Ist es schon "fünf nach zwölf"? - Entwicklung einer Skala zu "Ökologischer Hoffnungslosigkeit"
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Die Arbeit berichtet von Ergebnissen der 1992 durchgeführten zweiten Wiederbefragung (N = 541) einer erstmals 1985 zu existentiellen Ängsten befragten Stichprobe bundesdeutscher (damals) 8-20jähriger. Der Bericht geht speziell auf Daten ein, die mit einer neuen Skala zu "Ökologischer Hoffnungslosigkeit" erhoben wurden. Die neue Skala umfaßt 10 Items und erweist sich als psychometrisch zuverlässig. Die Auswertungen zeigen, daß jede(r) dritte Jugendliche in der Stichprobe ökologische Hoffnungslosigkeit artikuliert. Varianzanalytisch ergibt sich ein deutlicher Geschlechtsunterschied. Mädchen/Frauen zeigen allgemein mehr Hoffnungslosigkeit als Jungen/Männer. Korrelations- und regressionsanalytisch zeigen sich negative Zusammenhänge zwischen Hoffnungslosigkeit und seelischer Gesundheit und positive Zusammenhänge zwischen Hoffnungslosigkeit und aktiven Verarbeitungsstrategien. Es ist anzunehmen, daß die Hoffnungslosigkeit zunehmen wird, wenn sich die Umweltzerstörung weiter verschärft. Abschließend wird daher die akademische Psychologie als Humanwissenschaft aufgefordert, nicht nur auf die gefährlichen Konsequenzen von Hoffnungslosigkeit hinzuweisen, sondern auch nach Wegen zur Prävention ökologischer Hoffnungslosigkeit zu suchen. unknown unknown



