PSYNDEX Tests Review für SAPS - Sprachsystematisches Aphasiescreening
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12726
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SAPS - Sprachsystematisches Aphasiescreening. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SAPS - Sprachsystematisches Aphasiescreening. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das SAPS beabsichtigt, das individuelle sprachliche Leistungsmuster von Aphasikern abzubilden, erhaltene sowie gestörte Funktionsbereiche zu identifizieren und störungsspezifische Therapieschwerpunkte auf einem passenden Schwierigkeitsniveau abzuleiten. Die sprachlichen Leistungen von Patienten mit Aphasie können in die Kategorien (1) beherrscht, (2) unsicher beherrscht und (3) nicht beherrscht eingeteilt werden. Hierzu werden im SAPS sowohl Trainingsitems als auch Kontrollitems für eine Verlaufsmessung bereitgestellt. Aufbau: Beim SAPS werden die drei Sprachdomänen Phonologie/Phonetik (PHO), Lexikon/Semantik (LEX) und Syntax/Morphologie (SYN) des Sprachsystems erfasst. Alle drei Untersuchungsebenen enthalten jeweils ein rezeptives (rez; je 24 Items) und ein expressives (exp; je 16 Items) Modul, die wiederum in je drei Anforderungsstufen (Stufe 1: Niedrig; Stufe 2: Mittel; Stufe 3: Hoch) unterteilt sind und die zunehmend komplexer werden. Die Hälfte der Items jeder Aufgabenstellung (Zelle) sind Trainingsitems (T-Items), die im Rahmen einer Therapie geübt werden können, die andere Hälfte sind Kontrollitems (K-Items), die nicht in der Therapie eingesetzt werden. Somit sind die Zellen (1) PHO-rez-1, (2) PHO-exp-1, (3) PHO-rez-2, (4) PHO-exp-2, (5) PHO-rez-3, (6) PHO-exp-3, (7) LEX-rez-1, (8) LEX-exp-1, (9) LEX-rez-2, (10) LEX-exp-2, (11) LEX-rez-3, (12) LEX-exp-3, (13) SYN-rez-1, (14) SYN-exp-1, (15) SYN-rez-2, (16) SYN-exp-2, (17) SYN-rez-3 und (18) SYN-exp-3 Bestandteil des Screenings. Grundlagen und Konstruktion: Theoretische Grundlage des Screenings ist das SAPS-Verarbeitungsmodell, ein Modell der Sprachverarbeitung, das auf differenzierten Erkenntnissen aus den Bereichen Sprachproduktion, Sprachverstehen, syntaktische Verarbeitung sowie zu relevanten nichtsprachlichen (exekutiven) Funktionen aufgebaut ist. Neben der Kernkomponente Sprache (Phonologie, Lexikon, Syntax) wird Bezug zu den Nebenkomponenten (1) Konzeptuelle (nichtsprachbezogene) Semantik, (2) Visuelles System, (3) Exekutive Funktionen und (4) Phonetik (Phone) genommen und Interaktionsmuster werden abgebildet und erläutert. Die psychometrische Güte und Qualität des Messinstruments wurde in einer ersten Pilotstudie überprüft und zeigte vielversprechende Resultate. Eine zweite Studie zur Umsetzbarkeit in der klinischen Routine mit der finalen Testform wies auf eine hohe Qualität der überarbeiteten Testform hin. Die Konstruktion des SAPS orientierte sich an Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der SAPS-Module wird über Angaben zu McDonalds Omega sowie Cronbachs Alpha für die Normierungsstichprobe (N = 156) berichtet. Für die rezeptiven Module (PHO-rez, LEX-rez, SYN-rez) liegen die Werte zwischen .83 < Omega < .98 beziehungsweise .83 < Alpha < .97 und für die expressiven Module (PHO-exp, LEX-exp, SYN-exp) zwischen .93 < Omega/Alpha < .99. Zusätzlich werden Angaben zur Retestreliabilität (Wartegruppe; n = 78; Retestintervall: 3 Wochen ohne intensive Sprachtherapie) für alle SAPS-Module, PHO-rez (rtt = .84), PHO-exp (rtt = .95), LEX-rez (rtt = .68), LEX-exp (rtt = .95), SYN-rez (rtt = .82) und SYN-exp (rtt = .70) gemacht. Validität: Die Konstruktvalidität des SAPS wird über mehrere Faktorenanalysen (Hauptkomponentenanalysen) sowie mit einem nichtmetrischen multidimensionalen Skalierungsverfahren nachgewiesen. Zur konvergenten Validität werden die Korrelationen zwischen SAPS-Leistung und verschiedenen Untertests des AAT (Token Test, Nachsprechen, Schriftsprache, Benennen, Sprachverständnis) berichtet, die mit einem Intervall zwischen .26 < r < .89 überwiegend im mittleren Bereich liegen. Zwischen SAPS-Modulen und den AAT-Spontanspracheskalen (Kommunikationsverhalten, Artikulation und Prosodie, Automatisierte Sprache, Semantische Struktur, Phonologische Struktur, Syntaktische Struktur) ergeben sich Zusammenhänge, die für die rezeptiven Module (.06 < r < .45) überwiegend im geringen Bereich und für die expressiven Module (.06 < r < .66) überwiegend im geringen bis mittelgradigen Bereich liegen. Normen: Das Testverfahren wurde in einer multizentrischen Studie (FCET2EC-Studie) mit einer randomisiert-kontrollierten Stichprobe (N = 156) 2012 - 2014 normiert. Es liegen Normwerte in Form von Prozenträngen und T-Werten sowie das zugehörige 90 %-Konfidenzintervall (Rohwert; T-Wert) für alle sechs SAPS-Module vor. Für die Anforderungsstufen sowie die Kontroll- und therapierten Trainings-Itemsets stehen Normwerte in Form von Centil-Werten zur Verfügung. Bereitgestellte kritische Differenzen ermöglichen die Beurteilung von SAPS-Ergebnissen in Hinblick auf signifikante Leistungsunterschiede. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



