PSYNDEX Tests Review für DZ-KJ - Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12694
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of DZ-KJ - Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DZ-KJ - Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem Diagnostikum für Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter (DZ-KJ) soll eine umfassende Sammlung diagnostischer Instrumente bereitgestellt werden, die zu einer präzisen, differenzierten und individuellen Diagnostik der Zwangsproblematik bei Kindern zwischen 4 und 18 Jahren mit Verdacht auf eine mögliche Zwangsstörung beitragen kann. Aufbau: Das DZ-KJ setzt sich aus fünf verschiedenen Testverfahren mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen zusammen. (1) Das Zwangsinventar für Kinder und Jugendliche im Selbsturteil (ZWIK-S) und Elternurteil (ZWIK-E) eignet sich besonders zur differenzierten Erfassung von Zwangssymptomen und umfasst insgesamt 36 Items mit den Subskalen Kontaminationsgedanken und Waschzwänge (ZWIK-UT-1; 9 Items), Zwangsgedanken und Zwangshandlungen zu Katastrophen und Verletzungen (ZWIK-UT-2; 11 Items), Kontrollzwänge (ZWIK-UT-3; 7 Items), Ordnungs- und Wiederholungszwänge (ZWIK-UT-4; 5 Items) sowie vier Einzelitems zu Zählzwang bzw. Glücks-/Unglückszahlen, Sammeln und Nicht-Fertig-Werden. (2) Der Fragebogen zu Kausalattributionen bei Zwangsstörungen (FKAU-Z) eignet sich besonders zum Einsatz im Rahmen der Psychoedukation zur Erarbeitung eines Störungsmodells und erfasst insgesamt 25 Items auf den Subskalen Internale Ursachenattributionen (INU; 14 Items), External-personenbezogene Ursachenattributionen(EPU; 3 Items), External-zufallsbezogene Ursachenattributionen (EZU; 4 Items) und Magische Ursachenattributionen (MAG; 4 Items). (3) Der Fragebogen zu Kontrollattributionen bei Zwangsstörungen (FKON-Z) kann ebenfalls bei der Psychoedukation und zusammen mit dem FKAU-Z zur Therapieplanung mit Fokus auf kognitiver Umstrukturierung dysfunktionaler Überzeugungen eingesetzt werden. Es werden insgesamt 30 Items auf den Subskalen Internale Kontrollattributionen (INK; 7 Items), External-personenbezogene Kontrollattributionen (EPK; 5 Items), External-zufallsbezogene Kontrollattributionen (EZK; 11 Items) und Kontrollverlust (KVL; 7 Items) erfasst. (4) Die Familien-Anpassungs-und-Belastungsskala (FABS) als halbstrukturiertes Interview konzentriert sich auf familienzentrierte Interventionen und erfragt Auswirkungen der Zwangsstörung des Kindes auf die Familie (Teil 1; 15 Items), elterliche Reaktionen auf Zwangsgedanken, Zwangshandlungen und damit zusammenhängende Symptome (Teil 2; 22 Items) undWahrnehmungen und Konsequenzen des Eingebundenseins in der Familie (Teil 3; 5 Items). (5) Die Problemliste-Zwangssymptomatik schließlich dient insbesondere zur Therapieplanung und Verlaufskontrolle und erfasst Zwangssymptome, die im Therapieverlauf primär reduziert werden sollen. Grundlagen und Konstruktion: Alle Testverfahren des DZ-KJ beruhen auf der Klassischen Testtheorie mit Ausnahme der Problemliste-Zwangssymptomatik, bei der keine psychometrische Güte angestrebt wird. Das Zwangsinventar für Kinder und Jugendliche (ZWIK) ist eine adaptierte und modifizierte Version des englischsprachigen Padua Inventory - Washington State University Revision (PI-WSUR). Der Fragebogen zu Kausalattributionen bei Zwangsstörungen (FKAU-Z) und der Fragebogen zu Kontrollattributionen bei Zwangsstörungen (FKON-Z) basieren auf dem Fragebogen Störungskonzepte bei psychischen Problemen von Jugendlichen (SPPJ). Die Familien-Anpassungs-und-Belastungsskala (FABS) basiert auf der Family Accomodation and Impact Scale-Child (FAIS). Für die Problemliste-Zwangssymptomatik wird die Testentwicklung im Manual nicht näher beschrieben. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz des ZWIK-E-Gesamtwertes liegt für den Altersbereich 11 bis 18 in der Feldstichprobe bei Alpha = .93 (Subskalen: .77 < Alpha < .85) und in der Klinischen Normierungsstichprobe bei Alpha = .88 (Subskalen: .80 < Alpha < .93). Für den Altersbereich 6 bis 10 Jahre liegt die interne Konsistenz bei Alpha = .90 (Subskalen: .74 < Alpha < .91). Der ZWIK-S-Gesamtwert erreicht in der Feldstichprobe eine interne Konsistenz von Alpha = .91 (Subskalen: .55 < .82) und in der Klinischen Normierungsstichprobe Alpha = .92 (Subskalen: .70 < .88). Die FKAU-Z-Subskalen erreichen Werte zwischen .73 < Alpha < .83 und die FKON-Z-Subskalen Werte zwischen .82 < Alpha < .87. Reliabilitätsanalysen für die FABS stehen noch aus, für die Problemliste-Zwangssymptomatik sind sie nicht beabsichtigt. Validität: Um die Konstruktvalidität des ZWIK-E bzw. ZWIK-S zu überprüfen, wurden sowohl in der Feld- als auch in der klinischen Stichprobe Hauptkomponentenanalysen (Varimaxrotation) durchgeführt, wobei weitestgehend übereinstimmende vierfaktorielle Lösungen erzielt werden konnten. Mittelwertvergleiche zwischen den verschiedenen Stichproben zeigen signifikante höhere Werte in der klinischen Stichprobe mit Zwangsstörung (F42.x) im Vergleich zu Feldstichprobe und klinischer Stichprobe ohne Zwangsstörung. Für die konvergente Validität der ZWIK-S-Skalen spricht insbesondere, dass sie mit dem CY-BOCS-D-Ratingskalen-Gesamtwert (.27 < r < .53) und mit den inhaltlich korrespondierenden Subskalen der CY-BOCS-D-Checkliste (.20 < r < .75) korrelieren. Die ZWIK-E-Skalen korrelieren überwiegend (eine Ausnahme: r = .12) mit den inhaltlich entsprechenden Skalen der CY-BOCS-D-Checkliste (.23 < r < .69). Weitere Untersuchungen zu Korrelationen mit SBB-ANG/FBB-ANG, SBB-ANZ/FBB-ANZ, SBB-DES/FBB-DESsowie der internalisierenden Skala der CBCL 4-18/YSR liegen vor. Für die divergente Validität des ZWIK spricht, dass die internalisierende Skala des CBCL 4-18/YSR überwiegend größere Korrelationen mit ZWIK-Skalen aufweist als die externalisierende Skala des CBCL 4-18/YSR. Hinweise auf die konvergente Validität des FKAU-Z liefern mittlere bis hohe Korrelationen zwischen der Skala Internale Ursachenattributionen (FKAU-Z) und der Skala Internalisierendes Verhalten des YSR sowie den Gesamtskalen des SBB-DES und des SBB-ANZ. Jedoch wurden auch zwischen der Skala External-personenbezogene Ursachenattributionen (FKAU-Z) signifikante Korrelationen zu genannten Skalen (des YSR, SBB-DES, SBB-ANZ) nachgewiesen. Auch die Skala External-zufallsbezogene Kontrollattributionen des FKON-Z korreliert signifikant mit der Skala Internalisierendes Verhalten (YSR) und den Gesamtskalen des SBB-DES/SBB-ANZ. Untersuchungen zur Validität der FABS stehen noch aus, für die Problemliste-Zwangssymptomatik sind sienicht beabsichtigt. Normen: Für ZWIK-S bzw. ZWIK-E liegen Staninewerte und Prozentränge vor. Für den ZWIK-S ist ein Vergleich der Testrohwerte an einer Feldstichprobe (N = 367) und einer klinischen Normierungsstichprobe (n = 134) möglich. Für den ZWIK-E ist ein Vergleich der Testrohwerte für den Altersbereich 11 bis 18 Jahre an einer Feld- (n = 434; Mutterurteil n = 271; Vaterurteil n = 163) und einer klinischen Normierungsstichprobe (Elternurteil n = 181) möglich. Für den Altersbereich 6 bis 10 Jahre liegen ausschließlich klinische Normwerte (n = 46) vor. Es werden Quartilwerte für die klinischen Normierungsstichproben des FKAU-Z (n = 21-25) und FKON-Z (n = 23-26) bereitgestellt. Für die FABS und die Problemliste-Zwangssymptomatik liegt keine Normierung vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



