PSYNDEX Tests Review für ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12939
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ICF - Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die ICF klassifiziert den Gesundheitszustand und mit Gesundheit zusammenhängende Zustände einer Person. Sie ergänzt damit die ICD-10, die der Klassifikation von Krankheiten dient. Zur Beschreibung werden verschiedene Domänen der Gesundheit (Funktionsbereiche) sowie mit Gesundheit zusammenhängende Domänen herangezogen und in einen Zusammenhang mit Umwelt- und personbezogenen Faktoren gebracht. Die ICF stellt kein Assessment-Verfahren dar, sondern eine konzeptionelle Grundlage für sozial- und gesundheitspolitische Maßnahmen sowie für die Entwicklung diagnostischer Instrumente, die in der Forschung, Individualdiagnostik, Planung und Evaluation von Interventionsmaßnahmen und der Dokumentation von Behandlungsmaßnahmen Verwendung finden können. Aufbau: Die ICF setzt sich aus zwei Teilen mit insgesamt vier Komponenten zusammen: (1) Funktionsfähigkeit und Behinderung und (2) Kontextfaktoren. Teil (1) schließt die Komponenten "Körperfunktionen und -strukturen" sowie "Aktivitäten und Partizipation [Teilhabe]" ein. Teil (2) beinhaltet die Komponenten "Umweltfaktoren" und "Personbezogene Faktoren" (letztere werden jedoch bislang nicht klassifiziert). Den vier Komponenten sind sog. "Konstrukte" untergeordnet. Teil (1) beinhaltet die vier Konstrukte "Körperfunktionen", "Körperstrukturen", "Leistungsfähigkeit" und "Leistung". Zu Teil (2) gehört das Konstrukt "Förderfaktoren und Barrieren" (Umweltfaktoren). Jede Komponente enthält verschiedene Kategorien, die als "Items" der ICF (ICF-Kodes) bezeichnet werden. Die Items sind mit alphanumerischen Codes benannt. Mit einem Buchstaben wird die betrachtete Hauptkategorie gekennzeichnet, durch eine bis zu fünfstellige Ziffer die spezifische Funktion, Struktur oder Aktivität resp. der Umweltfaktor.Die erste Ziffer steht für die Hauptkategorien der vier Komponenten ("Körperfunktionen": 8 Hauptkategorien; "Körperstrukturen": 8 Hauptkategorien; "Aktivitäten und Partizipation": 9 Hauptkategorien; "Umweltfaktoren": 5 Hauptkategorien). Die Items sind auf einem bis maximal fünf Merkmalen zu beurteilen. Ein "Allgemeines Beurteilungsmerkmal" dient der Operationalisierung des Schweregrads eines Problems (Funktionseinbuße, Schädigung, Störung der Leistung resp. Leistungsfähigkeit, Umweltfaktor) auf einer fünfstufigen Ratingskala. Als weitere Beurteilungsmerkmale fungieren die Art der Schädigung von Körperstrukturen (fünfstufige Ratingskala)und die Lokalisation der Schädigung von Körperstrukturen (10 Antwortkategorien). Grundlagen und Konstruktion: Bei der ICF handelt es sich um die Nachfolgerin der International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps (ICIDH) von 1980. An die Stelle des Krankheitsfolgenmodells der ICIDH trat ein bio-psycho-soziales Modell der Komponenten von Krankheit und Gesundheit, in dessen Mittelpunkt das Konzept der funktionalen Gesundheit ("Funktionsfähigkeit") steht. Eine "Behinderung" (verstanden als Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit) ergibt sich aus der dynamischen Interaktion zwischen Gesundheitsproblemen einer Person (z.B. Krankheiten, Verletzungen) und Kontextfaktoren, d.h. Merkmalen der materiellen, sozialen und einstellungsbezogenen Umwelt) sowie Personfaktoren, die jeweils fördernden oder beeinträchtigenden Einfluss auf Aktivitäten einer Person und ihre Teilhabe am Alltagsleben (Partizipation) haben können. Die Revision der ICIDH wurde im Rahmen der internationalen Kooperation von Expertengremien vorgenommen und durch die Befunde aus Feldversuchen in mehr als 50 Ländernverfeinert. Aus den Ergebnissen wurde Ende 2000 der "Vorläufige Entwurf der ICIDH-2" entwickelt. Mit der Verabschiedung am 22. Mai 2001 wurden die Bezeichnung International Classification of Functioning, Disability and Health und die Abkürzung ICF festgelegt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Das Verfahren besitzt inhaltlich-logische Validität. Für die ICF liegen bisher kaum empirische Untersuchungen vor, die Rückschlüsse auf die Objektivität, Reliabilität und Validität der Klassifikation zulassen. Eine Normierung der ICF wurde nicht durchgeführt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



