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PSYNDEX Tests Review für EMK 3-6 - Inventar zur Erfassung emotionaler Kompetenzen bei Drei- bis Sechsjährigen

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12543
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This is a PSYNDEX Tests Review of EMK 3-6 - Inventar zur Erfassung emotionaler Kompetenzen bei Drei- bis Sechsjährigen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EMK 3-6 - Inventar zur Erfassung emotionaler Kompetenzen bei Drei- bis Sechsjährigen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Inventar zur Erfassung emotionaler Kompetenzen bei Drei- bis Sechsjährigen (EMK 3-6) von Petermann und Gust (2016a) erfasst die emotionalen Kompetenzen im Vorschulalter und unterstützt die Anwender bei der Förderplanung und Verlaufsdokumentation. Als Testanwender kommen pädagogische Fachkräfte, Kinderpsychologen/-psychotherapeuten, -ärzte und -psychiater sowie Berater aus der Frühförderung und Kinder- und Jugendhilfe in Frage. Aufbau: Das EMK 3-6 besteht aus den folgenden fünf Untertests: (1) Primäre Emotionen (PE), (2) Sekundäre Emotionen (SE), (3) Prosoziales Verhalten (PV), (4) Empathie (EM) und (5) Belohnungsaufschub (BA). Das EMK-Screening erfasst mit 17 Items und einer vierstufigen Antwortskala die drei Kompetenzbereiche Emotionswissen, Empathie/prosoziales Verhalten und Selbstregulation. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion basiert auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie, auf Theorien und bisherigen Verfahren zur emotionalen Kompetenz (z. B. IDS-P) sowie Expertenurteilen. Bei der Aufgabenentwicklung wurden schüchterne oder sprachlich noch nicht weit entwickelte Kinder mitberücksichtigt und das Material kindgerecht gestaltet (echte Fotos von Kindern und alltagsnahen Szenen aus Gruppensituationen, Holzfiguren, eine Geschenktasche mit Stickern). In der Pilotphase wurden 23 Kinder (Alter: 3;0-6;5 Jahre) einer Kindertagesstätte rekrutiert und getestet. Dies führte zu einer Überarbeitung des Stimulusbuchs, der Instruktionen, der Fragen und des Protokollbogens. Das Verfahren wurde von den Kindern positiv aufgenommen. In einem zweiten Schritt wurden in der Konstruktionsphase (n = 241 Kinder: M = 58.94 Monate alt, SD = 11.39 Monate; 44.8% weiblich) die Itemkennwerte bestimmt. Zudem wurden die Materialien, die Durchführungszeit sowie die Instruktionen erneut überprüft. DieItemschwierigkeiten sowie Trennschärfen für die einzelnen Untertests variieren stark. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz des EMK 3-6 liegt zwischen Cronbachs Alpha = .78 und Alpha = .90 und die des EMK-Screenings zwischen Alpha = .90 und Alpha = .94. Die Retestreliabilität (nach Pearson) des EMK 3-6 wurde mit vierjährigen Kindern (Alter: M = 53 Monate, Range: 46-60 Monate) überprüft. Nach einem Zeitintervall von 25 bis 37 Tagen konnten Reliabilitätskoeffizienten von rtt = .75 ("Sekundäre Emotionen") bis rtt = .82 ("Prosoziales Verhalten") erzielt werden. Die Profilreliabilität wurde nicht überprüft. Validität: Das Verfahren gilt als inhaltsvalide, da es theoriegeleitet und unter Zuhilfenahme von Expertenurteilen konstruiert wurde. Zur Überprüfung der Konstruktvalidität des EMK 3-6 konnte ein Vierfaktorenmodell extrahiert werden, bei dem die Items der Untertests Empathie und Prosoziales Verhalten auf einem Faktor luden. Es konnten 62.86% der Varianz aufgeklärt werden. Bis auf eine Ausnahme (Sekundäre Emotionen-Belohnungsaufschub mit r = .10) korrelieren die Untertests zwischen r = .20 und r = .73 signifikant untereinander. Die dreifaktorielle Struktur des EMK-Screenings konnte nachgewiesen werden mit einer Hauptachsenfaktorenanalyse mit Varimax-Rotation und 71.92% Varianzaufklärung. Die Skaleninterkorrelationen zwischen den drei Skalen liegen mit r = .51 bis r = .69 im hohen Bereich. Die konvergente Validität der einzelnen Untertests des EMK 3-6 konnte durch signifikante Korrelation mit einem oder mehreren ähnlichen Verfahren nachgewiesen werden (z. B. Untertests "PrimäreEmotionen" und "Sekundäre Emotionen" mit der Skala "Regulationsverhalten" des BIKO 3-6 mit r = .20). Auch zeigt sich, dass das EMK 3-6 und EMK-Screening signifikant miteinander korrelieren (r = .25-.37), was für die konvergente Validität des Inventars insgesamt spricht. Weiterhin wurden alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede für das EMK 3-6 gefunden: Ältere und zumeist weibliche Kinder erreichen die höchsten Punkte in fast allen Untertests. Wurden Verhaltensauffälligkeiten bei einem Kind festgestellt, zeigten sich lediglich in dem Untertest "Prosoziales Verhalten" signifikant niedrigere Leistungen als bei Kindern ohne Angaben. Die Spezifität und die Sensitivität des EMK-Screenings für alle drei Skalen liegen zwischen 82-96% (Spezifität) bzw. zwischen 64-74% (Sensitivität). Normen: Die Normierung fand 2015 an n = 470 Kindern aus Kindertagesstätten und Grundschulen aus den Regionen Bremen, Niedersachen, Baden-Württemberg, Hessen und Saarland statt. Normen (Prozentrang- und T-Werte) liegen getrennt nach Geschlecht, Altersstufe (3;0-4;11, 5;0-6;5 Jahre) und Untertests vor, wobei für den Untertest "Belohnungsaufschub" als Vergleichswerte Mittelwerte und Standardabweichungen angegeben werden. Hierfür liegen Daten von n = 466 Kindern vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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