Sowjetische Militärstützpunkte auf Kuba während der Kubakrise 1962
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Während der Kubakrise vom 16. bis zum 28. Oktober 1962 richtete die Sowjetunion knapp 50 Militärstützpunkte und Standorte auf Kuba ein. Rund die Hälfte dieser Stützpunkte waren Basen zum Abschuss von SA-2 SAM-Raketen. Jedoch unterhielt die UdSSR auch zwei Basen für Patrouillenboote und mehrere Flugplätze. Dieser Konflikt war Teil des Kalten Krieges. VorgeschichteNach der kommunistischen Revolution auf der Insel Kuba durch Fidel Castro und seine Verbündeten fanden die bis dahin positiven Beziehungen mit den USA ihr Ende. Zugespitzt wurde dieser Konflikt unter anderem durch die Verstaatlichung amerikanischer Firmen auf Kuba, insbesondere aus der Ölindustrie. Im Zuge ihrer Containment-Politik versuchten die USA die Ausbreitung des Kommunismus auf Kuba einzudämmen, etwa mit der Invasion in der Schweinebucht. Dies führte zu einer engeren Bindung von Kuba an die Sowjetunion. Letztere war im nuklearen Wettrüsten ins Hintertreffen geraten, denn ihre Raketen konnten amerikanische Ziele nicht erreichen. Die USA ihrerseits waren durch Raketen in Westeuropa und der Türkei jedoch in der Lage russische Städte zu erreichen. Raketen auf KubaDie UdSSR verlegte starke Truppenkontingente auf die Karibikinsel und begann mit der Errichtung von Raketenstellungen. Diese atomare Bedrohung im "Hinterhof" der USA sollte das nukleare Wettrüsten wieder zugunsten der UdSSR verlagern. In der Folge nahmen die internationalen Spannungen sehr schnell dramatische Ausmaße an und die Vereinigten Staaten bereiteten sich auf die mögliche Alternative eines Nuklearkrieges vor. Die Spannungen eskalierten in den kommenden Tagen weiter, als die Vereinigten Staaten eine Seeblockade verhängten, eine Landinvasion vorbereiteten und ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug von sowjetischen Soldaten über Kuba abgeschossen wurde. Nach langen Verhandlungen konnte die Krise schließlich beigelegt werden: Die USA zogen ihre Atomraketen aus der Türkei ab und sahen für die Zukunft von Interventionen auf Kuba ab, im Gegenzug dafür verließen alle sowjetischen Soldaten Kuba und nahmen die Atomwaffen mit. Weitere Informationen zu historischen Themen finden Sie hier.
在1962年10月16日至28日的古巴危机期间,苏联在古巴设立了近50个军事基地和设施。其中约一半的基地为SA-2地对空导弹发射基地。然而,苏联还维持了两个巡逻艇基地和多个机场。这场冲突是冷战的一部分。危机的背景在菲德尔·卡斯特罗及其盟友在古巴岛上的共产主义革命后,与美国的良好关系告终。尤其是美国在古巴的石油行业等领域的国有化,加剧了这一冲突。为了遏制共产主义在古巴的扩散,美国实施了遏制政策,试图通过猪湾入侵等手段遏制共产主义,这导致古巴与苏联的关系更加紧密。苏联在核竞赛中处于劣势,因为其导弹无法触及美国目标。而美国通过在西欧和土耳其的导弹部署,能够触及俄罗斯城市。苏联将大量军队转移到加勒比海岛国,并开始建立火箭发射场。这种在美利坚合众国‘后院’的核威胁旨在将核竞赛的优势重新转移至苏联。随后,国际紧张局势迅速升级,美国为可能发生的核战争做好了准备。在接下来的几天里,紧张局势进一步升级,美国实施了海上封锁,准备陆地入侵,并且一架美国侦察机在古巴上空被苏联士兵击落。经过长时间的谈判,危机最终得以解决:美国从土耳其撤走了其核弹头,并放弃了未来对古巴的干预,作为交换,所有苏联士兵离开了古巴,并带走了核武器。有关历史主题的更多信息,请参阅此处。
提供机构:
Statista



