PSYNDEX Tests Review für HASE (2021) - Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene (2021)
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12712
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of HASE (2021) - Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene (2021). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu HASE (2021) - Homburger ADHS-Skalen für Erwachsene (2021). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Diagnostikum HASE intendiert, ADHS bei Erwachsenen zuverlässig zu diagnostizieren. Die verschiedenen Testverfahren des HASE decken dabei die retrospektive Einschätzung kindlicher ADHS-Psychopathologie, den Nachweis der DSM-5/ICD-10/ICD-11-Kriterien sowie die Überprüfung spezieller ADHS-Psychopathologie im Erwachsenenalter ab. Darüber hinaus sollten vom Kliniker Alltagsfunktionalität, soziale Adaption und Lebensqualität erfragt und komorbide Störungen abgeklärt werden. Aufbau: HASE beinhaltet fünf standardisierte Testverfahren, von denen zu zwei ergänzend eine Verlaufsversion vorliegt. Zur Einschätzung der kindlichen ADHS-Psychopathologie (Altersspanne: 8-10 Jahre) kann die deutsche Kurzform WURS-K mit 25 Items genutzt werden, die als Selbstbeurteilungsfragebogen konzipiert ist. Die ADHS-Selbstbeurteilung (ADHS-SB; 22 Items) sowie die Diagnostische Checkliste zur ADHS (ADHS-DC; 22 Items) orientieren sich an den DSM-5- und ICD-10-Forschungskriterien und erfassen diese über 18 Items auf den Skalen Unaufmerksamkeit (ICD-10; DSM-5), Überaktivität (ICD-10), Impulsivität (ICD-10) und Überaktivität und Impulsivität (DSM-5). Vier zusätzliche Items erfragen Krankheitsbeginn, Symptomgeneralisierung und subjektiven Leidensdruck. Für die ADHS-DC liegt eine Verlaufsversion zur quantitativen Schweregradbestimmung vor (ADHS-DC-Q). Das WRI (28 Items) dient als strukturiertes Interview mit den Skalen Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Impulsivität, Desorganisation,Affektive Labilität, Emotionale Überreagibilität (Stressintoleranz) und Spezielle Temperamenteigenschaften ("hot temper") ebenso wie die Wender-Reimherr-Selbstbeurteilung (WR-SB; 53 Items) dazu, spezielle Aspekte der adulten ADHS-Psychopathologie nachzuweisen. Die Wender-Reimherr-Selbstbeurteilungsskala (WR-SB) erfasst inhaltlich dieselben Bereiche wie das WRI mit den zusätzlichen Skalen Oppositionelle Symptome, Akademische Probleme und Soziale Einstellungen. Zur WRI liegt eine für die Verlaufsdokumentation konzipierte Version (WRI-V) vor. Grundlagen und Konstruktion: Die WURS-K basiert auf der englischsprachigen Wender Utah Rating Scale (Wender, 1995). WRI und WR-SB basieren auf der Wender-Reimherr Adult Attention Deficit Disorder Scale (WRAADDS; Wender, 1995) und der Wender-Reimherr Self-Rating Scale. WURS-K sowie WRI wurden im Rahmen der Testkonstruktion des HASE (Rösler et al., 2008), WR-SB zur 2., überarbeiteten und ergänzten Auflage des HASE ins Deutsche übersetzt, von den Autoren adaptiert und empirisch überprüft. Die Testverfahren ADHS-SB und ADHS-DC bzw. ADHS-DC-Q wurden von den Autoren auf Grundlage der DSM-IV- und ICD-10-Forschungskriterien entwickelt und im Rahmen der Neuauflage an die abgeänderten Kriterien des DSM-5 und der ICD-11 angepasst. Alle Testverfahren des HASE orientieren sich an den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: (1) WURS-K: Es werden Retestreliabilität (rtt = .90, Intervall: 4-11 Wochen), Testhalbierungsreliabilität (rtt = .85, N = 1 629) und interne Konsistenz (Alpha = .91) berichtet. (2) WRI: Angaben werden gemacht zur Interrater-Reliabilität für ADHS-Diagnose (.45 < Kappa < 1.0) und WRI-Gesamtwert (ICC = .92) sowie zur internen Konsistenz der WRI-Subskalen (.60 < Alpha < .72) und der Gesamtskala (.82 < Alpha < .88). (3) WR-SB: Interne Konsistenz der Subskalen (.84 < Alpha < .95) und der Gesamtskala (Alpha = .98) sowie Retestreliabilität (rtt = .82; Intervall: 8-10 Wochen) werden berichtet. (4) ADHS-SB: Die Retestreliabilität (.78 < rtt < .89; Intervall: 6 Wochen) und interne Konsistenz der Gesamt- (.88 < Alpha < .90) und Subskalen (.72 < Alpha < .89) wird angegeben. (5) ADHS-DC: Es werden Interrater-Reliabilität für ICD-10-Diagnose (Kappa = .83) und DSM-IV-Diagnose (.84 < Kappa < 1.0), Intraclass-Korrelationen für ADHS-DC-Q-Gesamtskala (ICC = .93) und Subskalen (.85 < ICC <.93) sowie interne Konsistenz (Alpha = .96) berichtet. Validität: (1) WURS-K: Die WURS-K korreliert mit r = .94 mit der WURS-Langform. Außerdem korreliert die WURS-K beispielsweise höher mit der Subskala Impulsivität (r = .49) als mit der Subskala Waghalsigkeit (r = .18) des Impulsivitätsfragebogens I7. (2) WRI: Das WRI korreliert zu r = .70 mit der ADHS-SB. Corbisiero und Kollegen (2010) führen die Korrelationen zwischen WRI und den entsprechenden Subskalen des ADHS-DC-Q (.47 < r < .68) bzw. ADHS-SB (.57 < r < .71) auf. WRI und WURS-K korrelieren signifikant (r = .47). (3) WR-SB: Die WR-SB-Subskalen korrelieren zwischen .58 < r < .75 mit den entsprechenden Subskalen des WRI. Zu den äquivalenten Subskalen Aufmerksamkeitsstörung (r = .84), Überaktivität (r = .77) und Impulsivität (r = .71) des ADHS-SB werden hohe Korrelationen berichtet. (4) ADHS-SB: Die Korrelationen zwischen korrespondieren Subskalen des ADHS-SB und den CAARS (.52 < r < .79) werden ebenso wie die Korrelationen zwischen nicht-korrespondierenden Subskalen (.30 < r < .56)angeführt. ADHS-SB und WURS-K korrelieren zwischen .49 < r < .58. (5) Die ADHS-DC-Q korreliert mit r = .76 zum WRI. Darüber hinaus werden für alle Testinstrumente des HASE Ergebnisse von Untersuchungen der Spezifität und Sensitivität berichtet. Normen: (1) WURS-K: Ab einem Cut-off-Wert von 30 Punkten kann von einer ADHS-Psychopathologie des Kindesalters ausgegangen werden. (2) WRI: Es liegen Normwerte in Form von Prozentrangintervallen für drei Altersgruppen (16 - 25 Jahre; 26 - 45 Jahre; 46 - 67 Jahre) einer klinischen Stichprobe mit psychischen Auffälligkeiten vor. Bei Personen mit einer unbehandelten ADHS ist mit Werten um etwa 40 Gesamtpunkte zu rechnen. (3) WR-SB: Es werden Cut-off-Werte, ab denen das jeweilige Kriterium als erfüllt betrachtet werden kann, für die ersten sieben Subskalen berichtet. Die Verdachtsdiagnose ADHS kann anschließend anhand der Utah-Kriterien überprüft werden. (4) ADHS-SB: Eine klassifikatorische Diagnostik kann anhand der DSM-5- bzw. ICD-10-Kriterien erfolgen. Es stehen altersspezifische (Gesamt; 18 - 19 Jahre; 20 - 39 Jahre; 40 - 64 Jahre; > 64 Jahre) Prozentrangnormen und Staninewerte für die Schweregradbestimmung sowohl für den ADHS-SB-Gesamtscore als auch die einzelnen Skalensummen zurVerfügung, wobei PR > 74 als auffällig gilt. (5) ADHS-DC: Eine klassifikatorische Diagnostik kann anhand der DSM-5-bzw. ICD-10-Kriterien erfolgen. Darüber hinaus liegen für verschiedene Testverfahren des HASE Referenzwerte einer Vielzahl von unterschiedlichen Stichproben vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



