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PSYNDEX Tests Review für LRI-A - Leipziger Ressourcen-Inventar - Anamnesebogen

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12688
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This is a PSYNDEX Tests Review of LRI-A - Leipziger Ressourcen-Inventar - Anamnesebogen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LRI-A - Leipziger Ressourcen-Inventar - Anamnesebogen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Leipziger Ressourcen-Inventar (LRI-A) erfasst individuell zur Verfügung stehende psychische und soziale Ressourcen zur zufriedenstellenden Lebensführung und ist insbesondere zur Ressourcendiagnostik im forensischen Kontext konzipiert. Individuelle Ressourcen, Reserven und Defizite werden vor dem theoretischen Hintergrund des Good-Lives-Modells (GLM) erfasst. Als systematisches Anamneseverfahren dient das LRI-A zur Diagnostik in ambulanter/stationärer Therapie, zur Behandlungsplanung, zur Verlaufsevaluation, zum Vergleich von Behandlungsgruppen und zur Beantwortung gutachterlicher Fragestellungen. Das Verfahren kann zur Selbst- und Fremdbeurteilung verwendet werden. Ein möglicher Einsatz zur wissenschaftlichen Untersuchung ressourcenorientierter Diagnostik im Therapiekontext wird angemerkt. Aufbau: Das LRI-A ist modular aufgebaut und umfasst in Anamnesebögen und ergänzenden Checklisten zahlreiche verschiedene Lebensbereiche und (biografische) Kontextfaktoren. Abgeleitet werden Risikoklassen für folgende Prognoseverfahren zur Legal- und Sozialprognose: (1) Psychologisch-Psychiatrische Auffälligkeiten (PP), (2) Kriminogene Einstellungen (KE), (3) Riskante Sexualpräferenzen (RSP), (4) Einsichts- und Steuerungsvermögen (ESF), (5) Sozialintegrativer Handlungsbedarf (SIHB), (6) Dynamische Rückfall-Prädiktoren (DRP), (7) Gefährdung der Lebenszufriedenheit nach dem Good-Lives-Modell (GLM), (8) Risiko-Belastungs-Index (RBI). Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren basiert auf der Klassischen Testtheorie. Theoretische Grundlage des LRI-A bildet das Good-Lives-Modell (GLM), welches postuliert, dass alle Menschen nach 11 menschlichen Grundbedürfnissen streben, sowie die Goods Aetiological Theory (GAT), die die Genese von psychosozialen Problemen infolge der Verwirklichung menschlicher Grundbedürfnisse beschreibt. Dieses Modell dient zur Ableitung der diagnostisch relevanten Persönlichkeitsdimensionen. Die eigentliche Testkonstruktion wird im Manual nicht näher beschrieben. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Anamnesethemen liegt für vier Themen bei Cronbachs Alpha >.8, für sechzehn Themen bei Alpha > .5 und bei drei Themen bei Alpha < .5. Die Retestreliabilität des RDQ-Summenwertes beträgt jeweils rtt = .94 für Fremd- und Selbstbewertung der Anamnesethemen. Die Retestreliabilität von vier der fünf Checklisten liegt zwischen rtt = .6 und rtt = .7. Die interne Konsistenz der Checklisten erreicht ein Cronbachs Alpha von Alpha = .28 bis Alpha = .81. Validität: Vergleiche der RDQs und Prognosewerte unterschiedlicher Subgruppen der Gesamtgruppe fielen inhaltlich erwartungsgemäß aus. Korrelationen mit den Anamnesethemen des LRI-A (Selbst- und Fremdbeurteilung) und dem RDQ des KV-S, KV-FAM und KV-SAS streuen im Wertebereich r = -.10 bis r = .40. Korrelationen zwischen Oberthemen des MSI fielen für das Anamnesethema Intimität in der Mehrzahl negativ, für das Prognoseverfahren riskante Sexualpräferenzen überwiegend positiv aus. Anamnesethemen des LRI-A korrelierten mehrheitlich signifikant negativ mit LSI-R und Static-99, Prognosewerte mit Ausnahme der Verfahren ESF, SIHB und GLM signifikant positiv. In Bezug auf Rückfälligkeit als externem Kriterium wurden für die Anamnesethemen des LRI-A vorwiegend negative Korrelationen (r = -.30 bis r = .23) und für die Prognosewerte mit Ausnahme des Verfahrens ESF positive Zusammenhänge berichtet (Beta = -.334 bis Beta = .401). Normen: Die im Manual beschriebene anfallende Gesamtstichprobe der Testanalyse (N = 4 202) setzt sich aus verschiedenen Teilstichproben einzelner Studien zwischen 1998 und 2019 zusammen. Für alle Teilstichproben sind Mittelwerte und Standardabweichungen der einzelnen Anamnesethemen, Checklisten sowie Legal- und Sozialprognosewerte im Manual angegeben. In THERAPLAN finden sich aktualisierte Normen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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