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PSYNDEX Tests Review für C-TRF/1 1/2-5 - Fragebogen für Erzieherinnen von Klein- und Vorschulkindern (2022)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12732
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This is a PSYNDEX Tests Review of C-TRF/1 1/2-5 - Fragebogen für Erzieherinnen von Klein- und Vorschulkindern (2022). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu C-TRF/1 1/2-5 - Fragebogen für Erzieherinnen von Klein- und Vorschulkindern (2022). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die deutsche Form der Caregiver-Teacher Report Form (C-TRF/1 1/2-5) dient der Erfassung von Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen Auffälligkeiten und somatischen Beschwerden bei Vorschulkindern aus der Perspektive von Erzieherinnen und anderen Betreuungspersonen. Der Fragebogen wird seit vielen Jahren als fester Standard in der klinischen Praxis (z. B. Kinder- und Jugendpsychiatrien, Bildungseinrichtungen, Entwicklungs- und Familienberatung und -hilfe) eingesetzt, um Diagnosen zu stellen, Entwicklungsverläufe zu dokumentieren und Interventionen zu planen und zu evaluieren. In der Forschung kann das Verfahren z. B. in Evaluationsstudien oder bei epidemiologischen, diagnostisch-taxonomischen, ätiologischen, forensischen, kulturvergleichenden, entwicklungs- oder medizinpsychologischen Fragestellungen) verwendet werden. Aufbau: Der C-TRF/1 1/2-5 umfasst 99 Fragen zu emotionalen Auffälligkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und körperlichen Beschwerden eines Kindes sowie einem weiteren Item in offenem Antwortformat für bis zu drei weiteren Auffälligkeiten. Alle Symptome sind durch eine Betreuungsperson hinsichtlich ihres Zutreffens in den letzten zwei Monaten auf einer dreistufigen Skala zu bewerten. Aus den Antworten werden durch Addition der Itemrohwerte sechs Problemskalen 1. Ordnung gebildet: 1 Emotionale Reaktivität ER, 2 Ängstlich/Depressiv AD, 3 Körperliche Beschwerden KB, 4 Sozialer Rückzug SR, 5 Aufmerksamkeitsprobleme AP, 6 Aggressives Verhalten AV. 33 Items sind keiner Skala zugeordnet. Die Skalen 1-4 werden zu der Problemskala 2. Ordnung "Internale Probleme", die Skalen 5 und 6 zu der Problemskala 2. Ordnung "Externale Probleme" zusammengefasst. Der Summenwert über alle 100 Items wird als "Gesamtauffälligkeit" interpretiert. Zusätzlich können fünf an DSM-5-Diagnosekriterien orientierteDiagnoseskalen berechnet werden: 1 Depressive Symptome DEP, 2 Angstsymptome ANX, 3 Autismus-Spektrum-Symptome ASS, 4 Unaufmerksamkeits-/Hyperaktivitätssymptome ADH, 5 Oppositionelle Verhaltenssymptome OVS. Die Interpretation erfolgt anhand geschlechtsspezifischer T-Werte aus einer Feldstichprobe. Darüber hinaus stehen für die Problemskalen Staninewerte und Prozentrangbänder aus einer klinischen Stichprobe zur Verfügung. Grundlagen und Konstruktion: Die C-TRF/1 1/2-5 basiert auf der englischsprachigen Originalfassung von Achenbach und Rescorla (2000) und ist Bestandteil des "Achenbach System of Empirically Based Assessment" (ASEBA). Das Verfahren orientiert sich an dem Konzept einer evidenzbasierten, multimodalen Verhaltens- und Psychodiagnostik. Es dient der störungsübergreifenden dimensionalen Diagnostik von kindlichen Verhaltensauffälligkeiten aus Sicht von Erzieherinnen und anderen Betreuungspersonen. Ergänzend steht ein Elternfragebogen für Eltern von Klein- und Vorschulkindern (CBCL/1 1/2-5) zur Verfügung. Das Verfahren, das nach der Klassischen Testtheorie entwickelt wurde, ging aus der C-TRF/2-5 hervor. Gegenüber dem Vorläufer wurden lediglich zwei Items ausgetauscht und zusätzlich zu den Problemskalen wurden neue Diagnoseskalen konstruiert, die auf Expertenurteilen darüber basieren, wie gut die Items die Diagnosekriterien bestimmter im DSM aufgeführter Störungen repräsentieren. Die Problemskalen 1. und 2. Ordnung wurdenaus exploratorischen und konfirmatorischen Faktorenanalysen abgeleitet. Die vorliegende deutschsprachige Fassung wurde durch Übersetzung der aktuellen US-amerikanischen Fassung von 2014 aus dem Englischen gewonnen und einer deutschsprachigen Normierung unterzogen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) für die Problem- und Diagnoseskalen liegt mit Werten von .59 < = Alpha < = .94 (Feldstichprobe) und .52 < = Alpha < = .91 (klinisch Auffällige) überwiegend im mittleren bis sehr hohen Bereich. Die Werte für die Problemskalen 2. Ordnung sind mit .85 < = Alpha < = .96 in beiden Stichproben hoch bis sehr hoch. Befunde zur Test-Retestreliabilität werden nicht mitgeteilt. Validität: Berichtet werden Befunde zur faktoriellen Validität und zur Konstruktvalidität. Konfirmatorische Faktorenanalysen erbrachten bedingt zufriedenstellende Fit-Indizes für das Faktorenmodell 2. Ordnung mit sechs Primär- und zwei Sekundärfaktoren. Sowohl in einer Feldstichprobe (n = 1 579) als auch einer Auffälligenstichprobe (n = 491) fanden sich durchweg positive, meist mittlere bis hohe Intra- und Interkorrelationen der Problemskalen und der DSM-orientierten Skalen. Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen fielen für die deutsche Fassung der C-TRF/1 1/2-5 erwartungsgemäß gering bis moderat aus. Gleiches galt für Korrelationen zwischen Erzieherinnenurteilen auf der C-TRF/1 1/2-5 und den korrespondierenden Elternurteilen auf der CBCL/1 1/2-5. Normen: Für die Problemskalen 1. und 2. Ordnung sowie die DSM-orientierten Skalen stehen geschlechtsspezifische T-Werte aus nicht-repräsentativen Feldstichproben von Kindern im Altersbereich von 2;0 bis 5;11 Jahren zur Verfügung (n = 815 Jungen, n = 764 Mädchen). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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