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PSYNDEX Tests Review für EAS (1999) - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen (Neunormierung 1999)

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PsychArchives2025-08-07 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/16460
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This is a PSYNDEX Tests Review of EAS (1999) - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen (Neunormierung 1999). PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu EAS (1999) - Erfassungsbogen für aggressives Verhalten in konkreten Situationen (Neunormierung 1999). PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der EAS dient der Erfassung und Differenzierung von kind- und situationsspezifischen aggressiven Verhaltensweisen. Anhand von Tylermatrizen wird ein differenziertes individuelles Reaktionsprofil ermittelt, das darüber Auskunft gibt, gegen wen sich aggressives Verhalten richtet, wie, mit welchem Intensitätsgrad und in welchem Umweltbereich es sich äußert. Darüber hinaus werden auch Informationen über das Ausmaß prosozialer Verhaltensweisen erhoben. Das Instrument kann im Rahmen klinisch-psychologischer und (schul-)pädagogischer Anwendungsbereiche eingesetzt werden. Der EAS ist in eine multimodale und multimethodale Diagnostik der Aggression im Kindes- und Jugendalter eingebettet. Mit dem "Training für aggressive Kinder" von Petermann und Petermann (2000c) liegt ein an die Diagnostik anknüpfendes Interventionsprogramm vor. Aufbau: Es liegen zwei geschlechtsspezifische Versionen mit jeweils 22 Items vor. Ein Item besteht aus einer Situationsbeschreibung, einer bildlichen Darstellung und drei Reaktionsalternativen. Die Situationsbeschreibungen sind bestimmt durch Angaben über die Umwelt, verschiedene Interaktionspartner und unterschiedliche Handlungsdimensionen (z.B. aktiv Aggression austeilen oder passiv Aggression erfahren). Das Kind soll sich mit einer in der Ich-Form beschriebenen Person identifizieren und an ihrer Stelle eine der drei vorgegebenen Reaktionen als Handlungsausgang der Situation wählen. Die Antwortalternativen geben eine sozial erwünschte, eine leicht und eine schwer aggressive Problemlösemöglichkeit vor. Die Antworten des Kindes werden mit Hilfe einer Tylermatrix ausgewertet. Zudem erfolgt in der Auswertung eine Zuordnung in eine von sechs Typenklassen. Grundlagen und Konstruktion: Ein Itempool von 30 Items pro EAS-Version wurde mittels Itemanalyse auf 22 Items pro Version reduziert. Die Items des EAS blieben in der vierten Auflage von 2000 unverändert. Die Konzeption des EAS konnte durch die Reanalyse bestätigt werden, lediglich eine Aktualisierung der Normen und eine Einschränkung des Altersbereichs (bis zu 12 statt bis zu 13 Jahren) erwies sich als notwendig. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die Reanalyse des EAS basierte auf einer Stichprobe von insgesamt 602 Schülern aller Schultypen. Die mittleren Itemschwierigkeiten betrugen für den EAS-M p = .28, für den EAS-J p = .29, die mittleren Itemtrennschärfen lagen für den EAS-M bei rit = .41, für den EAS-J bei rit = .44. Im Rahmen des Kompendiums zum EAS werden Validierungsstudien vorgestellt, die sich auf frühere Auflagen des Verfahrens beziehen. Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) erreicht .87 (EAS-J) bzw. .86 (EAS-M). Anhand von 96 Haupt- und Realschülern wurden nach acht Wochen Spearman-Korrelationskoeffizienten Retestreliabilitäten von rtt = .71 (p < = .001) für beide Summenwerte EAS-M und EAS-J ermittelt. Validität: Die differentielle Validität des EAS wurde durch die deutliche Differenzierung zwischen unauffälligen Kindern und auffälligen Kindern einer Beratungsstichprobe anhand des EAS-Summenwertes und der Situationsbereiche (Elternhaus, Schule, Freizeit) bestätigt. Aufgrund unterschiedlicher Ansätze zur Erfassung von aggressivem Verhalten werden zwischen Kinderpersönlichkeitstests und dem EAS-M/J keine positiven Zusammenhänge erwartet. Erwartungsgemäß konnten zum HAPEF-K keine bzw. nur negative Korrelationen nachgewiesen werden. Bei einem Extremgruppenvergleich mit 163 Schülern (Schulen für Erziehungshilfe) korrelierte der EAS-Summenwert signifikant mit dem Lehrerurteil zum Sozialverhalten im Bereich "Störungen des Sozialverhaltens" mit den Unterbereichen "Alltagsaggression", "Vandalismus" und "Regelverstöße". Normen: Die Neunormierung fand 1999 in Nordrhein-Westfalen anhand einer Eichstichprobe mit 1 185 Schülern und Schülerinnen unterschiedlicher Schultypen statt. Es liegen Prozentrang- und T-Wert-Angaben nach Geschlecht getrennt für drei verschiedene Altersbereiche vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-07
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