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PSYNDEX Tests Review für GNL - Gesichter-Namen-Lerntest

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12914
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This is a PSYNDEX Tests Review of GNL - Gesichter-Namen-Lerntest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu GNL - Gesichter-Namen-Lerntest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Gesichter-Namen-Lerntest dient der Erfassung von Störungen des Namenlernens und -behaltens. Bei gesunden Probanden sind interindividuelle Differenzen im Namensgedächtnis vorwiegend auf das Alter zurückzuführen. Bei Patienten mit einer Hirnschädigung unterschiedlicher Ätiologie können die Schwierigkeiten beim Lernen und Erinnern neuer Namen mit dem GNL objektiviert werden. Durch die Anwendung der beiden Parallelformen kann der GNL auch bei Verlaufsmessungen oder zur Therapieevaluation eingesetzt werden. Es werden sowohl kurz- als auch längerfristige Behaltensleistungen erhoben. Aufbau: Der Gesichter-Namen-Lerntest liegt in zwei parallelen Testversionen vor, die sich jeweils aus acht Schwarz-Weiß-Portraits von Personen zusammensetzen. Es liegen zwei Kartensätze vor, einmal mit abgedruckten Familiennamen, einmal ohne. Die Lernphase ist beendet, wenn alle acht Namen korrekt genannt werden oder nach maximal vier Durchgängen. 30 Minuten nach den Lerndurchgängen werden die mittelfristigen Behaltensleistungen überprüft. Zunächst sind bei der "Freien Reproduktion" innerhalb von 2 Minuten alle erinnerten Namen zu nennen, anschließend erfolgt im "Cued Recall" die Abfrage der Namen mit Vorgabe der Fotos. In einem weiteren Subtest "Gesichter-Namen-Zuordnung" wird jedes Foto zusammen mit einer Liste aller acht Namen vorgelegt und der zugehörige Name ist auszuwählen. Eine Überprüfung der langfristigen Behaltensleistungen kann nach 24 Stunden erfolgen. Als zuverlässigster Indikator der Gesamtlernleistung wird die Summe der richtigen Namensnennungen in den Lerndurchgängen 1-4herangezogen. Grundlagen und Konstruktion: Eine Vorform des GNL wurde von Schuri (1988) als Untertest "Gesichter-Namen-Paarassoziationslernen" im Rahmen einer "Testbatterie zur Untersuchung des kurz- und längerfristigen Behaltens neuer Informationen, der Lernfähigkeit sowie des Altgedächtnisses" (TBLA) herausgegeben. Die beiden Testformen der vorliegenden GNL-Version wurden hinsichtlich der Bedeutungshaltigkeit und der Geläufigkeit der Namen grob parallelisiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Testform A wurde von 221 gesunden Probanden, Testform B von 76 Probanden bearbeitet. Im Laufe der vier Lerndurchgänge gelang es 95% der Probanden, alle acht Namen zu erlernen. Reliabilität: Die Split-half-Koeffizienten der Lernleistungen lagen zwischen .70 und .86 (Form A) bzw. zwischen .67 und .92 (Form B). Die Koeffizienten der Behaltensleistungen lagen zwischen .37 und .72 (Form A) bzw. zwischen .40 und .69 (Form B; nur Test nach 30 Minuten). Anhand von 47 gesunden Personen wurden Koeffizienten der Paralleltestreliabilität der GNL-Kennwerte zwischen .51 und .78 berechnet (Intervall 1-3 Wochen). Validität: Das Verfahren besitzt hohe Augenscheinvalidität. Eine Vorform wurde von 213 Patienten mit Hirnschädigungen unterschiedlicher Ätiologie bearbeitet. Die Lernleistungen zeigten die höchsten Korrelationen mit dem Lernen von Wort- und Objekt-Paarassoziationen (.63 bzw. 58) sowie mit der freien Reproduktion einer Geschichte (.51 sofort nach Darbietung; .57 nach 24 Stunden). Geringer fielen dagegen die Zusammenhänge zum Gedächtnis für Gesichter und geometrische Designs aus. Die Korrelationen der vorliegenden GNL-Version mit figuralen Gedächtnisleistungen entsprechen in etwa der Höhe der Zusammenhänge mit Intelligenzleistungen und komplexen Aufmerksamkeitsleistungen. In der Analysestichprobe von GNL-Testform A wurden hoch signifikante Alterseffekte in den Varianzanalysen der Lernleistungen und den Behaltensleistungen nach 30 Minuten nachgewiesen. Ein signifikanter Bildungseffekt zeigte sich nur für die Lern-, nicht jedoch für die Behaltensleistungen der Subgruppen 15-49 Jahre und50-59 Jahre. Normen: Die Normen (Prozentränge) basieren auf den Daten von 221 gesunden Probanden. Aufgrund der nachgewiesenen Alterseffekte werden die Normen für vier Altergruppen getrennt vorgegeben. Für die Altergruppe der 15-49-Jährigen liegen zusätzlich nach Bildung differenzierte Normen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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