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PSYNDEX Tests Review für EBSK - Eltern-Belastungs-Screening zur Kindeswohlgefährdung

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12278
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This is a PSYNDEX Tests Review of EBSK - Eltern-Belastungs-Screening zur Kindeswohlgefährdung. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EBSK - Eltern-Belastungs-Screening zur Kindeswohlgefährdung. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das EBSK zielt auf die Erfassung des Belastungsgrades von Eltern, um das Risiko sowie den Unterstützungsbedarf im Vorfeld von zukünftiger Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung abschätzen zu können. Die Intention ist, gemeinsam mit den Eltern Belastungen zu identifizieren, die Risikofaktoren für eine mögliche Kindesmisshandlung bzw. Kindeswohlgefährdung darstellen, um so frühzeitig entsprechende Hilfen und Unterstützung anzubieten. Aufbau: Das EBSK umfasst insgesamt 63 Items und gliedert sich in die Belastungsskala (B) mit 47 Items sowie in die drei Validitätsskalen Lügenskala (L) mit 5 Items, Zufallsantwortskala (Z) mit 8 Items und Inkonsistenzskala (I) mit 12 Items. Grundlagen und Konstruktion: Das EBSK beruht auf dem Child Abuse Potential Inventory (CAPI; Milner, 1980, 1986), einem etablierten englischsprachigen Fragebogenverfahren zur Erfassung des Risikos zukünftiger Kindesmisshandlung. Im Rahmen der Testentwicklung wurden zunächst zwei unabhängige Übersetzungen der Items ins Deutsche angefertigt, die anschließend von vier Experten in ihrer Ähnlichkeit eingeschätzt wurden. Der Übereinstimmungskoeffizient (Ü-Koeffizient) über Items und Experten hinweg lag bei Ü = .96. Bei der Entwicklung der Belastungsskala wurden mittels Varianzanalyse die Items ausgewählt, die signifikant zwischen den drei Belastungsgruppen (Unbelastete, Belastete, Misshandler) unterschieden. Von den 77 ursprünglichen Items der Misshandlungsskala des CAPI zeigten sich bei 30 Items keine signifikanten Mittelwertsunterschiede zwischen den Gruppen, weshalb diese ausgeschlossen und die Itemanzahl auf 47 Items reduziert wurde. Die Faktorenanalyse ergab eine eindimensionale Struktur, bei der der einzigbedeutsame Faktor 45 % der Varianz aufklären konnte. Die Belastungsskala des EBSK wurde im Vergleich zur ursprüngliche Misshandlungsskala des CAPI, die zusätzlich noch sechs Subskalen beinhaltete, nicht weiter in Subskalen unterteilt. Die Gewichtung der für die Auswertung wichtigen Items wurde mittels Diskriminanzanalyse erstellt. Bei der Entwicklung der Lügenskala wurden nur Items aufgenommen, bei denen das Verhältnis zwischen zustimmenden und ablehnenden Antworten in allen Belastungsgruppen mindesten 85 % zu 15 % betrug. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Belastungsskala liegt bei Alpha = .91. Validität: Inhaltlich-logische Gültigkeit ist gegeben. Aufgrund des faktorenanalytischen Vorgehens bei der Testkonstruktion kann die faktorielle Validität als gegeben erachtet werden. Die Klassifikationsergebnisse einer Diskriminanzanalyse zeigen für die Gesamtstichprobe 75 % korrekte Klassifizierungen. Zur Prüfung der konvergenten und diskriminanten Validität der Belastungsskala wurden Korrelationen zwischen den Werten in der Belastungsskala und den Werten in den Subskalen des Freiburger Persönlichkeitsinventars (FPI) berechnet. Fünf der 12 FPI-R-Skalen korrelierten mit dem EBSK. Die konkurrente Validität der Belastungsskala wurde mittels demografischer Daten überprüft. Es zeigten sich signifikante Unterschiede der Werte in der Belastungsskala abhängig von Anzahl der Kinder, Familienstand und Schulbildung. Zur Validierung der Lügenskala wurden die Ergebnisse von wahrheitsgemäß antwortenden Probanden und sozial erwünscht antwortenden Probanden verglichen. Eichler et al. (2011) konntenzudem in einer Längsschnittstudie zeigen, dass die Werte im EBSK mit weiteren Risikofaktoren der Kindeswohlgefährdung und negativen Entwicklungsfolgen auf Kindseite zusammenhängen. Normen: Es liegen nach Belastungsgruppe (N = 1 046 Unbelastete, N = 233 Belastete) differenzierte T-Normen vor, deren Datengrundlage zwischen 2000 und 2006 in Deutschland erhoben wurde. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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