PSYNDEX Tests Review für ProDi-L - Prozessbezogene Diagnostik von Lesefähigkeiten im Grundschulalter
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12623
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ProDi-L - Prozessbezogene Diagnostik von Lesefähigkeiten im Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ProDi-L - Prozessbezogene Diagnostik von Lesefähigkeiten im Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der ProDi-L basiert auf einem prozessorientierten Ansatz, womit sechs zentrale kognitive Teilprozesse von Grundschülern beim Leseverstehen differenziert erfasst und individuelle Fördermaßnahmen umgesetzt werden können. Er wird in der Individualdiagnostik, aber auch in der anwendungsorientierten Forschung, im Bereich der Schuleignungs-, Lernverlaufs- und Förderdiagnostik eingesetzt. Aufbau: Jeder Teilprozess wird durch einen Untertest abgefragt, daher besteht der ProDi-L aus sechs computergestützten Untertests: (1) Phonologische Rekodierung: Phonologische Vergleichsaufgabe. Stimmen visuelles und auditives Pseudowort überein? (2) Orthographischer Vergleich: Lexikalische Entscheidungsaufgabe. Stellt die gezeigte Buchstabenfolge ein Wort dar? (3) Zugriff auf Wortbedeutungen: Semantische Klassifikationsaufgabe. Ist das visuelle Testwort ein Unterbegriff des auditiven Kategoriennamens? (4) Syntaktische Integration: Urteile über die syntaktische Wohlgeformtheit. Ist der dargebotene Satz grammatikalisch korrekt? (5) Semantische Integration: Satzverifikationsaufgabe. Ist der dargebotene Satz inhaltlich korrekt? (6) Lokale Kohärenzbildung: Verifikationsaufgabe. Passen die zwei gezeigten Sätze zusammen? Grundlagen und Konstruktion: Studien konnten zeigen, dass sich Unterschiede in der Lesekompetenz früh ausbilden und sich sodann eher vergrößern. Daher sollten leseschwache Schüler/-innen möglichst früh identifiziert werden, um sie gezielt zu fördern. Mit dem ProDi-L sollte ein computergestütztes Diagnostikum erarbeitet werden, das Antwortrichtigkeit und Reaktionszeit kombiniert erfasst und damit Indikatoren für die Zuverlässigkeit und Effizienz einzelner Teilprozesse des Leseverstehens bei Grundschulkindern zu liefern imstande ist. Aufgrund der verwendeten statistischen Verfahren kann von der Klassischen Testtheorie ausgegangen werden. Die Untertests fragen verschiedene Lesefähigkeiten ab. Durch konfirmatorische Faktorenanalysen konnte bestätigt werden, dass es sich um klar trennbare, aber zusammenhängende Faktoren handelt. Innerhalb der Untertests wurden Testitems mit unterschiedlicher Schwierigkeit generiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Testwerte der Langform, die auf Reaktionszeiten basieren, weisen Reliabilitäten von Cronbachs Alpha > .90 auf. Die Reliabilitäten der integrierten Testwerte der Langform betragen alle Cronbachs Alpha > .80 bis auf den Untertest (4) Syntaktische Integration. Es fehlen Angaben zur Profilreliabilität. Validität: Die Konstruktvalidität kann als bestätigt betrachtet werden. Konfirmatorische Faktorenanalysen zeigen, dass die Teilprozesse psychometrisch differenzierbar, aber trotzdem miteinander verknüpft sind. Zudem variieren die Schwierigkeit und der Zeitbedarf parallel zum schwierigkeitsgenerierenden Merkmal. Die Zusammenhänge der Testwerte von ProDi-L mit kriterialen Lesefähigkeitsmaßen (gemessen mit ELFE 1-6; ELFE/Integrierter Testwert: r = .44-.67; ELFE/Reaktionszeit: r = .29-.56), Lehrerurteilen und sprachfreien Intelligenzmaßen sprechen für die konvergente sowie diskriminante Validität. Unterschiede in den Testwerten zwischen aufeinanderfolgenden Klassenstufen belegen die Kriteriumsvalidität. Zudem liegen erste Befunde vor, die für die prognostische Validität sprechen, da sich das Leseverständnis am Ende der dritten Klasse durch die Akkuratheit der phonologischen Rekodierung und des orthographischen Vergleichs am Ende der ersten Klasse vorhersagen lässt. Normen: Die Normstichprobe umfasst N = 1 418 Kinder (49 % Jungen; 48 % Mädchen; 3 % ohne Angabe) aus 103 verschiedenen Schulen aus den Großräumen Köln, Kassel und Frankfurt am Main. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



