Akute und rezidivierende Harnwegsinfektionen
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资源简介:
Einleitung Akute Harnwegsinfektionen (HWI) gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionen in der gynäkologischen Praxis. HWI betreffen die Hälfte aller Frauen und von den Betroffenen erleiden mindestens ein Viertel ein Rezidiv. Die Spontanheilungsrate eines HWI ist mit 50-70% hoch und nur 1-3% der unkomplizierten HWI gehen unbehandelt in eine Pyelonephritis über. Eine asymptomatische Bakteriurie ist bei jungen Frauen in 1-3% zu finden, und steigt bei postmenopausalen Frauen auf 13.6% bis 22.4% an. Die Empfehlungen des aktualisierten SGGG-Expertenbriefes wurden erstellt unter Einbezug der neusten AWMF Leitlinie Harnwegsinfektionen 2024 und der EAU Guideline 2025 (1, 2). Die Bestrebungen des BAG Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR, lanciert November 2018) werden mit diesem Expertenbrief weiter unterstützt. Dank dem überlegten und restriktiveren Einsatz von Antibiotika konnte der Aufwärtstrend der Resistenzlage abgeflacht werden. Für Chinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation sind bei den Enterobacterales (E. coli und K. pneumoniae) weiterhin steigende Resistenzen zu beobachten. Die ambulant abgegebenen Antibiotika (AB) machen mit 85% den Hauptteil der Verschreibungen in der Schweiz aus. Von den Infekten sind nach wie vor die Harnwegs- und Atemwegsinfektionen die Hauptgründe für AB-Verschreibungen. Die meisten Harnwegsinfektionen müssten nicht antibiotisch behandelt werden. Der Expertenbrief soll einen Überblick zur Einteilung, Diagnostik und Therapie der Harnwegsinfektionen bei Frauen, unter Berücksichtigung Schwangerer und spezieller perioperativer Situationen geben.
提供机构:
gynécologie suisse SGGG
创建时间:
2026-02-24



