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PSYNDEX Tests Review für WI (2004) - Whiteley-Index - deutschsprachige Adaptation (2004)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12539
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This is a PSYNDEX Tests Review of WI (2004) - Whiteley-Index - deutschsprachige Adaptation (2004). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu WI (2004) - Whiteley-Index - deutschsprachige Adaptation (2004). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Whiteley-Index wird eingesetzt als Screeningverfahren zur Erfassung von hypochondrischen Störungsmerkmalen sowie zur Evaluation von Therapieverläufen. Aufbau: Der WI-Fragebogen beinhaltet 14 Items mit den drei Unterskalen (1) Krankheitsängste mit 6 Items, (2) Somatische Beschwerden mit 3 Items und (3) Krankheitsüberzeugung mit 4 Items. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren beruht auf der klassischen Testtheorie. Pilowsky (1967) entwickelte den WI auf Basis einer Umfrage in einem Allgemeinkrankenhaus in Sydney an 100 Personen mit pflegerischen oder therapeutischen Tätigkeiten. Erfasst wurden typische Symptome bei hypochondrischen Personen. Die Aussagen der Befragten wurden an 200 psychiatrischen Patienten mit und ohne Hypochondrie evaluiert. Mit den charakteristischsten und trennschärfsten 14 Items führte Pilowsky eine Faktorenanalyse durch. Mit Ausnahme eines Items (Item 3) luden die Items auf drei Faktoren. Nachfolgende faktorenanalytische Studien durch andere Forscher erbrachten weitgehend ähnliche Ergebnisse. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Retestreliabilität für den WI-Gesamtscore beträgt rtt = .83 (Zeitabstand 72 Std.), rtt = .92 (Zeitabstand 30 Tage) bzw. rtt = .92 (Zeitabstand 50 Tage). Die interne Konsistenz (nach Cronbachs Alpha) der Gesamtskala liegt bei Alpha = .80. Validität: Der Test ist inhaltsvalide, da die in DSM-IV und ICD-10 genannten Symptome der Hypochondrie erfasst werden. Zur Konstruktvalidität liegen mittelhohe Korrelationskoeffizienten zwischen den WI-Skalen vor. Zahlreiche Korrelationsstudien mit anderen ähnlichen Fragebogenverfahren liefern Belege zur konvergenten Validität des WI. Die Zusammenhänge liegen für die einzelnen Skalen meistens unter r = .50, die für den Gesamtscore fallen jedoch höher aus. Zur Überprüfung der Veränderungssensitivität wurden die WI-Scores zum Therapieanfang und -ende verglichen. Dabei konnte eine signifikante Reduktion auf allen drei Skalen sowie im WI-Gesamtscore nachgewiesen werden. Die Skala "Krankheitsüberzeugung" der Vorgängerversion aus dem Jahre 1994 dagegen zeigte sich zuvor als veränderungsresistent. Liegt eine Hypochondrie (als Schwellenwert gilt ein Wert über 8 Punkte) vor, steigt das Risiko, an weiteren psychischen Syndromen wie somatoforme und (Major) depressive Syndrome zu leiden.Insbesondere ältere und weibliche Personen erreichen signifikant höhere Werte beim WI. Normen: Für die Normierung wurden hypochondrische und nicht-hypochondrische Personen untersucht. Es liegen Referenzwerte aus einer großen Bevölkerungsstichprobe (N = 2 050; Alter: 14- bis 92 Jahre; 1 140 weiblich) und Vergleichswerte von stationären Patienten einer psychosomatischen Klinik (N = 743; Alter: unter 30 bis über 60 Jahre; 474 weiblich) vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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