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PSYNDEX Tests Review für TVP - Test zur Erfassung verkehrsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12898
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This is a PSYNDEX Tests Review of TVP - Test zur Erfassung verkehrsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu TVP - Test zur Erfassung verkehrsrelevanter Persönlichkeitsmerkmale. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der TVP soll dazu dienen, im Rahmen einer Prüfung auf Fahreignung die persönlichkeitsspezifische Eignung eines Autofahrers zur Teilnahme am Straßenverkehr zu erfassen (z.B. Fahrlehrer, Wiedererlangung Führerschein). Aufbau: Beim TVP handelt es sich um einen Fragebogen mit insgesamt 167 Items, der hier als Papier-Bleistift-Version vorliegt (im Hogrefe TestSystem als computergestützte Version zu erhalten). Für jedes Item ist auf einer vierstufigen Skala das Zutreffen des Items anzugeben. Jede Skala (außer Zusatzskalen) liegt situationsübergreifend und verkehrsspezifisch vor: (1) Extraversion, (2) Emotionale Labilität, (3) Gewissenhaftigkeit, (4) Offenheit für Erfahrungen, (5) Verträglichkeit, (6) Bagatellisierung. Zusatzskalen: (7) Reaktanz, (8) Beschwerden (körperliche, psychische und unspezifische), (9) Trinkverhalten. Die Items zu den Beschwerden können auch weggelassen werden. Es werden zwei Profile ermittelt (situationsübergreifend/verkehrsspezifisch) und anhand der Ergebnisse Zeichen für mögliche Auffälligkeiten gesucht. Grundlagen und Konstruktion: Im Rahmen verkehrspsychologischer Diagnostik, z.B. zur Wiedererlangung des Führerscheins nach einer Trunkenheitsfahrt, wird in einigen Ländern (z.B. Deutschland) fast vollständig auf die Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen verzichtet. Stattdessen wird der Schwerpunkt einer Eignungsuntersuchung auf Leistungsdaten (Konzentration, Aufmerksamkeit, motorische Fähigkeiten) gelegt. Doch gerade die Gruppe der jüngeren männlichen Lenker schneidet in entsprechenden Tests besonders gut ab und stellt im Straßenverkehr die Hauptrisikogruppe dar. Entsprechend sollte im Rahmen einer multimodalen Diagnostik ein verkehrsrelevanter Persönlichkeitsfragebogen entwickelt werden. Hierzu wird auf das Fünffaktorenmodell von McCrae und Costa (1983, 1985, 1987) zurückgegriffen, wobei ursprünglich neben den "Big Five" ein sechster Faktor "Risikobereitschaft" berücksichtigt werden sollte. Dabei sollten situationsübergreifende und verkehrsspezifische Skalen kombiniert werden, um durch die Differenz der beidenentstehenden Profile zusätzliche Informationen zu erhalten. Zur Erfassung von Antworttendenzen sollten zwei Bagatellisierungsskalen (verkehrsspezifisch und situationsübergreifend) in das Instrument integriert werden, weitere Informationen sollten die Zusatzskalen "Reaktanz", "Beschwerden" und "Trinkverhalten" liefern. Zur Konstruktion des Fragebogens wurden zunächst zu den sechs ausgewählten Faktoren 100 situationsübergreifende und 117 verkehrsspezifische Items entwickelt. Eine erste Itemrevision fand nach inhaltlichen und sprachlichen Kriterien aufgrund der Rückmeldungen u.a. von Lektoren, Psychologen und "Autofahrern" statt. Eine Faktorenanalyse der situationsübergreifenden Items (498 Probanden aus der deutschsprachigen Schweiz) ergab erwartungswidrig, dass die Items zur Risikobereitschaft primär auf dem Faktor Extraversion luden, woraufhin auf einen eigenständigen Faktor "Risikobereitschaft" verzichtet wurde. Für jede Skala wurden anhand der Trennschärfen und der Auswirkungen aufdie Reliabilität mindestens 10 Items ausgewählt. Die verkehrsspezifischen Skalen wurden konstruiert, indem sie mit den Faktorwerten der situationsübergreifenden korreliert und die Korrelationen als Faktorladungen aufgefasst wurden. Die anschließende Itemselektion pro Skala fand anhand der Kriterien Korrelationshöhe mit den situationsübergreifenden Faktorwerten, Reliabilität jeder Skala sowie inhaltliche Passung der Items statt. Zur Erhebung des Beschwerdenerlebens wurden Items des "Berliner Verfahrens zur Neurosendiagnostik" (BVND) integriert, zur Erfassung des Trinkverhaltens Items aus dem "Kurzfragebogen für Alkoholgefährdete" (KFA) entnommen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen der TVP-Skalen werden mit Werten zwischen .64 und .91 angegeben. An einer kleinen, nicht repräsentativen Stichprobe von 52 Studenten wurden Retestreliabilitäten (4 Wochen) zwischen .68 und .88 berechnet. Validität: Unter Berücksichtung des Bagatellisierungsmusters der untersuchten Autofahrer aus verschiedenen Stichproben konnten 70% der Fahrer anhand eines vorher konstruierten "Auffälligkeitskriteriums" korrekt als auffällig bzw. unauffällig klassifiziert werden. Normen: Es liegen Normen (Stanine-Werte) von 520 Probanden einer anfallenden Stichprobe aus weiten Teilen der deutschsprachigen Schweiz vor. Neben Gesamtnormen gibt es geschlechtsspezifische sowie nach Alter differenzierte geschlechtsspezifische Normen. Außerdem werden Mittelwerte und Standardabweichungen dieser "Normalpopulation" sowie von vier weiteren Stichproben (Auswahlsituation sowie Tauglichkeitsprüfung) angegeben. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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