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Interaktionsmuster und Therapie bei "zwangsstrukturierten Familien"

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PsychArchives2022-11-22 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-32528
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Bisherige Forschungsergebnisse zur Psychogenese, zu den Abwehrmechanismen, den interpersonellen Beziehungen und zur Familiendynamik zwanghaft Strukturierter werden zusammengefaßt, im folgenden eigene Untersuchungsergebnisse zur Interaktion in "zwangsstrukturierten Familien", sowie einer "hysterischen" Vergleichsfamilie, anhand der von Riskin und Faunce entwickelten "Family Interaction Scales" dargestellt. In "zwanghaft strukturierten Familien" wird dabei die Aggressivität latent und indirekt geäußert. Affekte werden interpersonell isoliert und verschoben. Die Eltern interagieren hier häufiger miteinander als mit den Kindern, noch stärker aber mit dem Therapeuten, den sie als Bündnispartner, Richter oder Schlichter einsetzen wollen. Demgegenüber suchen die Ehepartner in der "hysterischen Familie" eher in den Kindern Verbündete. In dieser Familie werden die Affekte insgesamt deutlicher, die Interaktionsmuster sind weniger starr, die Aggressivität erscheint hier geringer, die Beziehungen positiver. Die beschriebenen Interaktionsmuster müssen häufig erst gelockert werden, um eine konfliktbearbeitende, analytische Familientherapie zu ermöglichen. Hierzu werden eine Reihe von Vorgehensweisen wie die thematische Fokussierung, Verordnungen der Therapeuten, der Einsatz von Video-Aufzeichnungen der Gespräche, das Auswechseln von Therapeuten im Verlauf der Sitzung sowie der dosierte Einsatz von Humor und Ironie beschrieben. unknown unknown
提供机构:
Reich, Günter Huhn, Sabine Wolf-Kussl, Claudia
创建时间:
2022-11-22
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