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PSYNDEX Tests Review für Zareki-R - Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13161
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This is a PSYNDEX Tests Review of Zareki-R - Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu Zareki-R - Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern soll die Diagnose einer Dyskalkulie erlauben, um die betroffenen Grundschulkinder frühzeitig fördern zu können. Aufbau: Zareki-R besteht aus 12 Untertests mit insgesamt 114 Testaufgaben: (1) Abzählen, (2) Zahlen rückwärts mündlich, (3) Zahlenschreiben, (4) Kopfrechnen (Additionen, Subtraktionen und Multiplikationen), (5) Zahlenlesen, (6) Anordnen von Zahlen auf einem Zahlenstrahl, (7) Zahlen nachsprechen vorwärts und rückwärts, (8) Zahlenvergleich (Worte), (9) Perzeptive Mengenbeurteilung, (10) Kognitive (kontextuelle) Mengenbeurteilung, (11) Textaufgaben, (12) Zahlenvergleich (Ziffern). Die Aufgaben werden mündlich oder in Form schriftlicher Testvorlagen präsentiert und sind von den Kindern durch motorische, mündliche oder schriftliche Reaktionen zu beantworten. In der Regel wird für jede richtig gelöste Aufgabe ein Punkt vergeben. Die Rohpunkte werden zu einem Gesamtpunktwert verrechnet. Als kritisch für die Diagnose einer Dyskalkulie gilt ein Prozentrang PR < 10 für den Gesamtwert bzw. für mindestens drei reliable Subtests auf einem der beiden Faktoren I ("Zahlen- und Faktenwissen") oder Faktor II("Analog-semantische und arithmetische Fähigkeiten"). Grundlagen und Konstruktion: Schwierigkeiten der Zahlenverarbeitung können neben Beeinträchtigungen des Bildungsverlaufs auch Störungen der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Anpassung nach sich ziehen, so dass der frühzeitigen Erkennung und Förderung von Kindern mit entsprechenden Problemen hohe Bedeutung zukommt. Zareki-R dient der Erfassung von Problemen der Zahlenverarbeitung und des Rechnens auf der Grundlage von Erkenntnissen der kognitiven Entwicklungsneuropsychologie (u.a. dem "Triple Code Model" von Dehaene, 1992). Das nach der Klassischen Testtheorie konstruierte Verfahren stellt eine Revision der ZAREKI dar. Im Zuge der Revision wurden ein Untertest ("Zahlen nachsprechen") sowie mehrere Teile von Untertests (Multiplikationsaufgaben im Subtest "Kopfrechnen"; Aufgaben zum Einzeichnen im Subtest "Zahlenstrahl") ergänzt und bestehende Subtests verlängert bzw. um wenig trennscharfe Items gekürzt, um ihre psychometrische Qualität zu verbessern. Ferner wurde die Auswertung vereinfacht und es wurdeeine neue und erweiterte Normierung an deutschen und schweizerischen Grundschulkindern vorgenommen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der Zareki-R-Untertests liegen für die deutsche Eichstichprobe (n = 421 Erst- bis Viertklässler) zwischen .34 und .97 und in der Schweizer Stichprobe (n = 343 Zweitklässler) zwischen .10 und .90. Die interne Konsistenz für den Gesamttest betrug .97 bzw. .93. Befunde zur Testwiederholungsreliabilität liegen nicht vor. Validität: Eine zur Konstruktvalidierung berechnete exploratorische Faktorenanalyse (n = 343) ergab eine interpretierbare Vierfaktorenlösung (Varianzaufklärung: 58.4%) mit den Faktoren "Zahlen- und Faktenwissen", "Analog-semantische und arithmetische Fähigkeiten", "Zählfertigkeiten" und "Numerisches Arbeitsgedächtnis". Erwartungsgemäß zeigte sich eine Zunahme der Zareki-R-Werte mit steigender Klassenstufe. Eine "Risiko-Stichprobe" (n = 47 Kinder, die vor dem Schulbesuch einen Sprachheilkindergarten besucht hatten) erzielte im 2. Schuljahr schwächere Zareki-R-Leistungen als Kinder aus Regelkindergärten. Schließlich fanden sich Korrelationen der Zareki-R mit Lehrerurteilen über die Rechenfähigkeit (r = .69) und mit Mathematiknoten (r = .64). Normen: Es liegen Prozentrangnormen (Gesamt-N = 764) für die Klassenstufen 1 bis 4 vor (91 < = n < = 455) vor, die an n = 421 deutschen Kindern aller Klassenstufen sowie n = 343 Schweizer Zweitklässlern gewonnen wurden; das Jahr der Normierung wird nicht genannt. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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