的"冲突调和"功能。
创建时间:
2024-01-31
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