Eurobarometer 39.0 (1993)
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https://search.gesis.org/research_data/ZA2346?doi=10.4232/1.2346
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Die Themenschwerpunkte dieses Eurobarometers sind: 1.) Einstellung zur europäischen Vereinigung. Detaillierte Ermittlung der Kenntnisse über politische Gremien, Persönlichkeiten und Institutionen im Land des Befragten sowie auf europäischer Ebene. 2.) Einstellung zu Ehe, Familie und Kindern. Themen: Wahlberechtigung am Wohnort; Lebenszufriedenheit; Demokratiezufriedenheit; eigene Meinungsführerschaft und Häufigkeit politischer Diskussionen; Postmaterialismus; Häufigkeit der Nachrichtenaufnahme durch Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen; Kenntnis der EG-Mitgliedschaft des eigenen Landes und Kenntnis der übrigen EG-Mitglieder; Vertrauen in die Bevölkerung ausgewählter Länder; Zufriedenheit mit der Demokratie in der EG; Informiertheit über die EG und Kenntnis der EG-Institutionen; Interesse an europäischer Politik; Einstellung zu einer Vereinigung Westeuropas; Vorteilhaftigkeit der EG-Mitgliedschaft des eigenen Landes; langfristig erwarteter Ausgleich von Vor- und Nachteilen der EG-Mitgliedschaft des Landes; Bedauern eines möglichen Scheiterns der EG; Wichtigkeit der europäischen Vereinigung für den Befragten; Befürwortung einer europäischen Regierung, die einemeuropäischen Parlament verantwortlich ist; Einstellung zur EG-Kommission und Kenntnis dieser Einrichtung; Hoffnungen oder Befürchtungen bezüglich des europäischen Binnenmarkts und erwartete Auswirkungen auf die eigene Lebenssituation sowie auf das eigene Land; Entscheidungsverhalten bei einem Referendum über den Vertrag von Maastricht; Selbsteinschätzung des Informationsstands über diesen Vertrag; Einstellung zu ausgewählten Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Sozialpolitik, Außenpolitik, Verbrechensbekämpfung, im Wahlrecht, der Wirtschaft und der Verteidigung (Skala); Bedeutung der EG-Institution; Einstellung zu einem Ersatz der nationalen Währung durch den ECU; präferierte Länder für eine Erweiterung der EG; Einstellung zur Aufnahme von südeuropäischen Arbeitssuchenden, osteuropäischen Emigranten und politischen Asylbewerbern in der EG und Einstellung zu einer freien Wohnortwahl der EG-Bürger innerhalb Europas; Beurteilung des Ausländeranteils im eigenen Land; empfundene Beeinträchtigung durch Anwesenheit von Menschen anderer Nationalität, Rasse oder Religion; Bedeutung des Asylbewerberproblems für das Land; Nennung des EG-Landes mit den meisten Immigranten bzw. Asylbewerbern sowie Bezeichnung des Landes, das besonders antisemitisch und feindlich gegenüber Immigranten ausgerichtet ist; wichtigste Informationsquellenüber die EG; Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Informationsquellen über die EG; politischer Kenntnistest: Nennung der Gesamtzahl der EG-Länder und Kenntnis der Hauptstadt des eigenen Landes; Kenntnis des Sitzes der EG-Kommission sowie des Präsidenten dieser Kommission in Brüssel; Kenntnis des Bundeskanzlers bzw. Premierministers des eigenen Landes; Kenntnis der einzelnen Mitglieder der europäischen Kommission; Kenntnis der obersten Institutionen der Legislative im eigenen Land; Identifizierung der mächtigsten EG-Institution; Kenntnis des nationalen Staatsoberhauptes und seiner Befugnisse; Kenntnis der Zusammensetzung des europäischen Rats; Kenntnis der Namen der nationalen Regierungsmitglieder; Parteipräferenz bei der Wahl zum EG-Parlament1994; Kenntnis eines nationalen Mitglieds des Europaparlaments; positiver oder negativer Eindruck vom europäischen Parlament; Einschätzung der Bedeutung des europäischen Parlaments; Präferenz für eine bedeutendere Rolle des europäischen Parlaments; Einschätzung ausreichender Kontrollbefugnisse des europäischen Parlaments; Vertrauen in die Kontrollierbarkeit der Europäischen Gemeinschaft durch das nationale Parlament, die europäische Kommission, die nationale Regierung, das europäische Parlament, die Öffentlichkeit, den Ministerrat, den europäischen Gerichtshof sowie durch Organisationen und Vereinigungen; Präferenz für Entscheidungen auf nationaler odereuropäischer Ebene in ausgewählten Bereichen von Politik und Gesellschaft; Kenntnis der Wahlberechtigten für das europäische Parlament; Wahlbeteiligungsabsicht bei der nächsten nationalen Wahl und bei der nächsten Wahl zum Europaparlament; wichtigste Gründe für eine Nichtwahlbeteiligung bei der nächsten Wahl zum Europaparlament; Land mit dem größten Einfluss in Europa; Sympathie für den deutschen Bundeskanzler Kohl; Friedensgefahr in Europa durch ein vereintes Deutschland. Präferenz für ein einheitliches Ende der Sommerzeit in ganz Europa; präferierter Zeitpunkt für einen Wechsel der Sommerzeit. Familie: Wichtigkeit ausgewählter Aspekte einer Partnerschaft (Skala); Einstellung zur Ehe (Skala) und zu eheähnlichen Partnerschaften; Wichtigkeit von Ehe, Kindern und Beruf für den Mann sowie für die Frau; Einstellung zur Scheidung und wichtigste Gründe für bzw. gegen eine Scheidung (Skala); Einstellung zur Berufstätigkeit junger Mütter und zur Einbeziehung des Vaters in die Kindererziehung; Einschätzung der wichtigsten Auswirkungen einer Scheidung auf die Kinder; präferierte Rollenverteilung zwischen den Eltern bei der Kindererziehung; allgemeiner Kinderwunsch; Erziehungsziele; Bestimmungsgründe für die gewünschte Kinderzahl; Vorrang des Ehepartners oder der Kinder in einer Familie (Skalometer); Einstellung zu einem frühen Verlassen des Elternhauses durch die erwachsenen Kinder; Zunahme des Generationenunterschiedes; wichtigste Maßnahmen staatlicher Familienpolitik zur Verbesserung des Familienlebens; Präferenz für eine Gleichberechtigung von verheirateten und unverheirateten Paaren und perzipierte staatliche Begünstigung verheirateter bzw. unverheirateter Paare; Beurteilung der staatlichen Begünstigung von kinderreichen Familien; Einstellung zur Heirat von homosexuellen Paaren und zur Gleichstellung solcher Paare hinsichtlich Adoption und Erbrecht; Wichtigkeit der Lebensbereiche; vermuteter Einfluss von Arbeitslosigkeit und verringerte Einkünfte auf das Familienleben; Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Parteineigung; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Zusammenleben mit einem Partner; Kinderzahl insgesamt sowie mit dem aktuellen Partner; Haushaltsmitglieder über 65Jahre; Anzahl der Kinder im Haushalt und deren Lebensalter; Ausstattung des Haushalts mit langlebigen Wirtschaftsgütern, insbesondere im Bereich der Unterhaltungselektronik und Computer; Zweitwagenbesitz und Besitzeiner Ferienwohnung; Wochenarbeitszeit; Kontrollspanne; Beschäftigung im öffentlichen Dienst oder im privaten Sektor; Selbsteinstufung der Schichtzugehörigkeit; Wohnstatus; ländliche oder urbane Wohnlage; Religiosität; Selbsteinschätzung der derzeitigen finanziellen Situation der Familie. Demographie: Selbsteinstufung auf einem Links-Rechts-Kontinuum; Parteiverbundenheit; Parteipräferenz (Sonntagsfrage); Wahlverhalten bei der letzten Wahl; Gewerkschaftsmitgliedschaft; Familienstand; Zusammenleben mit einem Partner; Alter bei Ende der Ausbildung; Wiederaufnahme der Schulausbildung nach einer Unterbrechung und Dauer der Schulausbildung; Dauer einer Weiterbildung; Geschlecht; Alter; Haushaltsgröße; Anzahl der Kinder im Haushalt; Besitzlanglebiger Wirtschaftsgüter; monatliches Haushaltseinkommen; berufliche Position; wöchentliche Arbeitsstunden; Beschäftigung im öffentlichen Dienst oder in Privatunternehmen (Betriebssektor); Betriebsgröße; Vorgesetztenstatus; haushaltführende Person; Stellung im Haushalt; Alter des Haushaltungsvorstandes bei Ende der Ausbildung; Beruf des Haushaltungsvorstandes; Vorgesetztenstatus des Haushaltungsvorstandes; Selbsteinschätzung der Schichtzugehörigkeit; Wohnstatus; Urbanisierungsgrad; Konfession; Kirchgangshäufigkeit; Religiosität; Ortsgröße; Region; Telefonbesitz. In Dänemark wurde zusätzlich gefragt: Kenntnis der dänischen Präsidentschaft im Ministerrat der EG und Einschätzung der Bedeutung dieser Präsidentschaft. Nur in Norwegen wurde gefragt: Informationsstand zu den Verhandlungen zwischen EG und EFTA über einen gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum; Einstellung zu einer solchen Wirtschaftskooperation; Bedeutung der Verhandlungen um eine EG-Mitgliedschaft Norwegens; Präferenz für ein Referendum oder eine Parlamentsentscheidung über die Frage der EG-EFTA-Kooperation sowie eines EG-Beitritts Norwegens; eigenes Entscheidungsverhalten in diesen Fragen im Falle eines Referendums; Wichtigkeit der EG-Mitgliedschaft für das Land; Abhängigkeit des eigenen Standpunkts zum EG-Beitritt vom Verhalten Schwedens und Finnlands; perzipierte Vor- und Nachteile eines EG-Beitritts Norwegens in den Bereichen Umwelt, Beschäftigung, Auslandsbeziehungen, Siedlungsstruktur, Wirtschaft, Kultur, politischer Einfluss, Gesundheit und soziale Sicherheit sowie Drogen und Alkohol; eigene Teilnahme am norwegischen Referendum zum EG-Beitritt im Jahre1972 und damalige Wahlentscheidung; Wahrscheinlichkeit einer EG-Mitgliedschaft Norwegens bis zum Jahre 2000. Belgien: Kenntnis der Werbekampagne der belgischen Regierung zum Thema Europa und Erinnerung an das Werbemedium. Dänemark: Kenntnis des Büros der EG-Kommission in Kopenhagen. Deutschland: Beurteilung des Beitrags der EG zur Lösung der Wirtschaftsprobleme in Deutschland. Griechenland: Vermutetes Fremdbild der übrigen Europäer bezüglich Griechenlands. Spanien: Wichtigste Informationsquellen über die EG und Beurteilung der Qualität bzw. Glaubwürdigkeit der Informationen über die EG; Interesse an ausgewählten EG-Themen; perzipierte Vor- bzw. Nachteile für ausgewählte Branchen Spaniens durch die EG; Sprachkenntnisse und Interesse am Erlernen weiterer Sprachen. Frankreich: Beurteilung der Situation Europas nach Maastricht bezüglich des Schutzes des französischen Francs, der sozialen Sicherheit sowie des Wettbewerbs mit Amerika und Japan. Irland: Einstellung zu einer Abwertung des irischen Pfunds. Italien: Erwartete Auswirkungen eines Beitritts zur europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Luxemburg: Wunsch nach detaillierteren Informationen über ausgewählte europapolitische Bereiche. Niederlande: Fortsetzung des europäischen Einigungsprozesses auch bei Nichtratifizierung des Maastrichter Vertrages durch einige EG-Mitglieder. Portugal: Einstellung zu einer restriktiven Einwanderungspolitik für Personen aus Nicht-EG-Ländern. Vereinigtes Königreich: Institutionen, die vermehrt Informationen über die EG anbieten sollten. Zusätzlich verkodet wurden: Interviewdatum; Interviewzeitpunkt; Interviewdauer; Anwesenheit dritter Personen beim Interview; Kooperationsbereitschaft des Befragten.
提供机构:
GESIS Data Archive
创建时间:
2012-01-10



