PSYNDEX Tests Review für THINK 1-4 - Test zur Erfassung der Intelligenz im Grundschulalter
收藏PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
下载链接:
https://hdl.handle.net/20.500.12034/12553
下载链接
链接失效反馈官方服务:
资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of THINK 1-4 - Test zur Erfassung der Intelligenz im Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu THINK 1-4 - Test zur Erfassung der Intelligenz im Grundschulalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Mit dem THINK 1-4 kann die allgemeine kognitive Leistungsfähigkeiten bei Kindern der 1. bis 4. Grundschulklassen im schulischen Umfeld erfasst werden. Neben dem logisch-schlussfolgernden Denken als Teil der fluiden Intelligenz wird mit dem Wortschatz ein Aspekt der kristallinen Intelligenz erfasst, der als wichtiger Prädiktor des Schulerfolges gilt. Durch die Verwendung überlappender Aufgabensammlungen in den vier Testformen kann das Verfahren für Längsschnittuntersuchungen verwendet werden, und es können Ergebnisse über Klassenstufen hinweg verglichen werden, um z. B. zu entscheiden, ob ein Kind eine Klassenstufe überspringen kann. Aufbau: Das Verfahren umfasst insgesamt 36 Items, die acht Subtests aus drei Inhaltsbereichen zugeordnet sind: (1) Figural-bildhaftes Denken mit drei Subtests, (a) Kategorien (KAT, 4 Aufgaben, Oberbegriffe erkennen); (b) Reihenfortsetzen (RF, 4 Aufgaben, Regelhaftigkeiten in grafischen Sequenzen erkennen und anwenden); (c) Analogien (ANA, 4 Aufgaben, Regelhaftigkeiten in grafischen Figuren erkennen, Aufgabentyp analog klassischer Matrizentests); (2) Verbales Denken mit zwei Subtests, (a) Sprachverständnis (SV, 6 Aufgaben, die grafische Abbildung eines sprachlich beschriebenen Sachverhaltes finden); (b) Wortschatz (WS, 6 Aufgaben, zu einem Begriff das passende Bild finden); (3) Numerisches Denken mit drei Subtests, (a) Rechnerisches Denken (RD, 4 Aufgaben, eine kurze Rechengeschichte in mathematische Operationen transformieren und die passende Lösung finden); (b) Zahlenreihen (ZR, 4 Aufgaben, Rechenoperationen in Zahlenreihen erkennen und fehlendes Element finden); (c) Wegeaufgabe (WEG, 4Aufgaben, Wegezeiten mit Hilfe einer stilisierten Landkarte berechnen, die ein Protagonist in verschiedenen Rechengeschichten benötigt). Die Aufgaben sind als Multiple-choice-Aufgaben mit 4 bis 5 Antwortmöglichkeiten, Zuordnungsaufgaben oder einfachen Zeichenaufgaben gestaltet, so dass für die Kinder kein Schreibaufwand entsteht. Grundlagen und Konstruktion: Die theoretische Grundlage für das Verfahren bildet das hierarchische Intelligenzmodell nach Cattell, Horn und Carroll (CHC-Modell). Eine erste Testversion wurde im Rahmen der Dissertation der Erstautorin entwickelt und in mehreren Erhebungsschritten (zwei Pilotstudien mit 246 Trierer Grundschulkindern sowie einer Haupterhebung mit 1 705 Kindern aus 125 Grundschulklassen in Rheinland-Pfalz) zwischen 2009 und 2010 erprobt. Eine revidierte Testversion wurde 2011 im Rahmen des baden-württembergischen HECTOR-Projektes an 728 Kindern erprobt. Die finale Testversion wurde 2012 an drei Grundschulen in Rheinland-Pfalz mit 179 Kindern erprobt. Für die Testnormierung wurden zwischen 2012 und 2014 bundesweite Erhebungen mit repräsentativer Auswahl unterschiedlicher Regionen durchgeführt (Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) sowie die Daten aus der HECTOR-Pilotierung in Baden-Württemberg verwendet. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegt für die Gesamtjahrgänge zwischen Alpha = .80 und Alpha = .85, für die einzelnen Normgruppen (ohne 1. Klasse Quartal 1) zwischen Alpha = .77 und Alpha = .82. Die Testhalbierungsreliabilität liegt für die Gesamtjahrgänge zwischen rtt = .82 und rtt = .88, für die einzelnen Normgruppen (ohne 1. Klasse Quartal 1) zwischen rtt = .79 und rtt = .85. Die Reliabilitäten für die 1. Klasse Quartal 1 liegen deutlich niedriger (Cronbachs Alpha = .64 und Split-half-Koeffizient rtt = .63). Die Retestreliabilitäten nach 13 bis 16 Monaten liegen zwischen rtt = .71 und rtt = .77 (Korrelation der IQ-Werte bei Kindern ab 1. Klasse, 2. Halbjahr) bzw. bei rtt = .45 (Korrelation der Rohwerte bei Kindern der 1. Klasse, 1. Halbjahr). Angaben zur Profilreliabilität werden nicht gemacht. Validität: Die Konstruktvalidität konnte in konfirmatorischen Faktorenanalysen nachgewiesen werden. Die konkurrente Validität liegt zwischen .55 und .88; Korrelationen des THINK-IQ mit dem Lehrerurteil der kognitiven Fähigkeiten liegen zwischen r = .52 und r = .63, mit dem entsprechenden Elternurteil zwischen r = .31 und r = .45. Prognostische Validität: Der THINK-IQ von 26 Zweitklässlern korrelierte signifikant mit deren Sachkundenote im folgenden Schuljahr (r = .49, p < .05), nicht jedoch mit deren Mathematik- und Deutschnoten. Der THINK-IQ in einer anderen Stichprobe von 52 Drittklässlern korrelierte signifikant mit deren im folgenden Schuljahr erzielten Noten in Mathematik (r = .64, p < .001), Deutsch (r = .65, p < .001) und Sachkunde (r = .70, p < .001). Die Korrelationen mit den zeitversetzt gemessenen Durchschnittsnoten lagen bei r = .40 (p < .05; Zweitklässler-Stichprobe) und r = .74 (p < .01; Drittklässler-Stichprobe). Normen: Es liegen nach Klassenstufe und Schuljahresabschnitt differenzierte repräsentative Normen (IQ-Wert und Prozentrangwerte; für das 1. Quartal der Klassenstufe 1 nur Quartilwerte) vor, die zwischen 2011 und 2014 erhoben wurden (N = 2 850 Grundschulkinder). publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23



