PSYNDEX Tests Review für ESI - Eppendorfer Schizophrenie-Inventar
收藏PsychArchives2025-07-25 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12934
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资源简介:
This is a PSYNDEX Tests Review of ESI - Eppendorfer Schizophrenie-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu ESI - Eppendorfer Schizophrenie-Inventar. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Das Eppendorfer Schizophrenie-Inventar dient der quantitativen Erfassung von schizophreniespezifischen Empfindungen. Es ist vor allem zur Differentialdiagnostik hinsichtlich verschiedener anderer psychotischer Erkrankungen einzusetzen sowie zur Früherkennung einer Schizophrenie oder eines Rückfalls. Aufbau: Die ESI-Standardversion umfasst 40 Aussagen zu subjektiven Erfahrungen, deren Zutreffen für die letzten vier Wochen auf einer vierstufigen Skala zu beurteilen ist. Die Items verteilen sich in unterschiedlicher Häufigkeit auf fünf Subskalen: (1) Aufmerksamkeits- und Sprachbeeinträchtigung, (2) Beziehungsideen, (3) Akustische Unsicherheit, (4) Wahrnehmungsabweichung, (5) Offenheit. Ein Item fragt zum Schluss des Fragebogens nach der allgemeinen Motivation bei der Bearbeitung des Fragebogens. Die ESI-Kurzversion zur Verlaufsdokumentation umfasst 20 Items, wobei sich der Beurteilungszeitraum über die letzten sieben Tage erstreckt. Grundlagen und Konstruktion: Theoretischer Hintergrund des Fragebogens ist das Vulnerabilitätsmodell der Schizophrenie nach Nuechterlein und Dawson (1984), in dem drei verschiedene Aspekte der Vulnerabilität Schizophrener hervorgehoben werden: (1) reduzierte Informationsverarbeitungskapazität, (2) autonome Hyperreagibilität und (3) eingeschränkte soziale Kompetenz. Treten ungünstige Umwelteinflüsse hinzu, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Schizophrenie. Frühsymptome kündigen den Ausbruch der akuten Psychose oftmals an. Die Testkonstruktion erfolgte kriteriengeleitet durch systematische Vergleiche Schizophrener mit anderen Diagnosegruppen auf der Ebene der Einzelitems: 138 Items (und 16 Kontrollfragen), die direkte Selbstwahrnehmungen von Funktionsminderungen im kognitiven bzw. sprachlichen Bereich beschreiben und sensorische, motorische und coenästhetische Phänomene berücksichtigten, wurden verschiedenen klinischen Gruppen vorgelegt: (1) 45 paranoid-schizophren Ersterkrankten(Se), (2) 45 Schizophrenen mit vorherrschender Negativsymptomatik (Sn), (3) 24 remittierten Schizophrenen, (4) 43 Depressiven, (5) 48 Alkoholkranken, (6) 46 Zwangskranken. 34 Items erfüllten die Selektionskriterien (Signifikanz im H-Test nach Kruskal-Wallis, Rangplätze bei den Schizophrenengruppen Se und Sn). In einer anschließenden Faktorenanalyse ergab sich eine Vierfaktorenlösung, die der Skalenbildung zugrunde gelegt wurde. Zusätzlich wurde die Skala "Offenheit" aus fünf der ursprünglich 16 Kontrollfragen gebildet und es wurde ein weiteres Item zur Motivation bei der Fragebogenbeantwortung aufgenommen. Für die ESI-Kurzform wurden die fünf jeweils höchstladenden Items der vier faktorenanalytisch gebildeten Subskalen ausgewählt und der Beurteilungszeitraum auf die letzten sieben Tage beschränkt. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha) der fünf ESI-Skalen lagen für die drei Normierungsgruppen zwischen .59 und .87. Die Retestreliabilität von 25 Medizinstudenten (1 Monat) bewegte sich zwischen .72 und .88, diejenige von 26 Studenten (3 Monate) zwischen .57 und .85. Validität: Bei Schizophrenen und Gesunden zeigten sich signifikante Zusammenhänge mit anderen klinischen Fragebögen, mit neuropsychologischen Kennwerten und (nur bei den Schizophrenen) mit Fremdbeurteilungen der Psychopathologie. Normen: Es liegen Normen (z-, T- und Staninewerte) von drei Gruppen vor: (1) 239 schizophrene Patienten, (2) 221 akut-stationäre psychiatrische Patienten, (3) 234 gesunde Erwachsene ohne psychiatrische Auffälligkeiten oder Vorbehandlungen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-25



