Eurobarometer 82.3 (2014)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA5932?doi=10.4232/1.12854
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Die Europa-2020-Strategie. Die Finanz- und Wirtschaftskrise. Demokratie und Unionsbürgerschaft. Informationen über EU-politische Angelegenheiten. Datenschutz. Mediennutzung.
Themen: Lebenszufriedenheit; Häufigkeit politischer Diskussionen mit Freunden (nationale Politik, europäische und lokale politische Angelegenheiten); Beurteilung der aktuellen Situation in ausgewählten Bereichen und die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate (nationale und europäische Wirtschaft, persönliche berufliche Situation, finanzielle Situation des eigenen Haushalts und die Beschäftigungssituation im eigenen Land); Erwartungen für das persönliche Leben im Allgemeinen; die beiden wichtigsten Probleme im Land, in der EU und für den Befragten persönlich; Mitgliedschaft des eigenen Landes in der EU wäre gute Sache und eigenes Land würde von der EU-Mitgliedschaft profitieren (nicht in EU28 und CY (TCC); Beurteilung politischer Ziele im eigenen Land und in der EU; Institutionenvertrauen (Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, Internet, soziale Netzwerke im Internet, Justiz, Polizei, Armee, politischen Parteien, regionalen oder lokale Behörden, nationale Regierungen, nationales Parlament, Europäische Union und Vereinte Nationen); Image der EU; positive oder negative Assoziationen mit den Begriffen Liberalisierung, Wettbewerb, Reformen, Sicherheit und Solidarität; Bedeutung der EU für den Befragten persönlich; Kenntnis des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission; Vertrauen in diese europäischen Institutionen; Wissenstest über die EU (besteht derzeit aus 28 Mitgliedstaaten, Direktwahl der Mitglieder des Europäischen Parlaments direkt von den Bürgern der einzelnen Mitgliedstaaten, Schweiz ist Mitglied der EU); Einstellung zu einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit einer gemeinsamen Währung ( Euro) und zur EU- Erweiterung; verstehen der Funktionsweise der EU; Stimme der EU zählt in der Welt; Globalisierung als Chance für Wirtschaftswachstum; Fähigkeit des eigenen Landes die negativen Auswirkungen der Globalisierung allein zu bewältigen.
Die Europäer und die Krise: Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt haben ihren Höhepunkt bereits erreicht versus das Schlimmste steht noch bevor; Beurteilung der Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen zur Bekämpfung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise (eine wichtigere Rolle für die EU bei der Regulierung der Finanzdienstleistungen, Vorabgenehmigung der Haushalte der EU-Mitgliedsstaaten durch die EU, Geldbußen für EU-Mitgliedstaaten, die zu viel Geld ausgeben oder leihen, eine zentrale Überwachung des Bankensystems auf EU-Ebene - Bankenunion); Meinung zu ausgewählten Maßnahmen zur Reform der globalen Finanzmärkte (die Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen, Einführung von Euro-Bonds, die Regulierung der Löhne im Finanzsektor (z.B. Händlerboni), strengere Regeln im Hinblick auf Steuerflucht und Steueroasen); Ziele, denen in einer europäischen Energie Union höchste Priorität eingeräumt werden sollte.
Demokratie und Unionsbürgerschaft: Verbundenheit mit der eigenen Stadt, dem Land, der Europäischen Union und mit Europa.
Informationen über europäische politische Angelegenheiten: Einschätzung der Informiertheit der Mitbürger im Land über europäische Angelegenheiten; Selbsteinschätzung des Wissens über europäische Angelegenheiten; präferierte Informationsquellen für nationale und europäische politische Angelegenheiten (Fernsehen, Presse, Radio, Webseiten, soziale Online-Netzwerke); präferierte Informationsquellen für Informationen über die EU, ihre Politik und ihre Institutionen.
Nur in EU28: Einstellung zum Datenschutz (Bedeutung von Datenschutzfragen wird unterschätzt, Datenschutz sollte Priorität in der EU haben); Beurteilung des Rechts für EU-Bürger in jedem Mitgliedsstaat der EU zu leben und zu arbeiten; positive oder negative Assoziationen zu den Begriffen Große Unternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, Sozialstaat, Wettbewerbsfähigkeit, Freier Handel, Protektionismus, Globalisierung, Gewerkschaft, Öffentlicher Dienst und Flexibilität; Einstellung zur Einwanderung von Menschen aus anderen EU-Mitgliedstaaten und von außerhalb der EU; Forderung nach zusätzliche Maßnahmen gegen illegale Einwanderung aus Ländern außerhalb der EU (auf EU-Ebene, auf nationaler Ebene oder auf beiden Ebenen); Kenntnis der Europäischen Zentralbank und Vertrauen in die Europäische Zentralbank; Meinung zu ausgewählten Aussagen über die EU (EU schafft die Voraussetzungen für mehr Arbeitsplätze in Europa, ist verantwortlich für die Sparpolitik in Europa, erleichtert Geschäfte in Europa, erzeugt zu viel Bürokratie, wird gerechter aus der Krise hervorgehen, sorgt für fairen Anteil des Finanzsektors, senkt die Lebenshaltungskosten in Europa, verbessert die Lebensqualität in Europa, hilft bei der Bewältigung globaler Bedrohungen und Herausforderungen, schützt ihre Bürger, braucht eine klarere Botschaft); Meinung zu ausgewählten Vorschlägen (gemeinsame Außenpolitik der 28 Mitgliedstaaten, gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der EU-Mitgliedstaaten, Freihandelsabkommen und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA, gemeinsame europäische Einwanderungspolitik, gemeinsame Energiepolitik zwischen den EU-Mitgliedstaaten); Zufriedenheit mit der Demokratie im eigenen Land und in der EU; Berücksichtigung nationaler Interessen in der EU, ermöglicht es europäischen Bürgern stärker von den positiven Auswirkungen der Globalisierung zu profitieren, eigenes Land wäre besser für die Zukunft gerüstet ohne EU-Mitgliedschaft); Optimismus über die Zukunft der EU.
Europa 2020: Bedeutung ausgewählter Initiativen der Strategie Europa 2020, um die Finanz- und Wirtschaftskrise zu beenden (verstärkte Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung und Umsetzung von Erfindungen in Produkte, Verbesserung der Qualität und Attraktivität des EU-Hochschulsystems, Weiterentwicklung der Internet- und IT-Wirtschaft durch den Ausbau ultra-schneller Internetverbindungen innerhalb der EU, Unterstützung einer Wirtschaft, die weniger natürliche Ressourcen verbraucht und weniger Treibhausgase ausstößt, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Basis der EU durch Förderung von Unternehmertum und Entwicklung neuer Fähigkeiten, Modernisierung des Arbeitsmarktes zur Erhöhung des Beschäftigungsniveaus, Unterstützung sozial Schwacher); Einschätzung ausgewählter Prioritäten der EU bis zum Jahr 2020 (drei Viertel aller Männer und Frauen zwischen 20 und 64 Jahren sollten einen Job haben, Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollten jährlich 3 % des in der EU erwirtschafteten Vermögens betragen, Verringerung von EU-Treibhausgasemissionen um mindestens 20 % bis 2020 gegenüber dem Stand von 1990, Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien in der EU um 20 %, Erhöhung der Energieeffizienz in der EU um 20 % bis 2020, Reduzierung des Anteils junger Menschen, die ohne Qualifikation die Schule verlassen, auf 10 %, mindestens 40 % der 30 bis 34-Jährigen sollten einen Hochschulabschluss oder ein Diplom haben, die Zahl der Europäer, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sollte um ein Viertel gesenkt werden, Anhebung des Beitrags der Industrie zum Bruttoinlandsprodukt auf 20 % bis zum Jahr 2020); Entwicklung der EU in die richtige Richtung zur Überwindung der Krise und um den neuen globalen Herausforderungen zu begegnen; Reformbedarf im Land, um für die Zukunft gerüstet zu sein; Maßnahmen zur Verringerung des öffentlichen Defizits und der Staatsverschuldung dulden keinen Aufschub (Split A) bzw. haben derzeit keinen Vorrang (Split B); ausreichende Macht der EU, um die wirtschaftlichen Interessen Europas in der Weltwirtschaft zu verteidigen; der private Sektor ist eher in der Lage neue Arbeitsplätze zu schaffen, als der öffentliche Sektor; öffentliche Gelder sollten genutzt werden, um auf EU-Ebene Investitionen im privaten Sektor anzukurbeln.
Demokratie und Unionsbürgerschaft: Identität als Bürger der EU; Kenntnis der EU-Bürgerrechte; Interesse an weiteren Informationen über EU-Bürgerrechte; ausschließlich nationale Identität, nationale und europäische Identität, europäische und nationale Identität oder ausschließlich europäische Identität; positivste Errungenschaften der EU; Besuch eines anderen EU-Landes in den letzten zwölf Monaten, Lesen eines Buches, einer Zeitung oder eines Magazins in einer Fremdsprache, Kontakt mit Menschen aus einem anderen EU-Land, Rezeption fremdsprachiger Fernsehprogramme, Kauf von Waren oder Dienstleistungen aus einem anderen EU-Land über das Internet; verbindende Elemente, die ein Gefühl der Gemeinschaft unter EU-Bürgern schaffen; Elemente, die das Gefühl ein europäischer Bürger zu sein, am meisten stärken würden; mit der EU verbundene Werte; wichtigste persönliche Werte;
Häufigkeit der Mediennutzung (Fernsehen auf einem Fernsehgerät und über das Internet, Rundfunk, Presse, Internet und soziale Online-Netzwerke); präferiertes Informationsmedium für nationale politische Angelegenheiten (Fernsehen, Rundfunk, Presse, Websites und soziale Online-Netzwerke); Beurteilung des Umfangs der Berichterstattung über die EU in den nationalen Medien; Darstellung der EU in den nationalen Medien eher zu positiv, objektiv oder zu negativ; Meinung zu sozialen Online-Netzwerken (moderne Art sich über politische Angelegenheiten auf dem Laufenden zu halten, Informationen über politische Angelegenheiten in sozialen Online-Netzwerk sind nicht vertrauenswürdig, können Interesse für politische Angelegenheiten wecken, gute Möglichkeit, bei politischen Themen mitreden zu können).
Demographie: Nationalität; Links-Rechts-Selbsteinstufung; Familienstand; Geschlecht; Alter; Alter bei Ende der Ausbildung; derzeitiger bzw. früherer Beruf; Urbanisierungsgrad; Haushaltszusammensetzung und Haushaltsgröße; Besitz langlebiger Güter (Unterhaltungselektronik, Internet-Anschluss, Besitz eines Autos, Besitz einer abgezahlten bzw. noch abzuzahlenden Wohnung bzw. eines Hauses); finanziellen Schwierigkeiten während des letzten Jahres; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Internetnutzung (zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Schule, Universität, Internet-Café, etc.); eigene Stimme zählt in der EU und im eigenen Land (politische Wirksamkeit).
Zusätzlich verkodet wurde: Anzahl der anwesenden Personen während des Interviews; Kooperation des Befragten; Ortsgröße; Region; Interviewsprache (nur in Luxemburg, Belgien, Spanien, Finnland, Estland, Lettland und Malta).
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2017-08-25



