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PSYNDEX Tests Review für SAPROF - Structured Assessment of PROtective Factors for Violence Risk - deutsche Fassung

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12459
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This is a PSYNDEX Tests Review of SAPROF - Structured Assessment of PROtective Factors for Violence Risk - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SAPROF - Structured Assessment of PROtective Factors for Violence Risk - deutsche Fassung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Als systematische Checkliste zur Erfassung von Schutzfaktoren dient das SAPROF der Beurteilung des Risikos für gewalttätiges Verhalten. Es wurde für den Einsatz an Delinquenten sowie forensisch-psychiatrischen Patienten entwickelt und wird bisher vorwiegend zu Forschungszwecken eingesetzt. In der klinischen Praxis ist die Einschätzung des Gewaltrisikos mithilfe des SAPROF bei Entscheidungen bezüglich einer Verlängerung der forensischen Unterbringung oder möglicher Lockerungen nützlich. Darüber hinaus lassen sich Implikationen für den Behandlungsplan ableiten. Aufbau: SAPROF setzt sich aus 17 Items zusammen, die von einem Experten auf Grundlage von Selbstauskünften des Untersuchten, Verhaltensbeobachtungen sowie Informationen aus Gutachten, Berichten und Stellungnahmen zur lebensgeschichtlichen und Deliktvergangenheit des Probanden beurteilt werden. Die ersten fünf Items beschäftigen sich mit internalen Schutzfaktoren, d.h. individuellen Eigenschaften der untersuchten Person. Die Items 6 bis 12 erfragen Schutzfaktoren, die aus der Motivation entstehen, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu sein. Die externalen Items, zu denen die letzten fünf Items der Liste zählen, dienen der Einschätzung verschiedener Umweltfaktoren, die das Risiko für gewalttätiges Verhalten senken. Für die Kodierung der Items steht eine dreistufige Skala zur Verfügung, anhand derer die Ausprägungsstärke bzw. das Vorhandensein des protektiven Faktors auf einer dreistufigen Skala bewertet wird. Grundlagen und Konstruktion: Das SAPROF gehört zu denjenigen Inventaren, die auf dem SPJ-Modell basieren. Dementsprechend wird die Risikoeinschätzung von Experten aus dem Bereich der forensischen Psychiatrie/Psychologie vorgenommen. Die aktuelle SAPROF-Version wurde auf Grundlage einer im Jahr 2004 veröffentlichen Forschungsversion entwickelt. Die Checkliste der Forschungsversion enthielt 16 Items, die inhaltlich nahezu den Schutzfaktoren der aktuellen SAPROF-Version entsprachen. Die Zusammenstellung der verschiedenen Schutzfaktoren erfolgte auf Basis wissenschaftlicher Befunde sowie Expertenbefragungen. Die Forschungsversion wurde im Rahmen unterschiedlicher Studien erprobt und unter anderem im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit überprüft. Anschließend wurden die Verbesserungsvorschläge der Beurteiler berücksichtigt und zur Entwicklung der aktuellen SAPROF-Version schwer zu kodierende Items ausgeschlossen, fehlende Items aufgenommen, Items neu aufgeteilt und Itemkategorien verändert. Ferner wurdenItembezeichnungen neu formuliert und die Kodierungsanleitungen detaillierter beschrieben. Im Jahr 2010 wurde die deutsche Übersetzung veröffentlicht. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Abgesehen von ersten Befunden zur Interraterreliabilität liegen bisher keine Ergebnisse zur Reliabilität vor. Die Interratereliabilitäten bewegen sich in einem Bereich zwischen ICC = .65 und ICC = .88. Validität: Die Vorhersagevalidität des SAPROF (AUC = .81, AUC = .77 und AUC = .68; Katamnese nach einem, zwei und drei Jahren) ist vergleichbar mit der des HCR-20, wobei durch die Kombination beider Inventare die prädiktive Validität zusätzlich erhöht wird (AUC = .85 bzw. AUC = .81). Wie erwartet korreliert das SAPROF negativ mit einer Checkliste zur Erfassung von Risikofaktoren (SVR-20; r = -.59). Normen: Es liegen keine Normen vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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