Umweltbewußtsein in Deutschland 2000
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https://search.gesis.org/research_data/ZA3278?doi=10.4232/1.3278
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资源简介:
Umweltbewußtsein und Verhalten in umweltrelevanten Bereichen.
Themen: Relevanz des Umweltproblems: Allgemeines Wohlbefinden, inDeutschland zu leben; Wichtigkeit politischer Probleme wieArbeitslosigkeit, Wohnraumversorgung, Erhalt des Sozialstaates,Verbrechensbekämpfung, Ausländerfragen, Umweltschutz undWettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft (Skalometer); Wichtigkeitausgewählter Ziele des Umweltschutzes.
Umweltqualität: Beurteilung der Umweltqualität in Ost- undWestdeutschland, in Gesamtdeutschland, weltweit und in der eigenenStadt; größtes Umweltproblem in der eigenen Gemeinde; persönliches Bildvon der Natur als selbstregulierend, empfindlich, begrenzt belastbaroder unberechenbar; empfundene persönliche Gefährdung durchLuftverschmutzung durch Autos und Industrie, Wasserverschmutzung undKlimaveränderungen durch den "Treibhauseffekt"; Beurteilung derpersönlichen Betroffenheit von Lärm, Abgasen und schlechter Luft.
Umwelteinstellungen: Eigene Haltung zum Umweltschutz: Umwelt- oderGenußorientierung; Vertrauen in die Technik oder Eigeninitiative;affektiv-kognitive und konative Aspekte des Umweltschutzes (Skala);Technik und Wirtschaft; Bereitschaft zur Zahlung höherer Preise, höhererSteuern und Einschränkung des Lebensstandards für den Umweltschutz.
Konsum und Haushalt: Beachtung eines niedrigen Energieverbrauchs undBereitschaft zu höheren Ausgaben für energiesparende Geräte beim Kaufvon Haushaltsgeräten; Kenntnis der eingeführten freien Wählbarkeit desStromlieferanten und eigenes Verhalten daraufhin; Bezug von Ökostrombzw. Absicht, Ökostrom trotz Aufpreis zu beziehen.
Umweltbewußtes Einkaufsverhalten: Beachten der Umweltverträglichkeitvon Produkten beim Einkauf; Orientierung an Kennzeichnungenumweltfreundlicher Produkte; Kenntnis und Beachten des "Blauen Engels";Bereitschaft zur Zuzahlung für umweltbewußte und umweltfreundlicheProdukte.
Verkehr und Mobilität: Besitz und Anzahl von Autos allgemein undverbrauchsreduzierten Autos im eigenen Haushalt; voraussichtlicheReaktion bei Verdoppelung des Benzinpreises: Umsteigen auf Fahrrad oderÖPNV, Wegeverzichte oder sparsameres Auto kaufen; Nutzungshäufigkeiteines Autos; Häufigkeit der Nutzung von Fahrrad, Bahn und Flugzeug imletzten Jahr; Einstellung zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung;Einstellung zu PKW-freien Zonen in größeren Städten sowie zusätzlicheStraßen für den Fahrradverkehr, zur Einrichtung mehr verkehrsberuhigterZonen und Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in Wohngebieten;Zustimmung zu verkehrspolitischen Maßnahmen wie Ausbau des ÖPNV, desRadnetzes und Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene; Einstellungzum Bau der Magnetschwebebahn (Transrapid); Einstellung zur Einführungeines autofreien Tages im Jahr in der eigenen Gemeinde; zielloseFahrten mit dem Fahrrad "nur so zum Spaß"; Anzahl an Urlaubsreisen imletzten Jahr; Verkehrsmittelnutzung bei Haushaltseinkäufen; Entfernungzur Einkaufsstätte.
Gesundheit: Empfundene derzeitige und zukünftige Gesundheitsbelastungdurch Umweltprobleme; erbliche oder umweltbedingte allergischeErkrankungen; persönliche Erfahrungen mit allergischen Erkrankungenoder im persönlichen Umfeld; Alter der betroffenen Personen; Art derallergischen Symptome (Erkrankungen der Haut oder Atemwege) und Angabeder Ursachen (Nahrungsmittel, Zusatzstoffe etc.); Stärke derpersönlichen Beeinträchtigung durch eigene Allergie oder die Allergieder Haushaltsmitglieder.
Zukunftsszenarien: Vermutete Ereignisse in den nächsten 20 bis 50Jahren wie Trinkwasserknappheit, Atomausstieg, Kriege um Rohstoffe undWasser, Zunahme von Fernreisen, vermehrte Umstellung auf biologischenAnbau, 3-Liter-Autos und Autos mit anderen Antriebsformen, Zunahmeglobaler Umweltverschmutzung, spürbare Klimaerwärmung.
Umweltpolitik und Bürgerbeteiligung: Bewertung des Umfangs derzeitigerumweltpolitischer Maßnahmen; gewünschte Maßnahmen der Bundesregierunggegen den Anstieg der Ozonwerte: Tempobeschränkung, Fahrverbot,Aufklärungskampagnen oder keine Maßnahmen; Einschätzung derGefährlichkeit von Atomenergie; Zustimmung zum Atomausstieg der BRD;Einschätzung der bestehenden Umweltschutzgesetze als ausreichend oderungenügend; Wichtigkeit der Verringerung klimaschädlicher Gase undBewertung politischer Maßnahmen dafür; Fortschrittsempfinden in denletzten 5 Jahren hinsichtlich der Gewässerreinheit, Sauberkeit der Luft,Zustand des Bodens, zum Klimaschutz, der Energieeinsparung und zumNaturschutz; Einschätzung der Gefährlichkeit von Gentechnik und derSicherheits- bzw. Gesundheitsorientierung des Staates im Bereich derGentechnik; Einstellung zu gentechnisch behandelten Lebensmitteln;politische Partizipation im Bereich Umweltschutz und zu Rate gezogeneBehörden und Institutionen; Mitgliedschaft in Umweltschutzorganisationenund Einschätzung der Beteiligung im Wohnbezirk und im eigenenBekanntenkreis; Kenntnis der "lokale Agenda 21"-Initiative; Bereitschaftzur Beteiligung bei Angelegenheiten im Wohnbezirk; Interesse oderEngagement in bestimmten Themenbereichen (Gesundheit, Dritte Welt,Verkehr etc.); Kenntnis der Diskussion um eine ökologische Steuerreform;Zustimmung zu ausgewählten Aussagen zur ökologischen Steuerreform;Bekanntheit und Verständnis des Begriffs der "nachhaltigen Entwicklung";Vertrauen in die Problemlösungs-Kompetenz ausgewählter Einrichtungen undOrganisationen sowie der politischen Parteien; Politikinteresse.
Informationsverhalten: Glaubwürdigkeit von Informationsquellen;Informationsverhalten, bezogen auf Umweltprobleme durch ausgewählteQuellen wie privates und öffentliches Fernsehen, Hörfunk, Gespräche mitBekannten, regionale und überregionale Presse, Wochen- undFachzeitschriften; Bewertung des Umfangs und der Art derMedienberichterstattung über Umweltprobleme; Internetzugang im Haushaltund Nutzungshäufigkeit; persönliches Umweltverhalten; Häufigkeit derAusübung ausgewählter umweltfreundlicher Handlungen (Skala).
Demographie: Geschlecht; Geburtsjahr; höchster Bildungsabschluß;Erwerbstätigkeit; berufliche Stellung; Familienstand; Zusammenleben miteinem Partner; Kinderzahl; Haushaltsgröße und Haushaltszusammensetzung;Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Konfession; Religiosität; eigenesEinkommen; Haushaltseinkommen; Aufwachsen in einer Großstadt, Kleinstadtoder einem Dorf.
Interviewerrating: Wohnform; Wohngegend; Verkehrssituation derWohngegend, Postleitzahl.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10



