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PSYNDEX Tests Review für GEV-B - Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung für 5- bis 8-jährige Kinder

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12289
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This is a PSYNDEX Tests Review of GEV-B - Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung für 5- bis 8-jährige Kinder. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu GEV-B - Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung für 5- bis 8-jährige Kinder. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das GEV-B ermöglicht die differenzierte Bewertung der Bindungssicherheit und Bindungsqualität eines Kindes einschließlich der Identifikation verschiedener Formen der Bindungsdesorganisation. Es wird in der Diagnostik, Beratung und in psychotherapeutischen Interventionen eingesetzt, unterstützt die Analyse von Bindungsaspekten und fördert die Mentalisierungsfähigkeit der Eltern. Aufbau: Das Geschichtenergänzungsverfahren zur Bindung (GEV-B) besteht aus sieben bindungsrelevanten Geschichtenanfängen, die Kinder mit Spielmaterial und Figuren spielerisch vervollständigen sollen. Die sieben Geschichten tragen die Titel Geburtstagsfest, Verschütteter Saft, Verletztes Knie, Monster im Kinderzimmer, Trennung von den Eltern, Wiedersehen und Familienausflug. Während der Durchführung werden die verbalen und spielbezogenen Reaktionen des Kindes mit Hilfe von Videoaufnahmen aufgezeichnet, um eine detaillierte Auswertung mittels wortwörtlicher Transkription der Antworten des Kindes zu ermöglichen. Jede Geschichte wird kodiert, um einen Bindungssicherheitswert zu bestimmen und das vorherrschende Bindungsmuster des Kindes (sicher, unsicher-vermeidend, unsicher-ambivalent, desorganisiert) zu klassifizieren. Grundlagen und Konstruktion: Das GEV-B basiert auf der Bindungstheorie und der Attachment Story Completion Task. Es verwendet Spiel und Narration, um Einblicke in die Bindungsbeziehungen und -repräsentationen von Kindern zu gewinnen. Kinder drücken durch symbolisches Spiel und Erzählungen ihre inneren Gedanken und Gefühle aus, was sowohl das unbewusste als auch das bewusste Arbeitsmodell der Bindung berücksichtigt. Die Testkonstruktion erfolgte anhand der Prinzipien der Klassischen Testtheorie und basiert konkret auf der Attachment Story Completion Task, die von Gloger-Tippelt und König für den deutschen Sprachraum angepasst wurde und umfasst standardisierte Nachfragen, inspiriert vom Separation Anxiety Test. Das Auswertungssystem wurde speziell für die deutsche Version entwickelt und hat bisher sieben Versionen durchlaufen, wobei induktive und deduktive Ansätze aus Kinderantworten und bindungstheoretischen Annahmen verwendet wurden. Die erste Publikation des GEV-B erfolgte 2009, die zweite Auflage im Jahr 2016enthielt sprachliche Anpassungen, präzisere Auswertungskodierungen und eine Überarbeitung des Kapitels zu Bindungsstörungen. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Eine Studie mit n = 43 Kindern ergab nach einem Jahr eine Retestreliabilität von Kappa = .82 (p < .0001). Zudem wurde hier eine Übereinstimmung von 86 % bei der Unterscheidung der vier Bindungsstile festgestellt. Weitere Studien bestätigen die Beurteilerübereinstimmung des GEV-B. In Heidelberg ergaben zwei Studien mit 27 bzw. 24 Kindern eine Übereinstimmung von 85 % bzw. 83 %. In Düsseldorf zeigte eine Studie mit 68 Kindern eine Übereinstimmung von 92 %, und eine weitere mit alleinerziehenden Müttern (60 Kinder) erreichte eine Übereinstimmung von 88 %. Eine Münchener Studie mit 20 Kindern zeigte eine Übereinstimmung von 70 %. Insgesamt ergibt sich aus diesen Studien eine durchschnittliche Übereinstimmung von 87 %. Validität: Für die konvergente Validität wurden die Übereinstimmungen mit anderen etablierten Bindungsverfahren untersucht: 57.4 % Übereinstimmung (Cohens Kappa = .37) mit dem Verfahren "Fremde Situation für das Vorschulalter" (69 Kinder); 61.3 % Übereinstimmung (Cohens Kappa = .41) mit dem "Child Attachment Interview" (62 Kinder). Hinsichtlich der diskriminanten Validität wurde kein Zusammenhang zwischen den Ergebnissen des GEV-B und der sprachfreien Intelligenz (gemessen mit dem CFT 1) festgestellt. Zusätzlich weist das GEV-B Augenscheinvalidität und inhaltlich-logische Validität auf. Normen: Angaben über eine Normierung oder Vergleichswerte liegen nicht vor. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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