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PSYNDEX Tests Review für GSV - Glücksspielskalen für Screening und Verlauf

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PsychArchives2025-07-23 更新2026-04-25 收录
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https://hdl.handle.net/20.500.12034/12443
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This is a PSYNDEX Tests Review of GSV - Glücksspielskalen für Screening und Verlauf. PSYNDEX Tests Reviews are written in German and describe and evaluate psychological and educational tests used in the German-speaking countries. PSYNDEX Tests is offered by the Leibniz Institute for Psychology as open access documentation. Das ist ein PSYNDEX Tests Review zu GSV - Glücksspielskalen für Screening und Verlauf. PSYNDEX Tests Reviews beschreiben und bewerten zentrale psychologische und pädagogische Testverfahren, die in den deutschsprachigen Ländern eingesetzt werden, nach einem standardisierten Raster. PSYNDEX Tests wird durch das Leibniz-Institut für Psychologie als Open Access Dokumentation angeboten. Diagnostische Zielsetzung: Die Glücksspielskalen für Screening und Verlauf (GSV; Premper et al., 2013) bestehen aus zwei Fragebögen, dem Kurzfragebogen zum Glücksspielverhalten (KFG) und dem Schweriner Fragebogen zum Glücksspielen (SFG). Mithilfe des KFG, lässt sich die Frage nach dem Vorliegen eines pathologischen Glücksspielverhaltens beantworten. Weiterhin können anhand des Ergebnisses Aussagen zum Schweregrad der Glücksspielproblematik getroffen werden. Der SFG wird als veränderungssensitives Instrument insbesondere behandlungsbegleitend eingesetzt, um die kognitive sowie emotionale Involviertheit in das Glücksspiel zu erfassen. Beide Fragebögen sind für den Einsatz an Erwachsenen konzipiert und finden im Kontext der Beratung sowie Behandlung von Glücksspielern Anwendung. Aufbau: Der KFG besteht aus 20 Items, die auf einer vierstufigen Likert-Skala beantwortet werden. Der SFG besteht aus 15 Items, die ebenfalls mithilfe einer vierstufigen Likert-Skala beantwortet werden. Je nach gewählter Antwortoption, werden zwischen 0 und 3 Punkte vergeben, die durch Addition über alle Items hinweg den Gesamtwert ergeben. Dieser kann sowohl beim KFG als auch beim SFG durch Umwandlung in Prozentrangwerte normiert werden. Des Weiteren können dem Manual Cut-off-Werte entnommen werden, durch die sich der Schweregrad der Glücksspielproblematik bestimmen lässt (KFG) bzw. sich Aussagen zur klinischen Relevanz der Involviertheit in das Glücksspiel treffen lassen (SFG). Grundlagen und Konstruktion: Der KFG wurde nach den Kriterien der Klassischen Testtheorie konstruiert. Als Grundlage diente der Fragebogen zum Spielverhalten (Schwarz & Lindner, 1990), aus dem 20 Items mittlerer Schwierigkeit ausgewählt wurden, um eine gute Differenzierungsfähigkeit zu erhalten. Mit dem SFG sollte ein änderungssensitives Instrument entwickelt werden, anhand dessen sich auch Änderungen während einer Glücksspielabstinenz feststellen lassen. Daher wurden nur Fragen zur kognitiven und emotionalen Involviertheit, nicht jedoch zum konkreten Glücksspielverhalten, einbezogen. Beide Fragebögen wurden sowohl an klinischen sowie an nicht klinischen Kontroll-Stichproben erprobt und evaluiert. Empirische Prüfung und Gütekriterien: Reliabilität: Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) des KFG wurde an den Daten von zwei klinischen Stichproben ermittelt und erreichte einen Wert von Alpha = .79 bzw. Alpha = .97. Die Retestreliabilität (Abstand 2 Wochen) lag bei einem Wert von rtt = .80. Die interne Konsistenz des SFG wurde ebenfalls an den Daten von zwei klinischen Stichroben berechnet und erreichte Werte von Alpha = .91 und Alpha = .93. Validität: Im Sinne der konvergenten Validität korrelieren der KFG- und der SFG-Gesamtwert sowohl signifikant untereinander als auch mit konstruktnahen Verfahren (SCL-90-R, erfüllte DSM IV-Kriterien) und Variablen (z.B. Länge der Problemdauer oder Verschuldung). Entsprechend der diskriminanten Validität blieben signifikante Korrelationen mit etablierten Alkoholismustests aus. Der KFG zeichnet sich durch hohe Sensitivitätswerte (97.5%/98.8%) und Spezifitätswerte (98.2%/94.7%) aus, der SFG durch eine hohe Änderungssensitivität. In Bezug auf die Dimensionalität führten Faktorenanalyen zu dem Ergebnis, dass sich der KFG am besten durch eine fünffaktorielle Struktur beschreiben lässt. Die fünf Faktoren stehen inhaltlich für das Abhängigkeitssyndrom, die Bedeutsamkeit der Geldbeschaffung, den durch das Spiel erlebten Nervenkitzel, die folgende moralische und materielle Abwärtsspirale sowie die weiteren negativen psychosozialen Folgen. Hinsichtlich des SFG sprachen die Ergebnisse derFaktorenanalysen hingegen für eine eindimensionale Struktur. Normen: Zur Interpretation der KFG- sowie SFG-Rohwerte stehen Prozentrangwerte zur Verfügung. Die Normierung des KFG fand bereits 1993 an 558 beratenen bzw. behandelten Glücksspielern statt. Die Gültigkeit der Normen wurde 2011 bestätigt. Zur Normierung des SFG wurde zwischen 2007 und 2011 eine Stichprobe aus 362 pathologischen Glücksspielern gezogen. publishedVersion
提供机构:
PSYNDEX Tests
创建时间:
2025-07-23
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