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TwinLife

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DataCite Commons2025-12-02 更新2025-04-15 收录
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https://search.gesis.org/research_data/ZA6701?doi=10.4232/1.12665
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资源简介:
TwinLife ist eine auf zwölf Jahre angelegte repräsentative verhaltensgenetische Studie zur Entwicklung von sozialen Ungleichheiten. Das Langfristvorhaben begann im Jahr 2014 und befragt in einem jährlichen Turnus über 4000 in Deutschland lebende Zwillingspaare und deren Familien zu unterschiedlichen Lebensbereichen. Durch den Vergleich von ein- und zweieiigen, gleichgeschlechtlichen Zwillingspaaren können neben sozialen Mechanismen auch genetische Differenzen zwischen Individuen, sowie die Kovariation und Interaktion sozialer und genetischer Einflussgrößen analysiert werden. Um die individuelle Entwicklung unterschiedlicher Einflussfaktoren zu dokumentieren werden die Familien über mehrere Jahre hinweg umfassend untersucht. Inhaltlich wird dabei auf sechs für soziale Ungleichheiten bedeutsame Lebensbereiche fokussiert: 1. Bildung und Kompetenzerwerb, 2. Karriere und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt, 3. Integration und Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben, 4. Lebensqualität und wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten, 5. physische und psychologische Gesundheit sowie 6. Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten. Folgend werden die in den TwinLife-Daten erfassten Information aufgeteilt nach den skizzierten Lebensbereichen etwas genauer umschrieben: 1. Bildung und Kompetenzerwerb: Hier werden neben kognitiven Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmalen und deren Entwicklung auch Informationen zu Zeugnisnoten, zur Bildungsmotivation und zum Bildungsniveau erhoben. Involvement Schule: Erwartungen der Eltern zu Lernanstrengung, Enttäuschung der Eltern bei schlechten Schulleistungen, emotionale Unterstützung der Eltern, Autonomie (z.B. Eltern ermutigen zu Nachfragen), Kontrolle (z.B. Eltern schimpfen bei schlechten Noten, drohen mit Strafen), Selbsteinschätzung der Fähigkeiten im Lesen, Kenntnis der Buchstaben im Alphabet, Wortschatz, Lesen der Uhr, Kenntnis verschiedener Formen, Zählen, Kenntnis vieler Zahlen; intrinsische Motivation Schule; höchster Schulabschluss; Schulform der letzten Schule (Befragte ohne Abschluss); Jahr des Verlassens der allgemeinbildenden Schule (Abschlussjahr); Abschlussnote des höchsten Schulabschlusses; Ausbildungs- oder Studienabschluss; Jahr des Ausbildungs- oder Studienabschlusses; Wiederholung einer Klassenstufe; wiederholte Klassen; Klasse übersprungen und Angabe der übersprungenen Klasse; Ausbildung bzw. Studium im Ausland; Bildungsempfehlung nach der Grundschule; Bildungsaspiration: gewünschter Schulabschluss; Wahrscheinlichkeit des gewünschten Schulabschlusses (100 %-Skala); angestrebter weiterer beruflicher Ausbildungs- oder Hochschulabschluss und Wahrscheinlichkeit des Erreichens (100 %-Skala). Aussagen über allgemeinbildende Schule: Akademisches Selbstkonzept: Selbsteinschätzung hinsichtlich der Begabung für die Schule allgemein, des Könnens und der Aufgabenbewältigung in der Schule allgemein, der Begabung für die Fächer Mathematik und Deutsch, des Könnens und der Aufgabenbewältigung in diesen Fächern; intrinsische Motivation (Freude am Lernstoff, Schule macht Spaß, Interesse am Lernstoff, Freude an Mathematik und Deutsch, Spaß an Mathematik und Deutsch, Interesse an Mathematik und Deutsch); Erwartungen an die Schule (Lernmotivation). 2. Karriere und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt: Dieser Bereich umfasst den aktuellen Beruf, die aktuelle berufliche Position sowie Informationen zum Einkommen (oder ggf. zum Bezug von Sozialleistungen). Zudem sind Informationen zur wahrgenommenen Arbeitsplatzsicherheit, zur Arbeitszufriedenheit und zum Arbeitsengagement enthalten. Berufliche Stellung und Charakteristika; Beschäftigungsdauer beim derzeitigen Arbeitgeber (Monat und Jahr); Öffentlichen Dienst; Zeitarbeit bzw. Leiharbeit; Art des Arbeitsvertrages; vereinbarte und tatsächliche Wochenarbeitszeit; Mini- bzw. Midi-Job; Arbeitslose wurden gefragt: Zeitpunkt der Beendigung der letzten Arbeitsstelle (Monat und Jahr), Beschäftigungsdauer beim letzten Arbeitgeber; Art der Beendigung des vorherigen Beschäftigungsverhältnisses; erforderliche Ausbildung für den Beruf; Arbeitsplatz am Wohnort; Häufigkeit Pendeln von der Hauptwohnung zum Arbeitsplatz; Entfernung des Arbeitsplatzes von der Hauptwohnung in Kilometern; Arbeitsplatzsicherheit; Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes in den kommenden zwei Jahren; Jobzufriedenheit: Ausgeglichenheit zwischen eigener Leistung und Lohn am Arbeitsplatz; persönliches Bruttoeinkommen pro Monat bzw. pro Jahr (offen und kategorisiert); empfundene Einkommensgerechtigkeit in Bezug auf die eigene Tätigkeit; Einschätzung eines gerechten monatlichen Bruttoeinkommens. Akademisches Selbstkonzept in Bezug auf den Beruf (gut im Beruf, gut im Job im Vergleich zu Kollegen, hohe Kompetenz im Job nach Einarbeitung, Zufriedenheit mit beruflicher Leistung, hohe Geschicklichkeit bei der Arbeit); Erwartungen an den Beruf (Leistungsmotivation). 3. Integration und Teilhabe am sozialen und politischen Leben: Hier werden Charakteristika zum sozialen Umfeld der Person erhoben, wie beispielsweise die Unterstützung durch Familie, Freunde und Ehepartner. Zudem sind Informationen zum sozialen und politischen Engagement sowie sozialen Ressourcen enthalten. Politik und Partizipation: Soziale Partizipation: Häufigkeit von Aktivitäten in ausgewählten Vereinen und Organisationen; eigene Funktion im Verein oder in der Gruppe; Politikinteresse; Art der politischen Aktivitäten in den letzten zwölf Monaten; eigene Wahlbeteiligung an der letzten Bundestagswahl; Wahlabsicht (Sonntagsfrage); Parteineigung; Erfahrung mit Diskriminierung; Gründe für erfahrene Diskriminierung; Belastung durch die Benachteiligung. Freunde (kennen sich untereinander, kaum Bekannte auf Geburtstagsfeiern von Freunden, enge Freunde kennen auch die Familie); Anzahl enger Freund insgesamt und außerhalb des Haushalts; für drei wichtige Personen wurde erfragt: Alter, Geschlecht, höchster Schulabschluss bzw. derzeit besuchte Schulform; häufiges Gefühl von Einsamkeit. Mediennutzung: Stunden pro Tag während einer Schul- oder Arbeitswoche und am Wochenende für Computernutzung, Internetnutzung, Computerspiele, Spielekonsolen, Fernsehen, Videos und DVDs. 4. Lebensqualität und subjektiv wahrgenommene Lebensqualität: In diesem Bereich werden Daten zum Selbstwert und zur globalen sowie bereichsspezifischen Lebenszufriedenheit erhoben. Persönlichkeit und Selbstwahrnehmung: Selbstcharakterisierung anhand ausgewählter Eigenschaften; Selbsteinschätzung von Risikobereitschaft und Geduld; Selbstwirksamkeit; Leistungsmotivation. Zufriedenheit: Zufriedenheits-Skalometer für ausgewählte Lebensbereiche (Gesundheit, Arbeit, Einkommen, Freizeit, Familienleben, Partnerschaft, Freundes- und Bekanntenkreis); allgemeine Lebenszufriedenheit (Skala); Zufriedenheit mit der Beziehung zu Geschwister; Zufriedenheit mit der Beziehung zu Zwilling 1 und 2. Vertrauen (allgemeines Vertrauen, auf niemanden mehr Verlass, Vorsicht mit Vertrauen zu Freunden). 5. Physische und psychische Gesundheit: Hier werden Einschätzungen zur allgemeinen Gesundheit, zu spezifischen Erkrankungen und zu subjektiv wahrgenommenen Beeinträchtigungen, Ergebnisse von Vorsorgeuntersuchungen (U-Hefte) sowie Angaben zum Gesundheitsverhalten bereitgestellt. Gesundheit (Befragte ab 16 Jahren): Selbsteinschätzung des Gesundheitszustand; Arztbesuche in den letzten zwölf Monaten und Häufigkeit von Arztbesuchen; Beeinträchtigung im Alltag durch Erkrankungen; festgestellte Erkrankungen (Diagnose); Zeitpunkt des Auftretens der Erkrankung; Angaben zum Rauchverhalten und Alkoholkonsum; Beeinträchtigung der Arbeit durch Alkoholkonsum; regelmäßiger Medikamentenkonsum; regelmäßige Gesundheitsvorsorge; Größe in Zentimetern; Gewicht in Kilogramm. 6. Verhaltensprobleme und abweichendes Verhalten: Informationen zu kriminellem Verhalten sowie zum Ausmaß an internalisiertem und externalisiertem Problemverhalten. Häufigkeit von Kopf- oder Bauchschmerzen bzw. Übelkeit, Sorgen, unglücklich oder niedergeschlagen, Nervosität in neuen Situationen, viele Ängste, häufig für sich allein, einen oder mehrere gute Freunde, beliebt bei Gleichaltrigen, gehänselt oder schikaniert von anderen, besser mit Erwachsenen auskommen, verschlossen, etc.; kriminelles Verhalten und Ausmaß an internalisiertem und externalisiertem Problemverhalten: Schwarzfahren, Schwänzen, Übernachten ohne Wissen der Familie, Stehlen, Graffiti, Vandalismus, Cyber Mobbing, Raubkopien, Mobbing, Bedrohung, Rauchen: schon einmal geraucht; Alter beim ersten Mal Rauchen; schon öfter geraucht; Häufigkeit Rauchen; Rauchen alleine oder in einer Gruppe; Alkoholkonsum: schon einmal Alkohol getrunken; Alter beim ersten Alkoholkonsum; schon öfter Alkohol getrunken; Alkoholkonsum allein oder in einer Gruppe; jemals betrunken gewesen und Alter beim ersten mal betrunken; Alkoholkonsum bei zu viel trinken (Anzahl der Gläser Bier, Wein, hochprozentiger alkoholische Getränke); Häufigkeit von Betrunkensein; Verletzung anderer bei Schlägerei und Häufigkeit; Verletzung bei Schlägereien allein oder in einer Gruppe; Drogenkonsum: Häufigkeit des Drogenkonsums; Alter beim ersten Drogenkonsum; Drogenkonsum allein oder in einer Gruppe; Fahren ohne Führerschein und Häufigkeit; nach Alkohol- bzw. Drogeneinfluss gefahren und Häufigkeit. 7. Zudem werden hinsichtlich der Charakteristika der Umwelt Informationen zum sozio-ökonomischen Status der Familie, zur Familienstruktur, zu den Beziehungen zwischen Familienmitgliedern, sowie Merkmale der Nachbarschaften erhoben. Familienbeziehungen: Detaillierte Angaben zum Umgang mit dem Zwillingsbruder bzw. der Zwillingsschwester und zum Umgang Zwilling mit anderem Geschwister; Umgang des Geschwisters mit Zwilling 1 und 2; Zufriedenheit mit der Beziehung zum anderen Zwilling und zum Geschwister; gleiche Hobbies und Interessen der Zwillinge; enges Verhältnis der Zwillinge untereinander; gemeinsame Unternehmungen; noch einmal als Zwilling leben; gute Noten für Geschwister wichtig; gewünschter Schulabschluss für Geschwister; Wahrscheinlichkeit, dass Geschwister gewünschten Schulabschluss erreicht; Beziehung zu den Eltern bzw. Stiefeltern: Erziehungsstil von Mutter bzw. Stiefmutter und von Vater bzw. Stiefvater (Zuneigung, Lob, Unterstützung, Bestrafung, Enttäuschung bei schlechtem Benehmen, Anordnungen nicht widersetzen, Anschreien, Beschimpfen, Gespräche über neue Freunde, Kennenlernen neuer Freunde, Inkonsequenz beim Strafen und bei der Einhaltung vereinbarter Regeln und Verbote). Fragen an Eltern bzw. Stiefeltern über die beiden Zwillinge und ein teilnehmendes Geschwister: Beziehung zum Kind; Häufigkeit ausgewählter Aktivitäten mit der Familie; Erwartungen an die Schule; Wichtigkeit guter Noten; Bildungsaspiration für das Kind; Wahrscheinlichkeit des gewünschten Schulabschlusses. Zwillingsrelevante Fragen an die Eltern: gleiche Kleidung für Zwillinge; Alter ab dem die Zwillinge gleich gekleidet wurden; derzeit gleiche Hobbies und Interessen; Beurteilung des Verhältnisses der Zwillinge zueinander; Verwechseln der Zwillinge. Wohnen: Zusammenleben mit den Eltern; Situation zu Hause: regelmäßiger Ablauf vor dem Zubettgehen, zu Hause keinen klaren Gedanken fassen, geht drunter und drüber, alles im Griff, ständig lief ein Fernseher, ruhige Atmosphäre). Großeltern leben noch oder verstorben; Häufigkeit von Treffen, Unternehmungen und persönlichen Gesprächen mit den Großeltern; Häufigkeit ausgewählter Aktivitäten mit Familienmitgliedern; Erwartungen an die Schule. 8. Demographie: Beziehung des Befragten zu den Zwillingen; Alter der Zwillinge, Geschwister und Eltern (Geburtsmonat und Geburtsjahr); Geschlecht des Befragen; Geschlecht des Zwillingspärchens; Anzahl der Personen, die zur Familie gehören, Anzahl der Haushalte, die zur Familie gehören; Familienstand; feste Partnerschaft; Geschlecht des Partners; Schulbesuch; Arbeit neben der Schule; Wochenstunden im Schülerjob und Stundenlohn; Erwerbstätigkeit; Mutterschutz bzw. Elternzeit; arbeitslos gemeldet, in Ausbildung; Art der Ausbildung; Art der Hochschulausbildung; Art der Weiterbildung; Art der beruflichen Ausbildung; Art der Erwerbstätigkeit; besuchte Schulform und Klassenstufe; Bundesland der Schule; Migrationshintergrund: Geburtsland; Jahr des Zuzugs nach Deutschland; Geburtsland von Mutter und Vater; Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt bzw. Jahr des Erwerbs der deutschen Staatsbürgerschaft; Aufenthaltsstatus; Sprache zuhause. Zusätzlich verkodet wurde: Familien-ID, Interviewer-ID, Personentyp in Familie vorhanden; Haushaltsnummer des Personentyps; Jahr und Monat der Durchführung des Familienfragebogens (Interviewdatum); Alter zum Datum des Familienfragebogens; Alter in Jahren und Monaten zum 01.01.2015; Zwillingsgeburtskohorte; Ergebnis Zygotiefragebogen; Wert der Zygotiediskriminanzfunktion; Ergebnis Speicheltest; Einschätzung von Zwilling 1 und 2: Eiigkeit der Zwillinge; Zygotiefragebogen nacherhoben; Teilnahme an der Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 4 (Starter) sowie Monat und Jahr der Durchführung; Teilnahme Geschwister an Modul 4 (CASI); Teilnahme Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 5b sowie Monat und Jahr der Durchführung; Teilnahme Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 6 (Starter); Personentyp; Monat und Jahr der Durchführung der Face-to-face-Befragung Welle 1 Modul 6. 9. Fragebogen Frühkindliche Betreuung und Schulbesuch der Zwillinge: detaillierte Angaben zur Betreuungssituation der Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt (Betreuungspersonen, Betreuungseinrichtung (Gruppengröße, Anzahl der Betreuungspersonen insgesamt sowie der Betreuer ohne Ausbildung); Teilnahmehäufigkeit an ausgewählten Aktivitäten in KITA oder im Kindergarten (z.B. musikalische Früherziehung, Malen, künstlerische Aktivitäten, etc.); Schulbesuch: Schulform; Klasse; Bundesland des Schulbesuchs; Teilnahme an außerschulischen Aktivitäten (z.B. Hausaufgabenbetreuung, AGs, etc.); Klasse wiederholt; wiederholte Klasse; Überspringen einer Klassenstufe; Bildungsempfehlung; Leitbild der KITA vorhanden; Zufriedenheit mit der Betreuungseinrichtung; gemeinsame oder getrennte Betreuung der Zwillinge in den ersten sechs Lebensjahren; Besuch der gleichen Schulklasse und gleichen Schule bzw. getrennte Klassen oder unterschiedliche Schulen; falls unterschiedliche Klassenstufen besucht wurden: erstgeborener oder zweitgeborener Zwilling in der höheren Klassenstufe; bis zum 18. Lebensjahr gemeinsam aufgewachsen bzw. Lebensjahre des getrennt Aufwachsens; Betreuungsperson des erstgeborenen und des zweitgeborenen Zwillings in dieser Zeit; detaillierte Angaben zur Betreuungssituation des Geschwisterkindes von der Geburt bis zum Schuleintritt und zum Schulbesuch.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2016-11-04
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