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PSYNDEX Tests Review für VAT - Visueller Assoziationstest

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13043
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of VAT - Visueller Assoziationstest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu VAT - Visueller Assoziationstest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Visuelle Assoziationstest wurde entwickelt, um anterograde Amnesien und bestimmte, mit ihnen verbundene zerebrale Dysfunktionen aufzudecken und sie von weniger schwerwiegenden Gedächtnisbeeinträchtigungen abzugrenzen. Aufbau: Der VAT besteht aus zwei Serien von Abbildungen (A und B). Jede Serie umfasst sechs Karten mit einem Objekt (Hinweiskarten, z.B. Stuhl) und sechs Karten mit zwei Objekten (Assoziationskarten, z.B. Igel auf dem Stuhl). Für die Anwendung der Karten werden im Manual drei Möglichkeiten (Versionen) beschrieben: Bei den Versionen A und B werden Hinweis- und Assoziationskarten mit der Aufgabe gezeigt, diese zu benennen. In der Prüfphase werden die Hinweiskarten vorgelegt und eindeutige Fragen zum Zielobjekt gestellt (z.B. "Was war auf dem Stuhl?"). Sind beim ersten Durchgang nicht alle Antworten korrekt, werden bis zu zwei weitere Durchgänge durchgeführt, bei denen erneut die Assoziationskarten, anschließend die Hinweiskarten gezeigt werden. Version A wird für über 65-jährige und schwer zu testende Personen eingesetzt, Version B bei gutem Ergebnis in A oder für den Fall einer erneuten Testung am gleichen Tag. Bei der langen Version (62 Jahre und jünger) werden alle 12 Aufgaben aus denVersionen A und B vorgegeben. Im Gegensatz zu den Versionen A und B wird der Test als Erinnerungsaufgabe angekündigt und in der Reproduktionsphase werden keine helfenden Fragen gestellt. Zunächst werden die 12 Assoziationskarten gezeigt, anschließend die Hinweiskarten. Der Proband hat anzugeben, was fehlt. Waren alle 12 Antworten korrekt, wird der Test beendet, andernfalls folgen ein zweiter und (optional) dritter und vierter Durchgang. Grundlagen und Konstruktion: Anterograde Amnesie, das Hauptmerkmal eines amnestischen Syndroms, ist durch die Unfähigkeit gekennzeichnet, kurz zurückliegende persönliche oder öffentliche Ereignisse zu erinnern, sowie von einem meist gestörten Bewusstsein von den gegenwärtigen Umständen (Desorientierung). Sie ist die Folge einer Dysfunktion im limbischen System des Gehirns und kann verschiedene Ursachen haben (u.a. Alzheimer-Krankheit). Der VAT wurde entwickelt, weil Gedächtnistests aufgrund ihres "Bodeneffekts" zur Messung niedriger Leistungsniveaus ungeeignet sind. Konzeptuell basiert das Verfahren auf der visuellen Assoziationsmethode: Eine zu erinnernde Information wird mit einem Hinweis verbunden, wodurch ein Bild von zwei interagierenden Objekten entworfen wird. Durch Vorgabe des Hinweises erscheint die Vorstellung der Information automatisch in der Erinnerung, ohne dass explizit eine Merkaufgabe gestellt wurde. Dieses automatische Lernen findet sowohl bei gesunden als auch bei gedächtnisbeeinträchtigtenPersonen in gleicher Weise statt, lediglich Personen mit anterograder Amnesie bilden hier eine Ausnahme. Dementsprechend wurde der VAT als Assoziationstest konzipiert, so dass ein Versagen beim assoziativen Erinnern auf anterograde Amnesie hindeutet. Zur eigentlichen Testkonstruktion werden im Manual keine Angaben gemacht. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz von Version A (324 65-84-jährige Amsterdamer Bürger) betrug für den ersten Durchgang .84, bei den Fällen einer zweiten Durchführung .86 (über alle Durchgänge). Die interne Konsistenz der langen Version (100 65-84-jährige Amsterdamer Bürger) lag bei .82 für den ersten Durchgang bzw. bei .84 für zwei Durchgänge. Die Retestreliabilität von Version A nach 1 Jahr (n = 338) betrug .74 bei einem Durchgang und .81 bei zwei Durchgängen. Validität: Die theoretischen Annahmen des VAT wurden mit mehreren Untersuchungen belegt. U.a. wurde gezeigt, dass das beiläufige Lernen der assoziierten Objekte effektiver war als das beabsichtigte Lernen. Der VAT konnte zwischen Alzheimer-Patienten und Nicht-Dementen sowie zwischen verschiedenen Demenzformen - bis auf die Lewy-Körper-Demenz und die vaskuläre Demenz - differenzieren. Mit physiologischen Korrelaten (Atrophie des medialen Temporallappens) und mit der Beurteilung des Patienten durch Bezugspersonen zeigten sich keine überzeugenden Zusammenhänge. Mit gedächtnisbezogenen Komponenten des CAMCOG ergab sich bei einer Stichprobe von 65-84-jährigen eine Korrelation von .64, zu den nicht-dementen Probanden dieser Stichprobe von .34. Normen: Für alle Versionen werden Perzentile angegeben. Für Version A stammen die Normen von 204 Nicht-Dementen von 65-84 Jahren. Für die lange Version (zwei Durchgänge) bestand die Normierungsstichprobe aus 540 konsekutiv eingeschlossenen Patienten (16-62 Jahre), bei denen kein amnestisches Syndrom diagnostiziert worden war. Die Normen für die lange Version (verzögerte Erinnerung) wurden an 186 neurologischen Patienten (14-74 Jahre) gewonnen. Den Normen des Differenzwertes zwischen Version A und B liegt eine Gruppe von 76 selbständig lebenden Freiwilligen zwischen 65 und 94 Jahren zugrunde. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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