Diagnostische Kompetenz trifft Inklusion? Zusammenhänge zwischen Wissen und Einstellung bei Lehrpersonen
收藏PsychArchives2025-10-21 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16700
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Diagnostische Kompetenz gilt als zentrale Voraussetzung professionellen Lehrerhandelns und als Schlüssel für gelingende inklusive Bildung. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwiefern diagnostisches Wissen mit Einstellungen zu Diagnostik und zu Inklusion bei Lehrkräften zusammenhängt. Grundlage bilden das Kompetenzmodell diagnostischer Kompetenz (Herppich et al., 2018) sowie sozial-kognitive Ansätze wie die Theory of Planned Behavior (Ajzen, 1991). An einer Stichprobe von N = 102 Lehrkräften verschiedener Schulformen in Deutschland wurden diagnostisches Wissen (ESBW-Kurzform), Einstellungen zur Diagnostik (EiDiLe; Gottlebe et al., 2025) und Einstellungen zu Inklusion (EFI-L; Seifried & Heyl, 2016) erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass die allgemeine Einstellung zur Diagnostik nicht signifikant mit Wissen zusammenhängt. Eine schwach positive Korrelation ergab sich jedoch für die Subskala Qualität & Fairness (r = .22, p < .05), was auf einen Zusammenhang zwischen höherem Wissen und einer stärkeren Orientierung an Gütekriterien hinweist. Überraschend zeigte sich zudem ein deutlicher positiver Zusammenhang zwischen Wissen und Inklusionseinstellung (r = .40, p < .01). Lehrkräfte mit höherem diagnostischem Wissen bewerten Inklusion insgesamt positiver. Die Befunde verdeutlichen, dass Wissen und dispositionale Orientierungen eng miteinander verknüpft sind und in Professionalisierungsprozessen gemeinsam adressiert werden sollten. unknown publishedVersion
提供机构:
PsychArchives
创建时间:
2025-10-21



