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PSYNDEX Tests Review für ADS (2012) - Allgemeine Depressionsskala (2012)

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12381
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This is a PSYNDEX Tests Review of ADS (2012) - Allgemeine Depressionsskala (2012). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ADS (2012) - Allgemeine Depressionsskala (2012). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Allgemeine Depressionsskala (ADS; Hautzinger, Bailer, Hofmeister & Keller, 2012) ist ein Selbstbeurteilungsverfahren, das subjektive Beeinträchtigungen durch depressive Symptome erfasst. Es wurde entwickelt, um als grundlagenorientiertes Diagnoseinstrument im außerpsychiatrischen Bereich auch zur Schweregradeinschätzung einsetzbar zu sein. In seiner Konzeption basiert es auf den Diagnosekriterien der ICD-10, welche zu sechs Manifestationsebenen zusammengefasst werden. Es basiert auf der von Radloff (1977) entwickelten Center for Epidemiological Studies Depression Scale (CES-D; Radloff, 1977), welche von Hautzinger (1988) ins Deutsche übersetzt und als "Allgemeine Depressionsskala" (ADS; Hautzinger & Bailer, 1993) veröffentlicht wurde. Änderungen der neuen zweiten Auflage liegen insbesondere in der aktuellen Normierung, welche nun den Altersbereich der Jugendlichen mit einschließt, in einer Änderung des Cut-off-Werts und der Einarbeitung zahlreicher neuer Untersuchungsergebnissein das Manual. Die Items selbst blieben unverändert. Aufbau: Die ADS besteht aus 20 Aussagesätzen, welche sich auf die zurückliegende Woche beziehen und auf einer vierstufigen Skala von 0 = selten oder überhaupt nicht (weniger als 1 Tag), 1 = manchmal (1 bis 2 Tage lang), 2 = öfter (3 bis 4 Tage lang), 3 = meistens, die ganze Zeit (5 bis 7 Tage lang) zu bewerten sind. Die Aussagen beziehen sich auf die fünf depressiven Modalitäten Emotional, Motivational, Kognitiv, Somatisch sowie Motorisch/Interaktional. Die Kurzversion der ADS-K besteht aus 15 Items. Grundlagen und Konstruktion: Die CES-D (Radloff, 1977) wurde auf Grundlage der Klassischen Testtheorie anhand der Diagnosekriterien der ICD-10, der Self-Rating Depression Scale (SDS; Zung, 1965), des Beck Depressions-Inventars (BDI; Hautzinger et al., 2006) und der Depressionsskala des Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI; Hathaway & McKinley, 1943) erstellt. Für die Itemgenerierung war der Bezugsrahmen einer Woche wichtig. Da sich die Skala international bewährt hatte, wurde sie von Hautzinger (1988) übersetzt und an Schmerzpatienten, Schwangeren, neurologischen und psychiatrischen Patienten getestet, wobei gute Reliabilitätswerte resultierten. Lediglich der Cut-off-Wert musste von 16 auf 22 erhöht werden, um eine bessere Sensitivität und Spezifität zu bewirken. Für die Kurzversion wurden die trennschärfsten Items ausgewählt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Cronbachs Alpha als Maß der internen Konsistenz ist für die ADS-L bei unterschiedlichen Stichproben zwischen .82 bis .92, für die ADS-K bei .88 bis .95 angesiedelt. Zudem liegt die Testhalbierungsreliabilität der ADS-L bei .89. Des Weiteren erzielten Raschanalysen für die Langversion eine Reliabilität von .83 bis .97 und für die Kurzversion von .81 bis .91. Werte der Retestreliabilität der ADS-L lagen zwischen .63 (1 Woche), .48 (2 Wochen) und .58 (3 Monate). Validität: Die Prüfung der faktoriellen Validität führte zu keinem eindeutigen Ergebnis; so werden Lösungen einer Sieben-, Vier-, Zwei- bis Einfaktorstruktur berichtet. Für die Kurzversion hingegen liegt eine Einfaktorenlösung vor. Konvergente Validität konnte mit Hilfe des Beckschen Depressions-Inventars (BDI), des Patient Health Questionnaire (PHQ), der Geriatrischen Depressionsskala (GDS), des Fremdbeurteilungsverfahrens Inventar Depressiver Symptome (IDS) bei Erwachsenen und mit Hilfe der affektiven Subskala des Youth Self-Report-Inventars (YSR) sowie des Fragebogens negativer automatischer Gedanken bei Kindern und Jugendlichen festgestellt werden. Für die Validierung des ADS-K fanden das Inventar Depressiver Symptome (IDS) und die Befindlichkeitsskala (Bf-S) Verwendung, welche ebenfalls hohe Korrelationen aufwiesen. Zudem zeigte die ADS-K mit dem ADS-L eine hohe Übereinstimmung. Für die Kriteriumsvalidität wurden sozio-demografische Daten und die Veränderung durch denBehandlungsverlauf erhoben, welche bei beiden Versionen die Validität bestätigen konnten. Die Prüfung diskriminanter Validität mit Hilfe von ROC-Kurven zeigten zudem gute Werte für Sensitivität und Spezifität der ADS-L und ADS-K. Normen: Als Normen liegen nach Geschlecht und Alter (Erwachsene vs. Kinder und Jugendliche) differenzierte Prozentränge für die ADS-L und die ADS-K vor. Die Normierung erfolgte dabei zwischen 2006 und 2010 an einer Repräsentativstichprobe. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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