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Supplement zu "Dinge – Räume – Körper. Zugänge zur Materialität der Familie anhand von Videografien und ethnografisch verdichteten Beschreibungen"

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GRO.data2024-01-01 更新2026-04-17 收录
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https://data.goettingen-research-online.de/citation?persistentId=doi:10.25625/71MON2
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Für den Artikel stellen wir Videoausschnitte zur Verfügung, die aus von den Familien selbst für das Projekt angefertigten Videografien stammen. Damit verbindet sich die Intention, anhand dieses Materials vorzuführen, wie ‚dichte Beschreibungen‘ erstellt werden können und welche Gestalt solche Beschreibungen haben können. Diese Vorgehensweise ist zwar nicht ganz typisch für ethnografische Forschung, die in aller Regel von selbst durchgeführten Beobachtungen ausgeht – auch wenn diese per Videokamera durchgeführt werden. Allerdings bietet die Videografie den großen Vorteil, dass der Weg von der Anschauung zur Analyse im Rahmen dieses Textes anhand der gefilmten Ausschnitte als beispielhafte Einblicke in den Familienalltag mitvollzogen werden kann. Dass die ‚Daten‘ dabei von den Familien selbst produziert wurden, hat seinerseits Auswirkungen (z.B. werden Konflikte im Familienleben so nur bedingt sichtbar, weil die Familien entsprechende Episoden eher nicht dokumentieren wollen). Dennoch lässt dieses Material Annäherungen an die soziale Ordnung der Familie zu. Zum einen, weil auch in Situationen, die durch die Aufzeichnung eine besondere Rahmung erhalten, die sozialen Praktiken in der Familie eine gewisse Selbstläufigkeit haben und Eltern und Kinder als soziale Akteur*innen auf der Grundlage ihrer gemeinsamen Gewohnheiten interagieren (Breidenstein et al. 2020). Diese Gewohnheiten lassen sich nicht einfach abstreifen. Zum anderen sind die Familien daran interessiert, ihre Selbstrepräsentation im Sinne eines positiven Selbstbildes zu gestalten (Finch 2007). Die Videos zeigen also aus Sicht der Familien ‚gelingende‘ Situationen.
创建时间:
2024-01-01
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