Subjektiv erlebte Ängstlichkeit als Aspekt der Krankheitsverarbeitung bei Kindern mit bösartigen Erkrankungen
收藏PsychArchives2022-11-22 更新2026-04-25 收录
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https://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bsz:291-psydok-34670
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der subjektiv erlebten Ängstlichkeit bei pädiatrisch onkologischen Patienten (N = 30) zum Zeitpunkt der Behandlung. Ein Vergleich mit einer Kontrollgruppe nicht chronisch erkrankter Patienten (N = 20) zeigte: Krebskranke Kinder und Jugendliche geben in der Selbstschilderung zum Zeitpunkt ihrer Behandlung signifikant weniger Ängstlichkeit an; diese Verminderung ist relativ objektiv- und situationsunabhängig. Die Invasivität der Behandlung (mit bzw. ohne Chemotherapie) bei den onkologischen Patienten hat keinen Einfluß auf das Ausmaß der selbstgeschilderten Ängstlichkeit. Auf der Basis vorliegender empirischer und theoretischer Erkenntnisse zur Krankheitsverarbeitung wird die subjektiv erlebte, verminderte Ängstlichkeit bei onkologisch erkrankten, pädiatrischen Patienten als intrapsychischer Bewältigungsmodus "Verleugnen" interpretiert und dessen Adaptivität diskutiert. Erste Folgerungen für die psychosoziale Betreuung krebserkrankter Kinder und Jugendlicher werden dargestellt. unknown unknown
提供机构:
Haag, Roland Graf, Norbert Jost, Wolfram
创建时间:
2022-11-22



