Anhänge zu: "Konditionierungseffekte in Panel-Untersuchungen: Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse am Beispiel sensitiver Fragen"
收藏PsychArchives2020-01-08 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/2298
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Paneldaten sind für die Untersuchung kausaler Zusammenhänge und die Beantwortung längsschnittlicher Fragestellungen unverzichtbar. Es ist allerdings umstritten, welchen Effekt die wiederholte Befragung von Panelteilnehmern auf die Qualität von Paneldaten hat. Der zu erwartende Lerneffekt der Teilnehmer bei wiederholter Teilnahme wird als Panelkonditionierung bezeichnet und kann sowohl positive als auch negative Folgen für die Validität der Paneldaten aufweisen. Insbesondere bei sensitiven Items werden Auswirkungen auf die soziale Erwünschtheit der gemachten Angaben erwartet. Die verfügbare Evidenz zu Konditionierungseffekten bei sensitiven Fragen legt unterschiedliche Effekte je nach Art der Frage nahe und wurde bisher lediglich in Form narrativer Reviews aufgearbeitet. In der vorliegenden Meta-Analyse werden anhand der verfügbaren experimentellen Evidenz (154 Effektstärken aus 19 Berichten) Konditionierungseffekte in Abhängigkeit von der Art der Frage, sowie der Häufigkeit und der Abstände zwischen den Erhebungen (Dosiseffekte) untersucht. Standardisierte Mittelwertunterschiede zwischen wiederholt teilnehmenden und erstmalig teilnehmenden Probanden werden mittels Mehrebenen-Meta-Regressionen analysiert. Dabei zeigen sich nur geringe Effekte vorheriger Befragungen auf das Antwortverhalten in Folgewellen. Nach aktuellem Stand kann daher davon ausgegangen werden, dass die Qualität von Paneldaten nicht in relevantem Maße von Konditionierungseffekten beeinflusst wird. Grenzen der vorliegenden Meta-Analyse und relevante Forschungslücken werden diskutiert. Supplementary material to: Burgard, T., Bosnjak, M., & Wedderhoff, N. (2020). Konditionierungseffekte in Panel-Untersuchungen: Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse am Beispiel sensitiver Fragen. Psychologische Rundschau, 71(2), 89–95. https://doi.org/10.1026/0033-3042/a000479 Panel data are indispensable for investigating causal relationships and answering longitudinal questions. However, it is controversial how the repeated survey of panel participants affects the quality of panel data. The expected learning effect of repeated participation is called panel conditioning and can have both positive and negative consequences for the validity of panel data. Sensitive items in particular are expected to have an impact on the social desirability of the information provided. The available evidence on conditioning effects for sensitive questions suggests different effects depending on the type of question and has so far only been processed in the form of narrative reviews. In the present meta-analysis, conditioning effects are examined on the basis of the available experimental evidence (154 effect strengths from 19 reports), depending on the type of question, as well as the frequency and intervals between surveys (dosage effects). Standardized mean differences between experienced and fresh participants are analyzed by multi-level meta-regressions. The effects of previous surveys on the response behaviour in subsequent waves are only minor. At present, it can therefore be assumed that the quality of panel data is not influenced to a relevant extent by conditioning effects. Limits of the present meta-analysis and relevant research gaps are discussed. Anhang 1: Codierungskategorien; Anhang 2: Verwendete Datenbanken in CLICsearch; Anhang 3: Verwendete Suchbegriffe; Anhang 4: Begründung für die Verwendung eines Drei-Ebenen-Modells; Anhang 5: PRISMA Flow Diagramm; Anhang 6: Funnelplot; Tabelle 1: Übersicht der Studiencharakteristika der ausgewählten Publikationen; Tabelle 2: Gesamteffekt und Effekte nach Fragetyp; Tabelle 3: Dosiseffekte auf absolute standardisierte Mittelwertsdifferenzen peerReviewed acceptedVersion
提供机构:
PsychArchives
创建时间:
2020-01-08



