PSYNDEX Tests Review für LEBI - Leipziger Ereignis- und Belastungsinventar
收藏PsychArchives2025-07-28 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/13719
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of LEBI - Leipziger Ereignis- und Belastungsinventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu LEBI - Leipziger Ereignis- und Belastungsinventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Leipziger Ereignis- und Belastungsinventar von Richter und Guthke (1996) erfasst Lebensereignisse in Form eines strukturierten Interviews, das neben den belastenden Ereignissen auch die dadurch beeintraechtigten subjektiv bedeutsamen Lebensziele beruecksichtigt. Lebensereignisse und Belastungen werden hinsichtlich des Zeitraums ihres Auftretens, der subjektiv erlebten Belastung, Kontrollierbarkeit, Vorhersagbarkeit und der erhaltenen sozialen Unterstuetzung bewertet. Darueber hinaus ist in einem zweiten Teil den genannten Lebensereignissen dasjenige Lebensziel zuzuordnen, das durch das Ereignis am staerksten betroffen worden ist. Das Inventar strebt einen Mittelweg zwischen Kurzlisten und aufwendigen Interviews hinsichtlich des Zeitaufwandes fuer Training und Einarbeitung sowie auch hinsichtlich der Durchfuehrung und Auswertung des Verfahrens an. Aufbau: LEBI besteht aus zwei Teilen. Entsprechend bereits vorhandenen Instrumenten sollen im ersten Teil 50 Lebensereignisse und Belastungen sowie 10 zusaetzliche Items fuer Studierende hinsichtlich des Zeitraums ihres Auftretens, der subjektiv dadurch erlebten Belastung, der Kontrollierbarkeit, Vorhersagbarkeit und erhaltenen sozialen Unterstuetzung bewertet werden. Ferner werden Non-Events und prospektive Ereignisse sowie die Konzept Widerstandsfaehigkeit und Vulnerabilitaet erfasst. Da fuer die Belastungswirkung von Ereignissen entscheidend ist, inwieweit die Ereignisse mit persoenlich bedeutsamen oder uebergreifenden Lebenszielen interferieren, ist im zweiten Teil den genannten negativen Lebensereignissen dasjenige Lebensziel zuzuordnen, das durch das Ereignis am staerksten betroffen worden ist. Zur Einschaetzung der individuellen Wertigkeit dieser Lebensziele sind diese zuvor in einer Art Q-Sort-Verfahren nach ihrer Wichtigkeit zu klassifizieren. Grundlagen und Konstruktion: Auf der Basis des Analysemodells fuer kritische Lebensereignisse von Filipp (1990), das Ereignis-, Kontext- und Personmerkmale sowie Merkmale der Bewaeltigung beruecksichtigt, und orientiert an vorhandenen Verfahren wurde ab 1987 das LEBI mit zunaechst 47 Items entwickelt. Eine Voruntersuchung fuehrte zu sprachlichen Modifikationen einzelner Items und einer Ergaenzung auf 50 Items. Grundlage des auf Lebensziele und -werte bezogenen zweiten Teils des LEBI sind taetigkeits- und motivationstheoretische Ueberlegungen. Die 16 Lebensziele wurden durch ein Rating von 30 Psychologiestudierenden ausgewaehlt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Richter (1990) legte das LEBI einer Stichprobe von 70 Gesunden und 178 Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Anhand weiterer empirischer Untersuchungen spezifischer Krankheitsgruppen (Alkoholabhaengigkeit, Multiple Sklerose, Dialyse-Patienten, Alopezia areata, Alopezia diffusa) wurden psychometrische Analysen durchgefuehrt. Reliabilitaet: Fuer 40 Herz-Kreislauf-Patienten werden nach einem Zeitintervall von 3-4 Wochen Retestreliabilitaeten zwischen .69 (Belastungswerte ohne Zeitberuecksichtigung) und .89 (Anzahl der Lebensereignisse, gewichtete Belastungswerte mit und ohne Zeitberuecksichtigung) ermittelt. In einer weiteren Studie wurde nach einem Zeitraum von 12 Monaten ein Retestreliabilitaetskoeffizient von .68 fuer den Belastungssummenwert (n = 23) errechnet. Validitaet: Es liegt eine Reihe von Validierungsstudien vor, die beispielsweise signifikante Korrelationen (n = 40) zwischen den LEBI-Belastungswerten und der FPI-Skala Erregbarkeit (.22 bis .42), den beiden Externalitaetsskalen des Fragebogens zu Kontrollueberzeugungen (-.29 bis .25), zu Stresssymptomen (.30 bis .55) sowie zum Gesundheitsverhalten (.22 bis .38) nachwiesen. Auch zu koerperlichen und psychischen Beschwerden wurden signifikante Zusammenhaenge ermittelt. Zwischen dem LEBI-Kontextmerkmal "Bedeutung sozialer Unterstuetzung" und den Belastungsmassen bestanden hohe Zusammenhaenge (.72 bis .78; n = 200) Ferner konnte nachgewiesen werden, dass bei stark belastenden Ereignissen eine Interferenz mit sehr wichtigen Lebenszielen besteht (Untersuchung von 70 Gesunden und 192 Herz-Kreislauf-Kranken). Normen: Testnormen liegen nicht vor. Allerdings werden Referenzwerte fuer verschiedene Belastungsparameter und verschiedene untersuchte Krankheitsgruppen ausgewiesen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-28



