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PSYNDEX Tests Review für ABI - Angstbewältigungs-Inventar

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PsychArchives2025-08-05 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/15796
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ABI - Angstbewältigungs-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ABI - Angstbewältigungs-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das ABI dient der Erfassung zweier zentraler Persönlichkeitsdimensionen der Angstbewältigung: Vigilanz und kognitive Vermeidung. Diese können für spezielle Forschungsfragen oder für den Umgang mit Belastungssituationen relevant sein, um Personen zu identifizieren, deren Stressbewältigungstendenzen für eine gegebene Belastungssituation (z.B. Operation, Prüfungssituation) ungünstig sind. Aufbau: Das ABI besteht aus zwei Untertests (ABI-E und ABI-P) mit jeweils vier Situationen, zu denen dem Probanden fünf vigilante und fünf kognitiv vermeidende Bewältigungsstrategien vorgegeben werden, die er mit "trifft zu" bzw. "trifft nicht zu" zu beantworten hat. Das ABI-E prüft die Angstbewältigung einer Person in Ego-bedrohenden Situationen, während das ABI-P physisch bedrohliche Situationen enthält. Es werden folgende Skalen gebildet: (1) VIG-E: Vigilanz in selbstwertbedrohenden Situationen (2) KOV-E: Kognitive Vermeidung in selbstwertbedrohenden Situationen (3) VIG-P: Vigilanz in physisch bedrohlichen Situationen (4) KOV-P: Kognitive Vermeidung in physisch bedrohlichen Situationen. Zusätzlich können auch die Gesamtscores (VIG-T: Vigilanz in selbstwert- und physisch bedrohenden Situationen und KOV-T: Kognitive Vermeidung in selbstwert- und physisch bedrohenden Situationen) berechnet werden. Grundlagen und Konstruktion: Theoretische Grundlage ist das Modell der Bewältigungsmodi (MBM), das individuelle Unterschiede bei der Verhaltens- und Emotionsregulation in stressinduzierten, insbesondere bedrohlichen Situationen beschreibt und erklärt. Es unterscheidet Personen grundsätzlich danach, ob sie bei der Konfrontation mit aversiven Stimuli Intoleranz gegenüber einer mit der Situation verbundenen Unsicherheit und/oder Erregung zeigen. Bei Intoleranz gegenüber Unsicherheit werden - um Unsicherheit zu reduzieren bzw. deren weiteren Anstieg zu verhindern - vigilante Strategien genutzt (intensivierte Aufnahme und Verarbeitung bedrohlicher Information). Um den Organismus gegen erregungsinduzierende Stimuli abzuschirmen, werden Strategien der kognitiven Vermeidung eingesetzt, d.h. die Aufmerksamkeit von bedrohungsbezogenen Hinweisen abgewendet. VIG und KOV werden als separate Persönlichkeitsvariablen gesehen, so dass je nach spezifischem Ausprägungsmuster (Vigilanz hoch-niedrig, kognitive Vermeidunghoch-niedrig) vier Bewältigungsmodi unterschieden werden (Sensitizer, Ängstliche Personen, Nichtdefensive, Represser). Nach dem Vorbild der Stimulus-Response-Inventare und in Anlehnung an die einschlägige Literatur wurden zwei Gruppen von Gefahrensituationen (physische und Selbstwertbedrohung) berücksichtigt und verschiedene fiktive Bedrohungssituationen entwickelt, die bei konstant hoher Bedrohlichkeit, unterschiedliche Grade von Vorhersagbarkeit und Kontrollierbarkeit realisieren sollten. Dazu wurden je neun VIG- bzw. KOV-Strategien (z.B. VIG: Selbstmitleid, Fluchttendenz etc.) ausgewählt und die Formulierung der konkreten Bewältigungsakte an die jeweilige Situationsbeschreibung angepasst. Mit den jeweiligen Vorformen wurden ausführliche empirische Studien durchgeführt. So wurden die Situationen hinsichtlich ihrer Aversivität, Vorhersagbarkeit und Kontrollierbarkeit überprüft und Untersuchungen zur Reliabilität und Validität durchgeführt. Für die Endform wurde die Zahl der Bewältigungsstrategien auf insgesamt 10 pro Situation reduziert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz der Skalen getrennt nach selbstwert- oder physisch bedrohlichen Situationen (VIG-E, KOV-E, VIG-P, KOV-P) lag zwischen .71 und . 80. Etwas höher fiel die interne Konsistenz des Gesamttests aus (VIG-T: .86, KOV-T: .81). Validität: Eine Faktorenanalyse ergab eine Zweifaktorenlösung, wobei der erste Faktor die "vigilanten" Variablen umfasste, während auf dem zweiten Faktor die Variablen zur kognitiven Vermeidung luden. Die Klassifikation der Probanden nach verschiedenen Bewältigungsmodi auf der Grundlage des ABI korrespondierte eng mit der entsprechenden Klassifizierung nach Sensitizern und Repressern bei Verwendung von Skalen zur Erfassung von Ängstlichkeit und sozialer Erwünschtheit. Weiterhin wurden die ABI-Ergebnisse mit verschiedenen Testverfahren (z.B. Stressverarbeitungsfragebogen) und mit konkretem Verhalten in Beziehung gesetzt. Normen: Geschlechtsspezifische Normwerte (Prozentränge, T-Werte) liegen von einer Stichprobe von 763 Studierenden verschiedener Fachrichtungen sowie Schülern und Berufstätigen vor (425 männlich, 338 weiblich; Altersdurchschnitt 25 Jahre). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-08-05
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