PSYNDEX Tests Review für CFT 20-R (2019) - Grundintelligenztest Skala 2 - Revision (2019)
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12655
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This is a PSYNDEX Tests Review of CFT 20-R (2019) - Grundintelligenztest Skala 2 - Revision (2019). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu CFT 20-R (2019) - Grundintelligenztest Skala 2 - Revision (2019). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der CFT 20-R intendiert, die grundlegende geistige Leistungsfähigkeit (fluide Intelligenz) kultur- und erziehungsunabhängig zuverlässig und valide zu erfassen. Die Ergänzungstests WS/ZF-R ermöglichen darüber hinaus, verbale und numerische Inhalte zu erfassen, die der kristallinen Intelligenz zuzuordnen sind. Somit soll anhand einer Profilanalyse der Verarbeitungskapazität auf den drei Ebenen figural (CFT-R), verbal (WS-R) und numerisch (ZF-R) eine differenzierte Ergebnisinterpretation erfolgen können. Aufbau: Der CFT 20-R besteht aus zwei Testhälften, die vier Subtests mit unterschiedlich vielen visuell abgebildeten Items umfassen (Teil 1: 56 Items; Teil 2: 45 Items). In beiden Testteilen werden die Subtests Reihenfortsetzen (Teil 1: 15 Items; Teil 2: 12 Items), Klassifikationen (Teil 1: 15 Items; Teil 2: 12 Items), Matrizen (Teil 1: 15 Items; Teil 2: 12 Items) und Topologien (Teil 1: 11 Items; Teil 2: 9 Items) erfasst. Die Ergänzungstests WS-R (30 Items) und ZF-R (21 Items) sind in einem gemeinsamen Testheft mit überwiegender Pseudoparallelisierung (Form A, Form B) abgedruckt. Grundlagen und Konstruktion: Der CFT 20-R basiert auf dem Konzept der allgemeinen intellektuellen Leistungsfähigkeit, wie es unter anderem bei Cattell (1963) beschrieben wird. Cattell fasst die generelle Intelligenz (g-Faktor) als Kombination aus fluider (gf) und kristalliner (gc) Intelligenz auf, wobei der CFT 20-R primär darauf abzielt, die fluide Intelligenzkomponente (Grundintelligenz) zu erfassen. Die Ergänzungstests WS/ZF-R ermöglichen eine grobe Einschätzung der kristallinen Intelligenz der Testperson. Im Jägerschen Strukturmodell der Intelligenz können die Subtests dem Faktor Verarbeitungskapazität (K) der operativen Ebene zugeordnet werden, welcher figurale (CFT-R), verbale (WS-R) und numerische (ZF-R) Inhalte umfasst. Sowohl der CFT 20-R als auch die Ergänzungstests WS/ZF-R wurden in mehreren Erprobungsphasen getestet und die resultierenden Testendformen unter anderem anhand von Distraktor-, Schwierigkeits- und Trennschärfeanalysen zusammengestellt. Die Konstruktion orientierte sich dabei an Prinzipiender Klassischen Testtheorie sowie beim ZF-R an einer Analyse des Homogenitätskriteriums nach Rasch. In der vorliegenden 2., überarbeiteten Auflage mit aktualisierten und erweiterten Normen wurde eine Kontrolle der bestehenden Normierung des CFT 20-R sowie der beiden Ergänzungstests durchgeführt. Hinzugefügt wurden Normwerttabellen für Menschen mit einer geistigen Behinderung zwischen 18 und 50 Jahren sowie ein Beiheft, das die Testinstruktionen des CFT 20-R enthält. Einige Wörter der Wortschatztests wurden an die neue Rechtschreibung angepasst. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Reliabilität des CFT 20-R wird unter anderem anhand von Analysen einer Teilstichprobe der Normierungsstichprobe berichtet (n = 144). Nach Lienerts Formel 127 ergibt sich ein bat rtt = .92 für Teil 1, bat rtt = .90 für Teil 2 und ein bat rtt = .95 für den Gesamttest. Die Retestreliabilität wird auf Grundlage von drei Feldexperimenten angegeben, wobei für den Gesamttest abhängig vom Retestintervall ein Koeffizient von rtt = .91/.83 (2 Monate/5 Monate) festgestellt wurde. Die Korrelationen zwischen erstem und zweitem Testteil (Äquivalenzkoeffizient) lagen für den CFT 20-R für die Gesamtstichprobe (N = 4 325) bei r = .80 und bei Testzeitverlängerung bei r = .82. Für den Wortschatztest wird eine Split-half-Reliabilität zwischen .79 < rtt < .90 und für den Zahlenfolgentest zwischen .82 < rtt < .94 berichtet. Die Retestreliabilität (Retestintervall: 2 - 4 Monate) liegt beim WS-R bei rtt = .83 / .82 und beim ZF-T bei rtt = .86 / .84 (4. Grundschulklasse / 9.Hauptschulklasse). Die Profilreliabilität wird für die Testbatterie (CFT 20-R mit WS/ZF-R) mit rprof = .96 angegeben. Validität: Die inhaltliche Validität des Testinstruments kann aufgrund der theoretischen Orientierung am Cattellschen Intelligenzmodell und dem Intelligenzmodell von Jäger als gegeben betrachtet werden. Die faktorielle Struktur des Diagnostikums wird durch entsprechende Analysen untermauert. Die Kriteriumsvalidität wird beispielsweise durch eine Korrelation von r = .56 zum PSB-R 4-6 gestützt. Mit dem BIS-HB, das ebenfalls auf dem Jägerschen Strukturmodell der Intelligenz basiert, werden hohe Korrelationen zu den theoretisch postulierten Dimensionen K (r = .74), F (r = .63) und E (r = .52) berichtet. Analysen einer vorhergehenden Testversion zeigen, dass keine signifikanten Unterschiede zwischen Paper-Pencil-Version und der im HTS zur Verfügung stehenden computergestützten Version des Verfahrens bestehen. Auch zur Kriteriumsvalidität der Ergänzungstests WS/ZF-R werden differenzierte Angaben gemacht. Der WS-R korrelierte am höchsten mit der Deutschnote (r = .47) und Englischnote (r =.43), der ZF-R am höchsten mit der Mathematiknote (r = .48). Die Korrelationen zu mehreren konstruktnahen Testverfahren liegen für den WS/ZF-R zwischen .58 < r < .69 und zu konstruktfernen Testverfahren (Test d2, WST 7-8) zwischen -.24 < r < .44. Normen: Die Analysestichprobe, die zur Normierung des CFT 20-R herangezogen wurde, beläuft sich auf N = 3 998 Schulkinder aller Schularten in sechs Bundesländern und wurde zwischen Dezember 2002 und Juni 2003 im Rahmen der Revision des Testverfahrens gezogen. Eine 2015 durchgeführte Normenkontrolle konnte zeigen, dass die Normwerte weiterhin gültig sind, sodass auf eine bundesweite Neunormierung verzichtet wurde. Es werden sowohl altersspezifische (8;5 - 19;11 überwiegend in Halbjahresschritten) als auch klassenstufenspezifische (Klasse 3 bis 10 - 13) Normwerte in Form von IQ, T-Wert, Standardwert und Prozentrang zur Verfügung gestellt. Für Erwachsene zwischen 20 und 64 Jahren werden Normwerte in gleicher Form (5-Jahresintervall) auf Grundlage von Daten (N = 5 858) des Twin-Life-Projektes (2015) im Anhang des Manuals angeführt. Für die computergestützte Version des CFT 20-R mit Instruktionsintensivierung liegen altersspezifische Normwerte für Menschen mit geistiger Behinderung (N =150) im Altersbereich von 18 bis 50 Jahren vor. Für die Ergänzungstests WS/ZF-R stehen ebenso altersspezifische (8;5 - 19;11) und klassenstufenspezifische (Klasse 3 bis 6) Normwerte zur Verfügung, die anhand der Daten einer 2003/04 durchgeführten Normierungserhebung mit N = 2 724 Schulkindern (WS-R) bzw. N = 2 691 Schulkindern (ZF-R) erstellt wurden. Auch für die Ergänzungstests ergab sich keine erhebliche Differenz der Normwerte in der 2015 durchgeführten Normwertkontrolle. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



