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PSYNDEX Tests Review für ENNR - Fragebogen der Extraversion, Neurotischen Tendenz und Rigidität

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PsychArchives2025-08-04 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15206
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This is a PSYNDEX Tests Review of ENNR - Fragebogen der Extraversion, Neurotischen Tendenz und Rigidität. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ENNR - Fragebogen der Extraversion, Neurotischen Tendenz und Rigidität. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Verfahren ist nur für Gruppenvergleiche hinsichtlich der Persönlichkeitsvariablen Extraversion (E), Neurotizismus (N) und Rigidität (NR), aber nicht zur individualdiagnostischen Verwendung geeignet. Brengelmann und Brengelmann (1960a) glaubten ursprünglich, mit der NR-Skala ein Differentialdiagnostikum für Schizophrenie in der Hand zu haben, was sich aber in ihrer Arbeit sowie in Untersuchungen nicht bestätigte. Aufbau: Das Verfahren besteht aus einem Satz von drei Fragelisten zur Extraversion (E), Neurotischen Tendenz (N) und Rigidität (NR) mit insgesamt 56 Items. Die E-Skala beinhaltet 16 Fragen, die N-Skala und NR-Skala umfassen je 20 Fragen. E-, N- und NR-Fragen sind unsystematisch verteilt. Für die Beantwortung kann zwischen "ja", "nein" und "?" gewählt werden. Grundlagen und Konstruktion: Der ENNR ist ein für deutsche Verhältnisse adaptierter Persönlichkeitsfragebogen, der durch systematische Umvalidierung von angloamerikanischen Fragebogen der Extraversion, neurotischen Tendenz und Rigidität entstanden ist. Die beiden Faktoren E und N sind bereits von Eysenck (1959) beschrieben worden und werden in vielen Persönlichkeitsinventaren verwendet. Der Begriff der Rigidität und die diagnostische Anwendbarkeit des Konzeptes sind dagegen noch sehr umstritten. Die Grundlage für die Konstruktion des ENNR bildeten die Skalen Extraversion (E) und Neurotizismus (N) von Eysenck (1959) sowie die Rigiditätsskala (NR) von Nigniewitzky (1955). Zur Gewinnung von Auffüllitems wurden die Manifest Anxiety Scale (MAS) von Taylor (1953), eine Auswahl von Fragen aus der Contact Personality Factor Scale (Form A und B; Cattell, Horn, Sweney & Radcliffe, 1954) und die California Psychological Inventory Rigidity Scale (CPIR) von Gough (1954) herangezogen. Untersuchungsstichprobe A setzte sich aus100 Personen verschiedener Gesellschaftsschichten zusammen (79 Männer und 21 Frauen), Stichprobe B bestand aus 67 bzw. 33 Volksschullehrern/-innen. Da bei der ersten Itemanalyse viele E-, N- und NR-Items den fünf Auswahlkriterien (z.B. Linearität, Komplexität) nicht genügten, wurde eine zweite Analyse durchgeführt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Für den ENNR wurden Reliabilitätswerte zwischen .69 und .95 (E), .67 und .93 (N) sowie .59 und .94 (NR) ermittelt. Validität: Berichtet werden durchwegs sehr enge Korrelationen (.82 bis .92) zwischen den Originalskalen und den itemanalysierten Skalen. Die drei Persönlichkeitsfaktoren erwiesen sich je nach Untersuchung als weitgehend unabhängig bis mittelhoch korreliert. Die Variable Alter spielt nur eine geringe Rolle. Gefunden wurden minimale Geschlechtsdifferenzen, die in einer Tendenz der Frauen zu einem etwas höheren N-Wert und niedrigerem NR-Wert als die Männer bestehen. In verschiedenen Untersuchungen wurden Ergebnisse zur diskriminanten Validität veröffentlicht, die weitere Hinweise auf die Gültigkeit liefern. Untersucht wurden auch Beantwortungstendenzen bzw. Verfälschungseffekten bei der Bearbeitung des ENNR, Zusammenhänge des ENNR mit Intelligenzmaßen, Persönlichkeitseigenschaften wie Extra-/Introversion, Meinungsstarrheit, dogmatische Fixierung der Kognition, Rigidität im Sinne der Einstellungs-Fixierung, Angst in sozialen Situationen, Leistungsmotiviertheit, Normkonsonanz, Selbstbildvon Strafgefangenen sowie zu vegetativen Störungen und funktionell-körperlichen Beschwerden. Normen: Von den Testautoren werden Gruppennormen für zwei Stichproben von 100 Personen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und 100 Volksschullehrern/-innen berichtet. Weitere Angaben über Mittelwerte und Standardabweichungen liegen aus unterschiedlichen Untersuchungen für folgende Gruppen vor: männliche und weibliche Studenten verschiedener Fakultäten, Oberschüler, Schüler und Berufsschüler, eine repräsentative Stichprobe mit 294 berufstätigen Bundesbürgern (20-40 Jahre), Angehörige verschiedener Berufe, Polizeibeamte, LVA-Patienten, Neurotiker, Schizophrene, Patienten mit Herz-, Kreislaufkrankheiten in stationärer Behandlung usw. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-04
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