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Das Wachstum des Nettoinlandsproduktes in Deutschland von 1850 bis 1913

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA8273?doi=10.4232/1.8273
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Wachstumsschwankungen können, ebenso wie kurzfristige Konjunkturschwankungen, mit verschiedenen Indikatoren gemessen werden. Die Untersuchung von Carl-Ludwig Holtfrerich knüpft an die Entstehungsrechnung von Walter G. Hoffmann an (vgl. Hoffmann, W. G., 1965: Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Berlin: Springer). Das Kernstück von Hoffmanns Arbeit ist die Schätzung der Entstehungsrechnung, basierend auf sub-sektoralen physischen Produktionsmengen und sub-sektoralen Beschäftigungsziffern. Die Entstehungsrechnung weist insofern die beste Datenqualität auf, da bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts physische Produktionsmengen zahlreicher Sektoren erfasst worden sind. Nahezu vollständig fehlen allerdings Produktionsziffern des tertiären Sektors. Das Hauptproblem dabei ist die Berechnung des Industrieproduktionsindexes, da Hoffmann u.a. annimmt, dass die relativen sub-sektoralen Arbeitsproduktivitäten während der Jahre 1850 und 1959 konstant geblieben seien.Während Hoffmann die Struktur der Wertschöpfung seiner neun Wirtschaftssektoren aus dem Jahr 1913 als konstante Gewichtung für die Aggregation der Sektorindizes zum Index für die Produktion der Gesamtwirtschaft in Deutschland benutzt, verwendet der Autor in seinem Berechnungsverfahren eine jährlich über die Gesamtperiode 1850-1913 angepasste Wertschöpfungsstruktur für die Gewichtung der Wachstumsraten in den einzelnen Sektoren zwecks Aggregation zur jährlichen Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft.Die vom Autor berechneten Wachstumsraten des deutschen Nettoinlandsprodukts liegen höher als die von Hoffmann ermittelten. Die Unterschiede nehmen bis 1913 jedoch tendenziell ab, da sich die Gewichtungsstrukturen beider Verfahren im Zeitablauf einander annähern. Die Unterschiede sind für die Periode des sog. take-off der deutschen Industrialisierung bis 1874 am größten und machen in dieser Periode im mehrjährigen Durchschnitt bis zu 0,4 Prozentpunkte aus. Dadurch werden die Hoffmannschen jährlichen Wachstumsraten um bis zu 13% nach oben korrigiert Themen: Tabellen in der ZA-Onlinedatenbank HISTAT (Historische Statistik): A. Ausgewählte Tabellen aus W.G. Hoffmann:Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.- Hoffmann: Das Arbeitseinkommen nach Wirtschaftsbereichen in Deutschland in laufenden Preisen (1850-1913)- Hoffmann: Verteilung des Nettosozialprodukts zu Faktorkosten in laufenden Preisen (1850-1913)- Hoffmann: Die Wertschöpfung nach Wirtschaftsbereichen in Preisen von 1913 (1850-1913)- Hoffmann: Die Produktion nach Wirtschaftsbereichen, Index 1913=100 (1850-1913) B. Tabellen aus Carl-Ludwig Holtfrerich:Das deutsche Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten, Index 1913=100 und jährliche Wachstumsfaktoren (1850-1913)- Die Wertschöpfung in Deutschland nach Wirtschaftsbereiche in laufenden Preisen (1850-1913)- Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten, Index 1913=100 und jährliche Wachstumsfaktoren des Nettoinlandsprodukts zu Faktorkosten (1850-1913)- Vergleich der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten für unterschiedliche Perioden (1850-1913)
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10
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