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PSYNDEX Tests Review für DEF-TK - Diagnostischer Elternfragebogen zur Taktil-Kinästhetischen Responsivität im frühen Kindesalter

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PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12915
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This is a PSYNDEX Tests Review of DEF-TK - Diagnostischer Elternfragebogen zur Taktil-Kinästhetischen Responsivität im frühen Kindesalter. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu DEF-TK - Diagnostischer Elternfragebogen zur Taktil-Kinästhetischen Responsivität im frühen Kindesalter. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Der DEF-TK dient als Screeningverfahren der Identifizierung von Kindern mit gestörter taktil-kinästhetischer Responsivität mit dem Ziel der frühzeitigen Förderung und Therapie. Aufbau: Der DEF-TK besteht aus 32 Items, die in unterschiedlicher Anzahl auf 10 Sensibilitäts-/Verhaltensbereiche aufgeteilt sind. Alle Items sind auf einer vierstufigen Skala (3 = immer bis 0 = nie) zu beantworten, wobei die Ankreuzungen vom Untersucher aufgrund eines diagnostischen Interviews vorgenommen werden. Es wird ein Summenwert errechnet, der in Prozentrangnormen transformiert werden kann. Dem eigentlichen "Test" sind acht Fragen zur sensorischen Anamnese vorgeschaltet. Grundlagen und Konstruktion: Sensorische bzw. sensomotorische Leistungen wie Berührung, Temperatur oder Schmerz empfinden, Druck spüren, Objektmerkmale wie Oberflächenbeschaffenheit, Form, Größe, Konsistenz ertasten werden als für die emotionale, kognitive und motorische Entwicklung des Kindes als sehr bedeutend angesehen. Theoretisch basiert der DEF-TK u.a. auf den Annahmen von Anzieu (1992), nach denen der Haut eine Doppelfunktion (Reizschutz und Berührungssensibilität) zukommt, sowie den Annahmen von Royeen und Lane (1991), die die zwei extremen Pole als "Defensiveness" (Überempfindlichkeit) bzw. "Dormancy" (Unterempfindlichkeit) bezeichneten. Als Konstrukte gestörter taktil-kinästhetischer Wahrnehmung beschreibt Kiese-Himmel "Tactile Defensiveness", "Poor Tactile Discrimination" und "Sensorische Integrationsstörung". Für das vorliegenden Verfahren wurden aufgrund einer Literaturrecherche zunächst neun Sensibilitäts- bzw. Verhaltensbereiche ausgewählt, zu denen in Anlehnung an die existierenden englischsprachigen Instrumente 31 formuliert wurden. In einer Voruntersuchung erwies sich das Instrument als zu kurz, zeigte außerdem Schwächen in der Itemformulierung und die dreistufige Antwortskalierung war zu wenig differenzierend. Mit einer modifizierten Form aus 41 Items wurden 55 Eltern von Kindern mit vermeintlichen Entwicklungsauffälligkeiten in Sprechen und Sprache und 15 Eltern unauffälliger Kinder befragt. Aufgrund der Analysedaten wurden einige Items umformuliert bzw. eliminiert, Fragen zur sensorischen Anamnese verändert sowie ein Sensibilitäts- bzw. Verhaltensbereich ergänzt. Diese zweite Vorform (39 Items) wurde an 262 Kindern im Alter von 15 bis 95 Monaten überprüft. Sieben Items wurden aufgrund geringer Trennschärfe bzw. unbefriedigender faktorenanalytischer Ergebnisse eliminiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Die verschiedenen Bereiche korrelierten positiv miteinander und zeigten allesamt einen signifikant positiven Zusammenhang zum Summenwert. Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) lag für 262 Kinder zwischen .75 und .78. Validität: Das Verfahren besitzt inhaltlich-logische Gültigkeit. Die Faktorenanalyse mit den 121 Probanden einer 262 Kinder umfassenden Stichprobe, die maximal 20 "nie"-Antworten gegeben hatten, ergab eine 10-Faktorenstruktur mit 63.8% aufgeklärter Varianz, die zu den 10 theoretisch abgeleiteten Sensibilitäts- bzw. Verhaltensbereichen (SVB) nur geringe inhaltliche Entsprechungen aufwies. Normen: Es liegen Prozentrangnormen für zwei Altersgruppen (1;3-3;11 und 4;0-7;11 Jahre) vor. Die Normierung wurde anhand von 262 Kindern (172 Jungen, 90 Mädchen) aus verschiedenen ärztlichen Praxen vorgenommen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25
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