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PSYNDEX Tests Review für BASIS-MATH 4-8 - Basisdiagnostik Mathematik für die Klassen 4-8

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12310
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This is a PSYNDEX Tests Review of BASIS-MATH 4-8 - Basisdiagnostik Mathematik für die Klassen 4-8. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu BASIS-MATH 4-8 - Basisdiagnostik Mathematik für die Klassen 4-8. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die BASIS-MATH 4-8 dient der Identifikation von Schülerinnen und Schülern der 4. bis 8. Schulklasse, deren Rechenprobleme mit mangelndem Verständnis des mathematischen Basisstoffs der Grundschule in Verbindung stehen. Es gibt zudem Hinweise für eine weiterführende Diagnostik und Förderung. Aufbau: Das Verfahren enthält neun Typen von Rechenaufgaben (insgesamt 48 Aufgaben), die möglichst im Kopf, im Bedarfsfall auch mit Hilfe vorgegebener Materialien (z.B. Wendeplättchen, Zahlenstrahl) zu lösen sind: (1) Addition, (2) Subtraktion, (3) Ergänzen,(4) Verdoppeln / Halbieren, (5) Multiplikation, (6) Division, (7) Zählen, (8) Dezimalsystem, (9) Textaufgaben. Zusätzlich soll das Kind sein Vorgehen beim Rechnen beschreiben. Die Auswertung erfolgt auf drei Ebenen: (1) Gesamtleistung (Erreichen eines Grenzwerts für die Zahl richtig gelöster Aufgaben), (2) Effizienz der verwendeten Rechenwege, (3) Qualitative Analyse der Leistungen in verschiedenen mathematischen Inhaltsbereichen, die durch die Aufgaben abgedeckt werden. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren wurde nach Prinzipien der Probabilistischen Testtheorie unter Rückgriff auf das eindimensionale Rasch-Modell konstruiert. Es stützt sich auf Befunde, wonach Lernschwierigkeiten im Fach Mathematik bei älteren Schülern oftmals a) auf ein unzureichendes Verständnis des "mathematischen Basisstoffs" der Grundschule (z.B. Zählen, Erkennen von Teil-Ganzes-Beziehungen, Einsicht in das Dezimalsystem, Mathematisierungsfähigkeit und Problemlösen) sowie b) auf ineffektive Strategien bei der Bearbeitung von Rechenaufgaben in den vier Grundrechenarten zurückgehen. Indem diese Probleme erfasst werden, will die BASIS-Math 4-8 zur Diagnose von Rechenschwächen beitragen. Sie grenzt sich dabei jedoch von Diagnosekonzepten ab, in denen eine bedeutsame Diskrepanz zwischen allgemeinen kognitiven Fähigkeiten und der standardisiert erhobenen Rechenleistung vorausgesetzt wird. Die Rasch-Skalierung des Verfahrens erfolgte an der Normierungsstichprobe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern ausNordrhein-Westfalen (n = 324) und der Schweiz (n = 368). Auf Grundlage der Ergebnisse einer Itemanalyse wurden drei Items eliminiert; ferner wurden die Items ausgehend von ihren Schwierigkeitsindizes drei Anforderungsniveaus zugeordnet. Der Cut-off-Wert für die Gesamtleistung wurde ausgehend von theoretischen Erwägungen und den Ergebnissen der empirischen Analyse fixiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz beträgt Alpha = .92, der Spearman-Brown-Koeffizient rtt = .87. Validität: Die Kriteriumsvalidität wird belegt durch eine Korrelation von r = .57 zwischen der Mathematikleistung und der Einschätzung der Lehrkraft. Die auf dieser Grundlage berechnete Sensitivität liegt bei 94 Prozent, die Spezifität bei 42 Prozent. Zur Konstruktvalidität liegen Befunde einer exploratorischen Faktorenanalyse vor; ein Modell mit neun korrelierten Faktoren (entsprechend inhaltlich definierten Aufgabengruppen) wies gute Anpassungskennwerte auf (RMSEA = .021, SRMR = .038). Normen: Mitgeteilt werden die Schwierigkeitsparameter der Items sowie die mit bestimmten Rohwertsummen korrespondierenden Personfähigkeitsparameter (Logits) und ein Cut-off-Wert zur Beurteilung der Gesamtleistung. Die Werte wurden an N = 692 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 4 bis 8 aus Nordrhein-Westfalen (n = 324) und der Schweiz (n = 368) gewonnen. Die Stichprobe setzte sich etwa zu gleichen Anteilen aus Kindern mit und ohne Rechenschwäche zusammen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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