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Basic information about the German health system’s historical development from 1876 to 1999

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GESIS Data Catalogue2026-06-06 收录
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The German health system contains all facilities concerned with the maintenance of healt, health promotion, and the restoration of one´s health. The basis of a uniform health administration was established by the following arrangements: in 1876 the German public health department was founded in Berlin; in 1876 the statutory health insurance (abbreveation: GKV) was implemented; and in 1911 was the decree of the German empire insurance order (Reichsversicherungsordnung, abbriv. RVO). Since 1995 ca. 90 % of the population belonging to the statutory health insurance, which takes a central position in the German health system. This data compilation describes the long term development of the health care in its main features with the following information: the health care system’s financial data, information about the statutory health insurance (Organisations and members, financing, benefits), hospitals and clinical care, health care vocations. In order to create time-series-data periodically published sources were consulted. The data compilation concentrates on the description of the development of input-indicators, for example: the infrastructural medical supply (for example hospitals and the sum of beds in hospitals), the employed persons in health care (ambulant and stationary employed staff, including apothecaries), health examinations (health insurance coverage), and health expenditures. Topics Time Series available via the downloadsystem HISTAT: The main topics of the compilation are: A. Clinical maintenance (hospitals, beds in hospitals, in-patients, staff of hospitals) B. Indicators of health care C. Selected occupations of health care D. Health insurance: Organization and financing (information about the statutory health insurance: companies, members, income, expenditures) E. Basis information about social security: budget for social welfare, social benefit rate, national insurance contributions F. Health expenditures G. Population H. Macroeconomic underlying data (employees, unemployment-rate, macroeconomic monetary aggregates, actual wages and index of actual wages, price index, nominal wages index) I. International comparison (health expenditure, social benefit rate). Das Gesundheitswesen in Deutschland umfasst alle der Erhaltung, Förderung oder Wiederherstellung der Gesundheit dienenden Einrichtungen und Personen. Die Grundlage einer einheitlichen Gesundheitsverwaltung wurde in Deutschland mit der Gründung des Reichsgesundheitsamtes (1876) in Berlin, der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV, 1883) und dem Erlass der Reichsversicherungsordnung (RVO, 1911) geschaffen. Zentrale Institution ist die gesetzliche Krankenversicherung, der 1995 rund 90% der Bevölkerung angehören. Sie hat als eine der tragenden Säulen das deutsche Gesundheitswesen entscheidend mitgeprägt, kann auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblicken und ist der älteste Zweig der Sozialversicherung. Die vorliegende Datensammlung beschreibt die langfristige Entwicklung der Gesundheitsversorgung in ihren Grundzügen: Finanzdaten des Gesundheitswesens, Daten zur gesetzlichen Krankenversicherung (Organisation und Mitglieder, Finanzierung, Leistungen), stationäre Versorgung (Krankenhäuser), Berufe im Gesundheitswesen. Zur Erstellung der Zeitreihen wurde der Weg einer Datenkompilation aus periodischen Quellenwerken eingeschlagen. Dabei beschränkt sich die Datensammlung auf die Darstellung der Entwicklung von Input-Indikatoren. Dazu zählen die infrastrukturelle Versorgung der Bevölkerung (z.B. Krankenhäuser und Krankenhausbetten), die personelle Gesundheitsversorgung (ambulant und auch stationär tätiges medizinisches Personal einschließlich der Apotheker), die Gesundheitsvorsorge (Krankenversicherungsschutz) und die Gesundheitskosten. Die Struktur der Gesundheitssicherung umfasst einmal die Finanzierungsinstitutionen und zum anderen die Einrichtungen, die die medizinische Versorgung durchführen. Träger der Finanzierung sind die Krankenversicherungen, die Renten- und Unfallversicherungen sowie die privaten Krankenversicherungen. Die jeweilige Zuständigkeit der verschiedenen Institutionen ergibt sich aus dem Kausalprinzip (bezogen auf das Schadensereignis). Die Einrichtungen der medizinischen Versorgung sind gegliedert in den ambulanten und den stationären Bereich, daneben den öffentlichen Gesundheitsdienst und betriebsärztlichen Dienst sowie die Arzneimittelversorgung. Die ambulante Versorgung ist ein Monopol der freiberuflich tätigen Ärzte. Die Sicherstellung der Versorgung soll durch die kassenärztlichen Vereinigungen gewährleistet werden. Die stationäre Versorgung in den Krankenhäusern wird von sehr vielen Trägern (Länder, Kommunen, öffentlichrechtliche Versicherungsträger, gemeinnützige Vereine und private Träger) durchgeführt. Themen Zeitreihen im Downloadsystem HISTAT Die Datenübersicht ist nach folgenden Themenschwerpunkten gegliedert: A. Stationäre Versorgung (Krankenhäuser, Betten, Verpflegte Kranke, Personal in Krankenhäuser), B. Indikatoren für den Gesundheitsbereich, C. Ausgewählte Berufe im Gesundheitswesen (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker), D. Krankenversicherungsschutz: Organisation und Finanzierung (Daten zur gesetzlichen Krankenversicherung: Kassen, Mitglieder, Einnahmen und Leistungsausgaben), E. Grunddaten der Sozialen Sicherung: Sozialbudget, Sozialleistungsquote, Sozialleistungen für Gesundheit, Beitragssätze in der Sozialversicherung, F. Ausgaben für Gesundheit (Finanzdaten des Gesundheitswesens), G. Bevölkerung (Bevölkerungsstand), H. Gesamtwirtschaftliche Rahmendaten (Erwerbstätige, Arbeitslosigkeit, Volkswirtschaftliche Gesamtgrößen, Lohn- und Gehaltssumme, Realverdienste, Preisindex, Reallohnindex, Nominallohnindex), I. Internationaler Vergleich (Gesundheitsausgaben, Sozialleistungsquoten).

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