Das prosoziale Kleinkind
收藏PsychArchives2022-11-21 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-27673
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Grundthema dieses Artikels ist die ontogenetische Entwicklung prosozialer Aktivität des Kleinkindes. Prosoziale Aktivität ist definiert als ein Komplex positiver Zuwendungen, die organisiert sind und ausgeführt werden mit Rücksicht auf eine Person oder Personengruppe. Die durchgeführten psychologischen Untersuchungen haben nachgewiesen, daß die prosoziale Aktivität des Kleinkindes (bis zum 3. Lebensjahr) durch die Einwirkung vielfältiger, regulierender psychosozialer Mechanismen(in wechselseitiger Abhängigkeit) determiniert ist. Eine besondere Bedeutung in dem komplizierten Bildungs- und Differenzierungsprozeß dieser Aktivität kommt jedoch dem Komplex von unkonditionierten Schutz- und emotionalen Reflexen zu. Auch der Einfluß heterogener Erfahrungen, die sich auf Grund der Umweltkontakte sowie der eigenen Aktivität des Individuums (dessen regulierender Persölichkeitsprozesse) und auf der Basis ererbter neurophysiologischer Strukturen bilden, ist ausschlaggebend bei der Entstehung sich immer mehr komplizierender prosozialer Aktivität des Kleinkindes. Die Funktions- und Differenzierungsanalyse der Reaktion "Weinen auf Weinen" erlaubte es, den Kausalzusammenhang zwischen unkonditionierten Schutzreaktionen des Kleinkindes und seiner positiven Zuwendung zur Umwelt zu durchforschen. In den ersten Phasen der prosozialen Entwicklung (um das 1. Lebensjahr) gibt sich das Kind im Grunde nur mit dem Abbrechen seiner Tätigkeit, die schädlich gegenüber dem anderen wirkt (die erste prosoziale Reaktion) zufrieden, und weist außerdem nur Beruhigungsreaktionen auf. Erst bei 2 und 3jahrigen Kindern erscheinen zusätzliche prosoziale Aktivitäten, deren Ziel die Verminderung des dem anderen zugefugten Unrechts ist. unknown unknown
提供机构:
Salanczyk, Anna
创建时间:
2022-11-21



