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PSYNDEX Tests Review für IGS - INZIDENTELLE GEDÄCHTNISSTÄRKE

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PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13506
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of IGS - INZIDENTELLE GEDÄCHTNISSTÄRKE. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu IGS - INZIDENTELLE GEDÄCHTNISSTÄRKE. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren dient zur Objektivierung von Speicherungsprozessen im Rahmen eines inzidentellen Lernparadigmas, wobei die Art von Kodierung, Reproduktion und Wiedererkennen erfasst werden. Eine Anwendung erscheint zum gegenwaertigen Zeitpunkt insbesondere sinnvoll in der Forschung. Nach besserer Ueberpruefung koennten praktische Anwendungen erfolgen im Rahmen der Klinischen Psychologie, der ABO-Psychologie, wie auch in der neuropsychologischen Diagnostik oder der Psychiatrie, z.B. zur Feststellung verschiedener Formen von Hirnleistungsstoerungen. Aufbau: IGS ist als Kategorisierungsaufgabe aufgebaut. Der Test gliedert sich in eine Instruktionsphase und eine Testphase. Insgesamt sind 76 Testitems (verbal bzw. bildlich vorgegebene Begriffe) enthalten und 12 Stoeritems (Fotos), die in vier Testvariationen bzw. Standardparameterbloecken (S1, S2, S3, S4) abgerufen werden koennen. Fuer alle vier Testformen sind die Items gleich konfiguriert: Grundsaetzlich werden als Testitems zweisilbige, sinnhaltige Testwoerter dargeboten, wobei der Bekanntheitsgrad der Testwoerter bzw. die Auftretenshaeufigkeit in der deutschen Sprache beachtet wurde. (1) Kodierungsphase. Die Begriffe werden entweder als Wort (W) oder als Bild (P) oder in Kombination dargeboten. Neben den Testitems sind als Stoeritems Fotos enthalten, die ohne spezifischen Kodierungsauftrag zu bearbeiten sind. Die Tiefe der Kodierung soll durch die Instruktionen erreicht werden, wobei bei den Testformen S1 und S2 eine semantische Kategorisierung nach dem Oberbegriff "Lebewesen" sowie eine kategoriale Kodierung im Sinne einer physikalischen Kategorisierung des Begriffs (groesser/kleiner als ein Mensch) gefordert sind. Bei den Testformen S3 und S4 erfolgt eine affektive Kodierung, wobei sowohl eine physikalische Kategorisierung (wiederum nach "groesser/kleiner") als auch eine affektive Kategorisierung nach "angenehm/unangenehm" vorgenommen werden muss. (2) Nach Beendigung der Kodierungsphase erfolgt unangekuendigt eine Pruefung des Behaltens der Stoeritems sowie nachfolgend die Pruefung des Behaltens der Kodierungsitems (Testphase). Die Pruefphase besteht aus drei Teilen: Recall-Stoeritems, Recall und Recognition. Die Wiedererkennungsleistung der ProbandInnen wird nach zwei Gesichtspunkten differenziert: quantitativ (Anzahl der hits, misses, false alarms sowie correct rejections) und qualitativ (subjektive Sicherheit der Entscheidungsprozesse beim Wiedererkennen). Grundlagen und Konstruktion: Die meisten traditionellen Merkfaehigkeitstests bzw. Lern- und Gedaechtnistests pruefen die intentionale, d.h. die gezielte und bewusst eingesetzte Merkfaehigkeit, die jedoch oft von persoenlichkeitsbezogenen Variablen (z.B. Pruefungsangst, Leistungsmotivation) ueberlagert und deren Validitaet damit zweifelhaft ist. Eine Alternative hierzu koennte die Bestimmung der inzidentellen Merkfaehigkeit sein, also einer unbeabsichtigten, zufaelligen, beilaeufigen und nicht intendierten Merkfaehigkeit. Eine moeglichst objektive Erhebung der inzidentellen Merkfaehigkeit erscheint gerade im psychiatrischen Bereich wuenschenswert, da eine Stoerung dieser Faehigkeit Indikator und Begleiterscheinung unterschiedlicher psychiatrischer Symptomatiken darstellt. Das Verfahren IGS versucht, orientiert an der Methode von Craik und Lockhart (1972) und der Theorie der dualen Codierung von Paivio (1971), durch Beachtung der Kodierungsvorgaenge in Abhaengigkeit von verschiedenen Instruktionen die inzidentelleMerkfaehigkeit zu analysieren und gestoerte inzidentelle Merkfaehigkeitsprozesse als moegliche Stoerungen von Kodierungsprozessen zu objektivieren. Die Items wurden auf der Grundlage von Gedaechtnistheorien und Untersuchungen zur Merkfaehigkeit zusammengestellt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die bisher vorliegenden Ergebnisse stuetzen sich auf die Daten von 117 psychiatrischen PatientInnen mit verschiedenen Stoerungsbildern (neurotisch, depressiv, organisch, persoenlichkeitsgestoert, schizophren) und 15 psychiatrisch unauffaelligen ProbandInnen einer Vergleichsstudie. Reliabilitaet: Keine Angaben Validitaet: Augenscheinvaliditaet und inhaltlich-logische Gueltigkeit sind gegeben. Zwischen den genannten fuenf klinischen Gruppen und der Normgruppe fanden sich in Einwegvarianzanalysen teilweise signifikante Gruppenunterschiede, die als erste Hinweise auf die externe Validitaet des Verfahrens gewertet werden koennen. Normen: Die Normierung erfolgte anhand von insgesamt 147 Personen (klinische und nicht-klinische Personen). Die Normwerttabellen (Rohwerte, T-Werte, Prozentraenge) sind im Manual angefuehrt, Normwerte werden bei Programmablauf automatisch berechnet. An einer umfassenderen Normierung des Verfahrens wird gearbeitet. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28
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