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PSYNDEX Tests Review für SRSI - Self-Report Symptom Inventory - deutsche Version

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12644
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This is a PSYNDEX Tests Review of SRSI - Self-Report Symptom Inventory - deutsche Version. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SRSI - Self-Report Symptom Inventory - deutsche Version. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der SRSI dient der Beschwerdenvalidierung und erlaubt, die Glaubhaftigkeit von Symptomdarstellungen und Testprofilen abzusichern, die z. B. für Gutachten zu zivil-, verwaltungs- und sozialrechtlichen Fragestellungen erhoben wurden. Aufbau: Der SRSI besteht aus 107 Items, die zwei Skalen mit je fünf Subskalen (a 10 Items) sowie 2 Anwärmitems und 5 Items zur Konsistenzprüfung zugeordnet sind: (A) Potenziell genuine Beschwerden mit den Subskalen (1) Kognitive Beschwerden, (2) Depressive Beschwerden, (3) Schmerzbeschwerden, (4) Unspezifische somatische Beschwerden, (5) Angstbeschwerden; (B) Pseudobeschwerden mit den Subskalen (6) Kognitive Pseudobeschwerden, (7) Motorische Pseudobeschwerden, (8) Sensorische Pseudobeschwerden, (9) Schmerz-Pseudobeschwerden, (10) Psychische Pseudobeschwerden. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde als Alternative zum Strukturierten Fragebogen Simulierter Symptome (SFSS) entwickelt. Skalenstruktur und Itempool wurden von drei Beschwerdenvalidierungsexperten festgelegt. Eine Vorform mit 157 Items wurde an 239 Probanden (Teilnehmende an experimentellen Simulationsstudien sowie neuropsychiatrische bzw. neurologische Gutachtenpatienten) erprobt. Für alle Probanden lagen auch SFSS-Punktwerte vor, die als Außen- bzw. Gruppierungskriterium (Hoch- vs. Niedrig-Scorer) bei der Auswahl der Endform-Items dienten. Für die Pseudobeschwerden-Skala wurden Items ausgewählt, die von SFSS-Hoch-Scorern (17 und mehr Punkte) bejaht wurden, für die Genuine-Beschwerden-Skala wurden Items ausgewählt, die ähnlich häufig von Hoch- und Niedrig-Scorern bejaht wurden. Die Endform mit 100 Beschwerden-Items sowie 7 Aufwärm- und Kontrollitems wurde erneut in verschiedenen Kontexten und mit unterschiedlichen Probandengruppen (Normalbevölkerung, Teilnehmende experimenteller Studien,Gutachtenpatienten, inhaftierte Straftäter) an insgesamt 1 509 Probanden in 22 verschiedenen Studien erprobt. Dabei wurden sowohl deutsche als auch anderssprachige Fragebogenversionen (englisch, französisch, norwegisch, niederländisch) in verschiedenen Ländern eingesetzt (Deutschland, deutschsprachige Schweiz, Österreich, Norwegen, Niederlande, Belgien und Großbritannien). Explorative und konfirmatorische Faktorenanalysen mit der französischsprachigen Fassung bestätigten weitgehend die postulierten zwei Faktoren. Zur Ermittlung von Pseudobeschwerden-Grenzwerten wurden ROC-Analysen sowohl für die Vorform als auch für die Endform durchgeführt, bei denen SFSS-Ergebnisse als Außenkriterium bzw. Statusindikator für ein kritisches Ausmaß negativer Antwortverzerrungen dienten. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegt für die fünf Subskalen der potenziell genuinen Beschwerden zwischen Alpha = .79 und Alpha = .90 (Alpha = .95 für Genuine Beschwerden gesamt); für die fünf Pseudobeschwerden-Subskalen zwischen Alpha = .70 und Alpha = .84 (Alpha = .92 für Pseudobeschwerden gesamt). Split-half- Reliabilitäten für die Subskalen potenziell genuiner Beschwerden liegen zwischen rtt = .75 und rtt = .90 (rtt = .94 für Genuine Beschwerden gesamt), für Pseudobeschwerden zwischen rtt = .65 und rtt = .84 (rtt = .92 für Pseudobeschwerden gesamt). Die Retestreliabilität lag nach 14 Tagen für die Gesamtzahl der angegebenen Pseudobeschwerden bei rtt = .87, für die Gesamtzahl der genuinen Beschwerden bei rtt =.91. Validität: Die Konstruktvalidität wurde durch Vergleiche mit anderen Instrumenten zur Validierung von Beschwerden und Leistungsdefiziten (SFSS, WMT, MMPI-2-RF, TOMM, ASTM) nachgewiesen. Die diagnostische Güte wurde über ROC-Analysen und die Bestimmung des AUC-Wertes bestimmt, wobei SFSS-Punktwerte als Außenkriterium dienten. Normen: Es stehen verschiedene Grenzwerte für die kriteriumsorientierte Testwert-Interpretation von Pseudobeschwerden zur Verfügung. Darüber hinaus können Mittelwerte und Standardabweichungen verschiedener Stichproben als Referenzdaten herangezogen werden. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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