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PSYNDEX Tests Review für VSRT - Visuomotorischer Schulreifetest

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PsychArchives2025-07-29 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13943
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This is a PSYNDEX Tests Review of VSRT - Visuomotorischer Schulreifetest. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu VSRT - Visuomotorischer Schulreifetest. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der Visuomotorische Schulreifetest (VSRT) dient der differenzierten Diagnostik von Kindern mit zweifelhafter Schulreife, um gegebenenfalls späterem Schulversagen durch angemessene Fördermaßnahmen oder Platzierung vorzubeugen. Es wird keine umfassende Leistungsdiagnostik beabsichtigt, sondern die Erfassung der kognitiven Schulreife als wesentliche Teilleistung im subnormalen Bereich. Die Zielgruppe des Tests sind Kinder im Vorschulalter und Schulanfänger. Aufbau: Das Kind soll einen Menschen malen und drei graphische Symbole am oberen Rand der Testvorlage fortsetzen. Die Auswertungsvariablen der Zeichnung sind: (1) achsensymmetrische Verschiebungen der Figur, (2) Überschneiden und Nichtschließen der Körperkonturen, (3) grobe Schwankungen und Verzitterungen im Linienverlauf, (4) eckiges Körperschema, (5) kritzeliger Malstil, (6) fehlende Plastizität der Körperteile und (7) Schräglage der Figur. Die Kriterien für den Randverzierungstest sind: (1) fehlerhafte Zeichnung der Symbole, (2) Abweichung jeder Symbolgruppe von der Standarddistanz, (3) Abdriften der gezeichneten Formen von der Randlinie, (4) Größendifferenz, (5) Ausmaß der Größenabweichung zu den normierten Vorgabefiguren, (6) Nichtschließen und Überschneiden der Symbole, (7) Formdisharmonien und Verzitterungen, (8) Überschneidung der Basislinie und/oder der Nachbarsymbole, (9) durchschnittliche Abweichung vom idealen Kreuzmittelpunkt, (10) durchschnittliche Abweichungsdifferenz derKreuzbalken und (11) gestörtes Seitenverhältnis bei drei oder vier Dreiecken. Grundlagen und Konstruktion: Die Testkonstruktion orientierte sich an den Kriterien der Klassischen Testtheorie. Als Verfahren wurde ein Zeichentest gewählt, da hierbei viele in den Wahrnehmungsprozess eingebundene graphomotorische Aspekte als Hinweiskriterien für visuomotorische Funktionseinschränkungen dienen können. Bei den Auswertungsvariablen wurden vor allem auf eine Betrachtung der Organisation und Proportionalität der gezeichneten Details geachtet. Sie wurden anhand von 500 Kinderzeichnungen eines Einschulungsjahrgangs, Literaturstudien und Fehleranalysen in konstruktnahen Testverfahren entwickelt. Für die zeichnerische Wiedergabe wurden Kreis, Kreuz (als Vorstufe der Quadrat- oder Rechteckdarstellung) und Dreieck als wichtige Formprinzipien bei Kindern mit normaler Zeichenentwicklung gewählt. Die Testanalyse wurde mit 1 803 Mannzeichnungen mit Randverzierungsverfahren von Mannheimer Schulanwärtern des Geburtsjahrgangs 1970/71 durchgeführt. Eine erste Fassung enthielt 39 Variablen, die die aufgrund vonTrennschärfekoeffizienten und anhand der benötigten Auswertungszeiten auf 27 reduziert wurden. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz in Form von Cronbachs Alpha beträgt für die 27 Items der Endform Alpha = .92. Die Split-half-Reliabilität nach Spearman beträgt rtt = .93 (n = 200). Validität: Das Verfahren kann inhaltliche Gültigkeit für sich in Anspruch nehmen. Die Korrelationen zwischen VSRT-Rohwert und Schulnoten erreichen nur mittlere Werte (zwischen r = .34 und r = .51), aber die schulspezifischen Zusammenhänge, die den Leistungsstand der Kinder in ihrer Klasse besser widerspiegeln, fallen beträchtlich höher aus und erreichen Werte bis maximal r = .98. Ferner konnte Schulversagen durch Versagen im VSRT bei 75% der Kinder, darunter zwei Drittel der Schulversager, richtig vorhergesagt werden. Allerdings tritt auch bei fast der Hälfte der Versager im VSRT (14 von 30 Kindern) kein Schulversagen auf. Insgesamt weisen zahlreiche Befunde auf die Gültigkeit des Verfahrens hin. Normen: Es wurden geschlechts- und altersspezifische Prozentrangwerte, sowie Visuomotorikquotienten aus zufällig ausgewählten Kinderzeichnungen (n = 601) ermittelt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-29
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