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PSYNDEX Tests Review für SEF - Screeningverfahren für Exekutivfunktionen

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12634
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of SEF - Screeningverfahren für Exekutivfunktionen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu SEF - Screeningverfahren für Exekutivfunktionen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: In Abgrenzung zu bereits bestehenden Screeningverfahren (z. B. MMSE oder PANDA) sollte das SEF keine mnestischen, sondern ausschließlich exekutive Funktionen erfassen. Weiterhin sollte das zu konstruierende Verfahren eine größere Spannbreite exekutiver Funktionen umfassen als die FAB und zugleich eine kürzere Durchführungsdauer und höhere Augenscheinvalidität aufweisen als das Exekutive Interview (EXIT-25). Aufbau: Das SEF umfasst 15 Items, mit deren Hilfe folgende fünf Bereiche (basaler) exekutiver Funktionen untersucht werden können: a) Inhibitionsfähigkeit, b) Umschaltfähigkeit, c) Handlungsflüssigkeit, d) höhere motorische Kontrolle und e) Arbeitsgedächtnis. Jedes Item ist vom Testleiter im Sinne eines Fremdurteils mit 0, 1 oder 2 zu bewerten. Grundlagen und Konstruktion: Das Verfahren beruht auf den Prinzipien der Klassischen Testtheorie. Die Testkonstruktion des SEF basiert inhaltlich auf dem EXIT-25. Hierzu wurde zunächst eine deutschsprachige Adaption des EXIT-25 erstellt, welche im nächsten Schritt einer klinischen (n = 31) und einer gesunden Kontrollstichprobe (n = 28) vorgegeben wurde. Die resultierenden Ergebnisse beider Stichproben wurden im Hinblick auf niedrige Trennschärfen (rit < .10) und auffallend hohe/niedrige Itemschwierigkeiten analysiert und entsprechende Items entfernt. Von den 25 Items des EXIT-25-dt betraf dies 10 Items, sodass das neue, gekürzte, Verfahren nun 15 Items umfasst. Die Trennschärfen des SEF liegen zwischen rit = .23 und rit = .57. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz beträgt für die einzelnen klinischen Subgruppen Cronbachs Alpha = .47 (geriatrische Patienten, n = 24), Alpha = .24 (neurologische Patienten mit Schwerpunkt Schädel-Hirn-Trauma, n = 19), Alpha = .80 (neurologische Patienten mit Schwerpunkt Morbus Parkinson, n = 31). Für die gesamte klinische Gruppe ergibt sich ein Alpha = .82 (n = 72). Validität: Zur Untersuchung der Kriteriumsvalidität wurden der gesunden Normstichprobe (n = 138) sowie unterschiedlichen klinischen Subgruppen (n = 72) neben dem SEF weitere Testverfahren vorgegeben (Normstichprobe: CPI, GDS, TMT-A und TMT-B, IGD und LPS; klinische Vergleichsstichprobe: MMSE, TMT-A und TMT-B, 5-Punkte Test, NAI, MWT-B und SLP). Bei der Normstichprobe konnten nach Berücksichtigung von Alterseinflüssen keine signifikanten Zusammenhänge gefunden werden, was den Erwartungen der Testautoren entsprach. Bei den klinischen Subgruppen konnte lediglich in der neurologischen Gruppe mit Schwerpunkt Morbus Parkinson ein signifikanter Zusammenhang zwischen SEF und MMSE gefunden werden (r = -.84, p = .001). Dieser Effekt blieb auch dann erhalten, wenn alle Subgruppen gemeinsam betrachtet wurden (r = -.76, p = .001). Weiterhin ergab sich unter Berücksichtigung des Alters in der geriatrischen Gruppe ein signifikanter Zusammenhang zwischen SEF und TMT-A (r = .49, p = .02) und TMT-B (r= .52, p = .01). Darüber hinaus konnte der SEF-Gesamtwert in einer schrittweisen Regressionsanalyse signifikant durch den TMT-B vorhergesagt werden (b = .02, t(23) = 3.49, p = .002). Als alleiniges Verfahren war der TMT-B in der Lage, 35.6% der Varianz aufzuklären (F(1,23) = 12.17, p = .002). Normen: Zur Normierung des Verfahrens wurden N = 138 gesunde Probanden (n = 85 Frauen, n = 53 Männer) mit dem SEF untersucht. Aufgrund eines signifikanten Zusammenhangs (r = .18, p < .05) zwischen SEF-Gesamtwert und dem Alter der Probanden wurden Normwerte für die Gesamtstichprobe (N = 138) sowie für zwei annähernd gleich große Altersgruppen erstellt: 40-59 Jahre (n = 73) und 60-87 Jahre (n = 65). Die Normwerte liegen in Form altersspezifischer Cut-off-Werte und in Form von Prozentrang- und z-Werten im Anhang des Manuals vor. Prozentrang- und z-Werte liegen zudem auch für eine klinische Vergleichsstichprobe (n = 74) vor (Lubitz & Niedeggen, 2018, S. 29). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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