PSYNDEX Tests Review für FEE - Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12868
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of FEE - Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu FEE - Fragebogen zum erinnerten elterlichen Erziehungsverhalten. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem FEE lässt sich das wahrgenommene elterliche Erziehungsverhalten rückblickend erfassen, wodurch das Instrument vor allem für Forschungsfragen im Bereich der Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitspsychologie Anwendung finden kann. Aufbau: Der FEE besteht aus 24 Items zum elterlichen Erziehungsverhalten, die jeweils bezogen auf die Mutter und den Vater zu beantworten sind. Auf einer vierstufigen Skala hat der Proband die von ihm wahrgenommene Häufigkeit des beschriebenen Erziehungsverhaltens anzukreuzen. Je acht Items bilden die folgenden drei faktorenanalytisch gebildeten Skalen: (1) Ablehnung und Strafe, (2) Emotionale Wärme, (3) Kontrolle und Überbehütung. Ausgewertet werden die drei Skalenwerte für beide Erziehungspersonen getrennt. Grundlagen und Konstruktion: Elterliche Erziehungspraktiken stellen einen wichtigen Sozialisationsfaktor bei der Herausbildung individueller Persönlichkeitsmerkmale und Einstellungen dar. Übereinstimmend wurden in Studien mindestens zwei faktorenanalytisch gewonnene Erziehungsstildimensionen als relevant identifiziert: (1) Zuwendung vs. Zurückweisung und (2) Kontrolle vs. Autonomie. (3) Ein dritter Faktor wird von einigen Autoren angenommen, der durch die Begriffe "Strafe" und "Strenge/Konsequenz" beschrieben wird. Im Rahmen verschiedener Forschungsansätze wurden zahlreiche Zusammenhänge zwischen elterlichem Erziehungsverhalten und zahlreichen psychiatrischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Erwachsenenalter gefunden wie z.B. Depression, Angststörungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, delinquentes Verhalten von Jugendlichen. Ausgangspunkt für die Entwicklung des FEE war der schwedische EMBU-Fragebogen (Egna Minnen Beträffande Uppfostran, dt. "Meine Erinnerungen an die Erziehung"). In multinationalen undtranskulturellen Vergleichsuntersuchungen ließen sich drei EMBU-Dimensionen ermitteln: (1) Zurückweisung (rejection), (2) Emotionale Wärme (emotional warmth) und (3) Überbehütung (overprotection). Der EMBU wurde ins Deutsche übersetzt und bei 145 Medizinstudenten angewendet. Eine aufgrund der Faktoren- und Itemanalysen sowie von inhaltlichen Überlegungen auf 30 Items reduzierte Fassung wurde 1994 bei einer bevölkerungsrepräsentativen Erhebung eingesetzt. Auf der Grundlage der Faktorladungen und unter Berücksichtigung der Trennschärfekoeffizienten wurden von jeder Skala acht Items ausgewählt. Interkorrelationen der FEE-Skalen korrespondierten mit den zum EMBU gefundenen Ergebnissen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) liegen zwischen .72 und .89, die Split-half-Reliabilitätskoeffizienten (Spearman-Brown) zwischen .70 und .88. Validität: Das Verfahren besitzt inhaltlich-logische Gültigkeit. Die faktorielle Validität wurde durch verschiedene Studien belegt. Studien zu Zusammenhängen zwischen den FEE-Ergebnissen und anderen Persönlichkeitsmerkmalen untermauern die Konstruktvalidität. So konnten Zusammenhänge mit Selbstkonzeptmerkmalen, subjektiven Körperbeschwerden, der Lebenszufriedenheit, interpersonalen Problemen, der wahrgenommenen sozialen Unterstützung, partnerbezogenen Erwartungen und Bindungsmustern sowie der wahrgenommenen Qualität der Partnerschaft nachgewiesen werden, auch wenn die Korrelationskoeffizienten eher gering ausfielen. Normen: Es liegen altersspezifische Normen (Prozentränge und T-Werte) nach Geschlecht und Wohnort (neue Bundesländer, alte Bundesländer) von N = 2874 Probanden im Alter zwischen 18 und 92 Jahren (44.2 männlich, 55.8% weiblich, 32.8% neue Bundesländer, 67.2% alte Bundesländer) vor (Repräsentativerhebung von 1994). Außerdem werden Mittelwerte und Standardabweichungen angegeben für diese Normierungsstichprobe und eine weitere bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von 1999 (N = 1799, Alter: 18-50 Jahre, 40% weiblich, 60% männlich; 48.9% neue Bundesländer, 51.1% alte Bundesländer) sowie für die aus beiden zusammengefasste Gesamtstichprobe (N = 4673). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



