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PSYNDEX Tests Review für HDB - Heidelberger Drogenbögen

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12430
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of HDB - Heidelberger Drogenbögen. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu HDB - Heidelberger Drogenbögen. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Bei den Heidelberger Drogenbögen (HDB) handelt es sich um eine Sammlung von Fragebögen zur Erfassung drogenbezogenen Wissens sowie verschiedener Konsummuster. Das drogenbezogene Wissen sowie die jeweiligen Konsummuster lassen sich im Hinblick auf fünf Substanzgruppen (Cannabis, Amphetamine, Ecstasy, Kokain und Halluzinogene) untersuchen. Die HDB wurden für den Einsatz bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen entwickelt. Sie finden sowohl im klinischen Setting (Suchtprävention, -beratung und -therapie) als auch in der Forschung Anwendung, z.B. zur Untersuchung von Risiko-/Protektivfaktoren sowie verschiedener Konsummuster. Aufbau: Die HDB bestehen aus 10 verschiedenen Modulen. Pro Substanz stehen ein Wissens- und ein Verhaltensmodul bereit, die sich jeweils aus 15 Items zusammensetzen. Die Items der Wissensmodule beschäftigen sich inhaltlich mit der Substanzart, den Applikationsformen, den Wirkungsweisen, Wechselwirkungen, Risiken und Nebenwirkungen. Zur Beantwortung liegt ein dreistufiges Antwortformat mit den Optionen "Stimmt", "Stimmt nicht" und "Weiß nicht" vor. Die Verhaltensmodule beginnen zunächst mit einer Abfrage der Konsumhäufigkeit. Die darauffolgenden Items fragen nach Dosierung, Frequenz, Mischkonsum, Wirkweisen, Konsummotiven und -kontexten. Das vierstufige Antwortformat umfasst die Stufen 1 = "Stimmt", 2 = "Stimmt eher", 3 = "Stimmt kaum", 4 = "Stimmt nicht". Grundlagen und Konstruktion: Die Konstruktion der HDB wurde auf Grundlage der Klassischen Testtheorie vorgenommen. Die Auswahl der in den Fragebögen behandelten Substanzen erfolgte im Hinblick auf die Prävalenzwerte der am häufigsten konsumierten Drogen. Für jede Substanzgruppe wurden ein Wissens- und ein Verhaltensmodul mit 30 bis 35 Items entwickelt. Die Itemauswahl und -formulierung wurde ihm Rahmen einer Expertenbefragung sowie einer Piloterhebung an 119 Schülern evaluiert. Eine daraufhin gekürzte Fassung wurde mithilfe einer Online-Erhebung an 835 Probanden untersucht. Eine erneute Kürzung der Module auf 15-16 Items erfolgte schließlich aus inhaltlichen Überlegungen sowie unter Berücksichtigung testtheoretischer Kennwerte. Die im Rahmen von explorativen Faktorenanalysen ermittelten hohen Haupt- und geringen Nebenladungen stützten ebenfalls die vorgenommene Itemselektion. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die Werte der interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) bewegen sich für die Wissensmodule in einem Bereich zwischen Alpha = .62 und Alpha = .90. Die interne Konsistenz der Verhaltensmodule erreichte Werte zwischen Alpha = .77 und Alpha = .89. Die Berechnung der "Composite Reliability" zeigte, dass die Varianzaufklärung für die Wissensmodule Werte zwischen 17.8% und 65.8% und für die Verhaltensmodule Werte zwischen 49.3% und 82.5% annahm. Die Retestreliabilitäten für Messungen im Abstand von zwei bis drei Wochen lagen für die Wissensmodule zwischen rtt = .81 und rtt = .87 und für die Verhaltensmodule zwischen rtt = .88 und rtt = .94. Validität: Als Belege für die Kriteriumsvalidität der Wissensmodule konnte mithilfe von univariaten Varianzanalysen gezeigt werden, dass klinische Probanden in den Wissensmodulen signifikant schlechter abschnitten als nicht-klinische Probanden und dass Konsumenten ein überwiegend signifikant höheres Wissensniveau aufweisen als Nicht-Konsumenten. Entsprechend der Kriteriumsvalidität der Verhaltensmodule korrelierten die Items signifikant mit 12 weiteren Items, die in Anlehnung an die DSM-IV-Kriterien formuliert wurden und den befragten Probanden im Anschluss an die Fragen der HDB dargeboten wurden. Diskriminanzanalysen zeigten, dass klinische Probanden und Kontrollprobanden in mindestens 83% der Fälle entsprechend ihrer Summenscores in den Verhaltensmodulen der klinischen bzw. nicht-klinischen Stichprobe zugeordnet werden konnten. Als Hinweis auf die Konstruktvalidität können die signifikanten Korrelationen der fünf Verhaltensmodule mit den substanzspezifischen Items des FragebogensAssist gewertet werden. Im Sinne der Inhaltsvalidität wurden die Drogenbögen in 93% der Fälle von befragten Experten als positiv bewertet. Normen: Zur Normierung stehen für alle Wissens- und Verhaltensmodule nach Substanzgruppen differenzierte Prozentrang- und Staninewerte zur Verfügung. Die Normwerte der Wissensmodule können außerdem getrennt für Konsumenten und Nicht-Konsumenten abgelesen werden. Zur Ermittlung der Normwerte wurden die zwischen 2008 und 2011 gewonnenen Daten der Konstruktionsstichproben (Gesamtstichprobe N = 4 794) herangezogen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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